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Anaerobe Abwasserreinigung


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Die Anaerobe Abwasserreinigung dient der Entfernung schädlicher oder störender Kohlenstoffverbindungen durch mikrobiologische Abbauprozesse die ohne Vorhandensein Sauerstoff (anaerob) ablaufen. Dabei gewinnen Bakterien die für ihren Stoffwechsel erforderliche Energie der Umsetzung der organischen Kohlenstoffverbindungen zu organischen und in weiterer Folge hauptsächlich zu Methan Kohlendioxid Kohlenwasserstoff .

Zumeist ist zumeist eine Beheizung des zum Erreichen der für die Bakterien erforderlichen erforderlich. Die Temperaturbereiche werden wie folgt bezeichnet:

  • Thermophil : größer 40°C optimal 50°C bis 57°C Gasausbeute geringere erforderliche Aufenthaltsdauer bessere Absetzbarkeit des und erhöhte Keimabtötung. Der Betrieb ist jedoch gegen Temperaturschwankungen.
  • Mesophil : 20°C bis 40°C optimal 35°C bis geringere Gasausbeute
  • Psychrophil : kleiner 20°C zumeist ohne Beheizung vergleiche Schlammstabilisierung im "Emscherbrunnen" ein Absetzbecken bei dem Schlamm durch sein Eigengewicht in einen unter Absetzraum liegenden Faulraum sinkt.

Die Vorteile des Verfahrens sind:

  • Kein Energiebedarf zur Belüftung.
  • Gewinnung von Methan das zu Zwecken der Heizung oder verwendet werden kann. Eventuell ist eine Entschwefelung
  • Geringe Überschussschlammproduktion.
  • Einige chemische Verbindungen die aeorob nicht abbaubar sind können werden.

Die Nachteile des Verfahrens sind:

  • Die erreichbaren Restkonzentrationen erlauben meistens keine Einleitung in den Vorfluter . Es ist daher eine weitere Reinigungsstufe aeroben Verfahren erforderlich (z.B. Belebtschlammverfahren Tropfkörper ).
  • Der Prozess ist sensibel im Hinblick die Zulaufbeschaffenheit und die Einhaltung der Betriebsbedinungen Temperatur pH-Wert). Eine Hemmung des Prozesses kann Ammonium Schwefelwasserstoff Kupfer Zink Blei Cadmium Quecksilber

Die anaerobe Abwasserreinigung wird bei hoch Abwässern eingesetzt (Lebensmittelindustrie Landwirtschaft Zellstoffindustrie Tierkörperbeseitigung).

In den Anaerobreaktoren sind Schlammkonzentrationen von bis 50 g/l erreichbar. Für die Bemessung eine Schlammbelastung von 0 2 bis 0 3 CSB pro g Trockensubstanz des Schlammes im und Tag angenommen werden. Für den Abbau einen g CSB pro Tag sind somit 3 bis g Trockensubstanz im Anaerobreaktor vorzuhalten.




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