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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. August 2014 

Wanderfische


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Wanderfische sind Fische die zum Laichen ihre Gewässer wechseln.

Fische wandern vor allem um Nahrung geeignete Brutplätze zu finden. Dabei folgen viele beispielsweise jahreszeitlich auftretenden Planktonwolken durch die Meere. Die Wanderungen zu Laichgewässern können durch die unterschiedlichen Bedürfnisse der und der erwachsene Tiere begründet werden.

Unterschieden wird bei den Wanderfischen zwischen

  • anadromen (aus dem griechischen ana = auf hinauf zurück und dromas = laufend )) Wanderfischen z.B. dem Lachs der vom Meer kommend den Fluss hinauf schwimmt und
  • katadromen (aus dem griechischen kata = herab herunter nach ) Wanderfischen z.B. dem Aal der flussabwärts ins Meer schwimmt um zu laichen.

Anadrome Fische

Die meisten Meeresfische verbleiben zur Laichablage in den Meeresregionen in denen sie oder sie wandern in andere Meereszonen. Einige wandern jedoch aus dem Meer in die um dort an geeigneten Lachplätzen ihre Eier legen. Diese Fische wandern bereits als Jungfische Meer um von den reicheren Nahrungsquellen zu So werden Bachforellen die ins Meer schwimmen ( Meerforellen ) dort etwa doppelt so schwer wie Artgenossen im Süßwasser. Die Eiablage kann allerdings im Meer erfolgen da die Eier und Jungfische andere ökologische Ansprüche haben (Geröllbett Süßwasser

Die Meerforellen und die Lachse wandern genau in die Gewässer zurück in denen selbst zur Welt gekommen sind. Dabei folgen ihrem Geruchssinn und ihrem Gedächtnis an den der Heimatgewässer. Diese Reise machen die Tiere nur einmal im Leben da sie sehr ist. Bei der Ankunft an den Laichplätzen sie meist vollkommen entkräftet und habe etwa ihres Körpergewichts verloren.

Katadrome Fische (Beispiel Aal)

Während Lachse und Meerforellen den Hauptteil Lebens im Meerwasser verbringen sieht das bei Aalen genau anders aus. Dabei war die der Aale jahrhundertelang ein Rätsel. Sie tauchten als Jungaale an den Mündungen der Flüsse und schwammen in die Oberläufe verblieben dort kehrten dann als ausgewachsene Tiere zurück zum Über langjährige Studien mit Akustik- und Funk sendern konnten die Aale jedoch schlussendlich zu Laichplätzen im Sargossameer verfolgt werden. Hier laichen Aale und verenden danach. Aus den Eiern blattörmige Larven die sich mit der Strömung Osten treiben lassen und so die Küsten erreichen und in die Flüsse eindringen.




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