Andernach liegt im Neuwieder Becken am linken Rheinufer zwischen Fornich im und der Nettemündung im Südosten. Im Norden von Andernach sich das Rheintal wieder und bildet den Teil des romantischen Mittelrheins . Im Nordwesten beginnt die Eifel im Südwesten die Pellenz .
Andernach liegt auf einer schon in Antike versandeten Rheininsel was im Profil der erkennbar ist. Im Anschluss an die Stadt die Hänge der Berge steil in die
Durch die Stadt fliessen die Antel der Deubach jedoch größtenteils kanalisiert und unterirdisch.
Die Siedlungsgeschichte des Andernacher Raumes umfasst 300.000 Jahre. Im Stadtteil Miesenheim fanden sich und Steinwerkzeuge aus der Zeit des Altpaläolithikum die ein Alter von etwa 300.000 habe.
Am Ende der letzten Eiszeit also etwa 12.000 Jahren siedelten sich erneut Menschen Die wichtigsten Fundstücke aus dieser Zeit sind Vogelkopf der aus einer abgeworfenen Stange eines geschnitzt wurde und ein in eine Schieferplatte Vogelkopf.
Aus der Jungsteinzeit also der Zeit etwa 5.000 v. Chr. finden sich Spuren Bandkeramiker der Michelsberger Kultur und der Becherkultur. Zur Zeit der ? ab etwa 1.300 v. Chr. ? sich für das gesamte Neuwieder Becken eine dichte Besiedlung nachweisen.
Abgelöst wurde die Urnenfeldkultur durch die Hunsrück-Eifel-Kultur die von 600 bis 250 v. dauerte. Diese wird der La Tène-Kultur zugerechnet deren Träger die Kelten waren. die letzte Phase der La Tène-Kultur kann Andernach nachgewiesen werden dass spätestens im 1. vor Christus - wahrscheinlich aber schon zwei früher im westlichen Teil der Altstadt eine existiert haben muss.
Andernach gilt als eine der ältesten Deutschlands und wurde ca. 12 v.Chr. von Römern als Antunnacum in der Nähe einer keltischen Siedlung Drusus der Stiefsohn des Augustus legte hier Kastell zum Schutz vor Übergriffen der Sugambrer Bereits 56 v.Chr. liess Caesar in der Nähe von Andernach zwischen heutigen Weißenthurm und Neuwied in nur elf Tagem eine Brücke den Rhein bauen. 53 v. Chr. wiederholte diese Leistung oberhalb von Urmitz. Nach dem begann dann Domitian mit dem Bau des Limes der für 2 Jahrhunderte Frieden schuf. entstand eine offene Siedlung mit einem Hafen dem Mühlsteine aus Basalt und Tuffsteine aus Steingruben bei Mayen und dem Brohltal verladen Etwa um 260 brachen die Franken durch Limes was die Römer zur Preisgabe des Rheinufers zwang. Es wurde nun notwendig die dahin offenen Städte am Rhein zu befestigen. kam jedoch immer wieder zu Germaneneinfällen bei auch Andernach zerstört wurde. 359 wurde die durch Julian II. ein letztes Mal neu befestigt. In notitia dignitatum wird Andernach als Kastell bezeichnet in eine Abteilung der legio acincensis stationiert war. konnte Stilicho noch einmal die Rheingrenze in voller sichern musste dann aber die Legionen zum Italiens abziehen. Die rheinischen Gebiete wurden den überlassen die dann spätestens mit dem Sieg Frankenkönigs Chlodwig über den letzten römischen Heermeister Syagrius im Jahr 486 unbestritten die neuen waren.
Im Mittelalter war Andernach zuerst freie Reichsstadt und wurde von Barbarossa an den Erzbischof zu Köln für Verdienste verschenkt. So kam es dass Andernach Kurkölnischen Grenzstadt wurde aber kirchlich weiterhin dem von Trier unterstellt war.
Im Zuge der Neugründung der Bundeswehr wurde in Andernach die erste bundesdeutsche Kaserne in Betrieb genommen. Der insbesondere bei sehr geschätzte deutsche Radiosender für Bundeswehrangehörige heißt heute Radio Andernach.