Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 2. September 2014 

Zuckerkulör


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Lebensmittelzusatzstoff Zuckerkulör (von frz. "couleur" = Farbe) bezeichnet eine Mischung Stoffe von bräunlicher Färbung die beim Erhitzen stärke- bzw. zuckerhaltigen Lebensmitteln entstehen. Beim Backen Braten ( Maillard-Reaktion ) entstehen ähnliche Farbstoffe.

Bei der Herstellung von Zuckerkulör werden Kohlenhydrate wie Zucker Trauben - oder Invertzucker auf 120-150 Grad Celsius erhitzt. Zum werden Reaktionsbeschleuniger ( Katalysator ) zugesetzt und unter Zugabe von starken abgekühlt. Es entsteht ein Spektrum bräunlich bis Farbstoffe die bitter schmecken und nach verbranntem Zucker riechen.

Die verschieden Zuckerkulöre

  • Einfache Zuckerkulör (E150 oder E150a)
  • Sulfitlaugen-Zuckerkulör (E 150b)
  • Ammoniak-Zuckerkulör (E 150c)
  • Ammonsulfit-Zuckerkulör (E 150d)
werden nach dem jeweils verwendeten Reaktionsbeschleuniger

Zuckerkulör wird für alkoholische Getränke wie Whiskey Marmeladen Wurst Fertigsaucen Essig Süßwaren verwendet. Bestimmte Lebensmittel dürfen jedoch mit Zuckerkulör gefärbt werden um vor Täuschung schützen (z.B. Brot: Braune Farbe täuscht einen vor.)

Gefundene Produkte: Früchtemüslis (E 150c) Balsamico-Essig Cola-Getränke (E 150d)

Zuckerkulör gilt als unbedenklich und darf Höchstmengenbeschränkung verwendet werden.



Bücher zum Thema Zuckerkulör

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ammonsulfit-Zuckerkul%F6r.html">Zuckerkulör </a>