Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Amplitudenmodulation ( AM ) ist ein Modulationsverfahren . Dabei wird die Amplitude des Trägersignals durch das zu übertragende beeinflusst.
Die Amplitudenmodulation ist eine sehr einfache und schaltungstechnisch sowohl bei der Modulation als bei der Demodulation sehr einfach zu beherrschen.
Das Bild 1 zeigt die Entstehung Amplitudenmodulation. Das erste Diagramm zeigt das zu Signal. Das zweite Diagramm zeigt den Träger. hat im Beispiel die zehnfache Frequenz des Im dritten Diagramm ist die Summenspannung von und Signal dargestellt. Dies ist noch kein Signal nur ein Frequenzgemisch oder eine Überlagerung. nächsten Schritt erfolgt die Verzerrung dieser Summenspannung einem Bauelement mit nichtlinearer Kennlinie. Dies kann einfachsten Fall eine Diode ( Detektor-Empfänger ) sein. Man erhält die verzerrte Summenspannung im vierten Diagramm. Diese Summenspannung enthält noch Frequenzanteile (Signalfrequenz doppelte Signalfrequenz doppelte Trägerfrequenz und mit niedriger Amplitude) sowie einen Gleichspannungsanteil. Dies entsprechend mit einem Bandpass herausgefiltert und man das amplitudenmodulierte Signal wie im fünften Diagramm. einem Vergleich des ersten und des letzten kann man sehen wie das Signal den in seiner Amplitude beeinflusst. Jeweils die oberen des amplitudenmodulierten Signals miteinander verbunden (gestrichelte Linie) wieder die ursprüngliche Signalkurve. Die einfachste Art Demodulation kann daher mittels Gleichrichtung mit einer Diode sowie anschließender Glättung einem Kondensator erfolgen (Hüllkurvendemodulator).
Die Amplitudenmodulation ist gegenüber Störungen relativ Treten Schwankungen der Empfangsfeldstärke auf äußert sich in Lautstärkeänderungen beim Empfänger. Bezogen auf den hat die Amplitudenmodulation den Vorteil leistungssparend zu Gegenüber der Frequenzmodulation wird der Träger bei leisen Stellen mit voller Amplitude übertragen.
Eine wichtige Kenngröße der Amplitudenmodulation ist Modulationsgrad m . Er gibt das Verhältnis von maximaler der Änderung der Amplitude des Trägers zur des unmodulierten Trägers an. Bei einer normalen muss ein Modulationsgrad größer 1 vermieden werden. diesem Fall fände eine Übermodulation statt im gäbe es eine Phasendrehung.(ωsignal darf nie größer 1/2m werden!) Im Diagramm 5 würde dies dass die erkennbare Signallinie die x-Achse kreuzen Dieses Signal wäre nicht mehr mit oben einfacher Methode zu demodulieren.
Im Spektrum betrachtet hat ein amplitudenmoduliertes welches nur einen Sinus überträgt den Träger zwei Seitenschwingungen mit dem Abstand der Signalfrequenz Träger: f T +f S und f T -f S . Siehe: Fourieranalyse . Wird Musik oder Sprache übertragen spricht auch von Seitenbändern.
Die Bandbreite einer AM beträgt das der höchsten Signalfrequenz. Änderungen der Signalfrequenz bewirken Änderung der Frequenz der Seitenschwingungen Änderungen der bewirken eine Änderung der Amplitude der Seitenschwingungen.
Das Bild 2 zeigt eine Amplitudenmodulation Spektrum. Die y-Achse gibt die Amplitudenhöhe an x-Achse die Frequenz. Zuerst ist das unmodulierte mit den Punkten f Smin und f Smax zur Veranschaulichung dargestellt. Danach kommt das Signal. Bei f T liegt der Träger USB ist das Seitenband OSB bezeichnet das obere Seitenband. Die des OSB ist die Regellage beim USB hat die höchste Signalfrequenz kleinste Frequenz dies bezeichnet man als Kehrlage . Weiterhin ist die Bandbreite eingezeichnet.
u AM (t)=Û T ·cos(ω T t)+ Û T ·m/2·cos((ω T -ω S )·t)+ Û T ·m/2·cos((ω T +ω S )·t) Der erste Teil der Formel steht den Träger der zweite Teil für die Seitenschwingung und der dritte Teil für die Seitenschwingung.