Der Amerikanische Bison ( Bison bison ) fälschlich auch Büffel genannt ist ein großes Säugetier aus der Familie der Rinderartigen . Zusammen mit dem in Europa vorkommenden ähnlichen Wisent bildet er die Gattung Bison . Manchmal werden der amerikanische Bison und Wisent gemeinsam als eine Art aufgefasst.
Der amerikanische Bison ist ein Tier nordamerikanischen Prärien. Dort kam er bis ins Jahrnundert in Herden von Millionen von Tieren Die Tiere bewohnten das offene Grasland zwischen Großen Sklavensee (im Norden) und Mexiko (im Süden) zwischen den Rocky Mountains (im Westen) bis zum Mississippi (im Osten).
Die Unterart des amerikanischen Waldbisons ( Bison bison athabascae ) lebte in benachbarten Waldgebieten weiter nach und Westen in den Vorgebirgen der Rocky Heute finden sich Restbestände des Waldbisons nur im Westen Kanadas.
Der amerikanische Bison erreicht eine Schulterhöhe 1 80 m; der Bulle wird etwa 6-3 7 m lang. Damit ist der das größte nordamerikanische Säugetier .
Der Winterpelz des amerikanischen Bison ist und wirkt abgerissen der Sommerpelz ist heller dünner. Kopf und Schulterbereich sind massiv und Geschlechter besitzen kurze gekrümmte Hörner die sie Statuskampf innerhalb der Herde einsetzen.
Bisons paaren sich im August und Das rot-braune Kalb wird im folgenden Frühjahr und wird ein Jahr von der Mutter Mit drei Jahren wird das Kalb geschlechtsreif es hat eine Lebenserwartung von 18-22 Jahren.
Für die nordamerikanischen Indianer der Plains und Prärie war der Bison die Lebensgrundlage schlechthin. Bisonfleisch diente ihnen als Hauptnahrung andere Teile Sehnen Fell und Knochen verwendeten sie für Herstellung von Tipis Kleidern Sättel und Zaumzeug Schilde Seile Dünger Kissenfüllung Geschirr Raseln Schmuck Werkzeuge usw. mit Pfeil und Bogen bewaffnet gestaltete sich Bisonjagd für die Indianer mühsam. Sie konnten Tiere nur selten einzeln erlegen sondern mussten in einer Treibjagd über eine Felsenkante in Abgrund stürzen. Dabei kamen oft unnötig viele ums Leben; allerdings verhinderte die geringe Anzahl Indianer eine Ausrottung. Mit der Einführung des Pferdes zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Bisonjagd erheblich einfacher. Hoch Pferd waren die Indianer genügend schnell um Bisons mit Pfeil und Bogen später auch Gewehren zu erlegen.
Seit den 1820er Jahren jagten auch eingewanderte Weiße die Gegen Ende der 1860er Jahre wurden regelrechte Bisonmorde organisiert mit Ziel den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen; brachen sie den Widerstand der Indianer. Ein Grund für die massive Jagd war das gewaltigen Herden die Fahrt von Zügen oft unterbrechen konnte. Oft schossen die weißen Jäger aus Eisenbahnen auch nur zum Vergnügen auf die und ließen sie einfach liegen. Einer der beim Bisonmord besonders hervortat war William F. Cody der bald Buffalo Bill genannt wurde. Nach Schätzungen fielen rund Millionen Bisons den Weißen zum Opfer.
Diese Bejagung brachte den amerikanischen Bison den Rande des Aussterbens.
Vermutlich hat die Errichtung des Yellowstone-Nationalparkes den nordamerikanischen Bison vor dem Aussterben Es lebten nur noch einige Dutzend Bisons als 1872 der Nationalpark gegründet wurde und den ein Rückzugsgebiet schuf. Mittlerweile gibt es wieder von Bisons viele davon leben noch heute Yellowstone. Indianer widmen sich vermehrt der Bisonzucht Bisonfleisch erfreut sich auch in Europa steigender
Die heute in Nationalparks wild vorkommenden stammen oft aus Herden die in Zoos Gehegen überlebten. Insgesamt finden sich in Nordamerika wieder 350.000 Tiere verglichen mit den 60-100 die ehemals das Land beherrschten.
Von den 350.000 Bisons werden allerdings kommerziell zu Schlachtzwecken gehalten. Von der restlichen wahrscheinlich nur etwa 15.000 reine Bisons; die sind (mehr oder weniger) mit Hausrindern gekreuzt.