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André-Hercule de Fleury


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André-Hercule de Fleury (* 22. Juni 1653 in Lodève Hérault ; † 20. Januar 1743 ) war ein französischer Kardinal und Staatsmann.

Fleury war der Sohn eines Steuereintreibers. Jesuiten in Paris erzogen trat er in Priesterschaft ein und wurde 1683 durch den Einfluss Kardinal Bonzis Almosenier Königin Maria Theresia Gemahlin Ludwigs XIV. 1698 wurde er Bischof von Fréjus. Nach Jahren in einem ländlichen Bistum entschloss er eine Stellung am Hof zu suchen. Er Lehrer des Urenkels und Erben der Königs trotz eines scheinbaren Mangels an Ehrgeiz erlangte einen Einfluss auf das Kind der sich unzerstörbar herausstellen sollte. Nach dem Tod des Regenten Orléans 1723 dehnte Fleury inzwischen schon siebzig Jahre seine Vormachtstellung aus indem er vorschlug Louis Herzog von Bourbon zum ersten Minister zu Fleury war bei allen Gesprächen zwischen Ludwig XV. und seinem ersten Minister anwesend und dessen Versuch diese Regel zu brechen zog Fleury vom Hof zurück. Ludwig veranlasste Bourbon Lehrer zurückzurufen und am 11. Juli 1726 nahm der die Angelegenheiten selbst in Hand und erreichte die Verbannung Bourbons und Mätresse Madame de Prie vom Hof. Er den Titel des ersten Ministers ab aber Ernennung zum Kardinal in dem Jahr stellte Vorrangstellung gegenüber den anderen Ministern sicher.

Er war auf natürliche Weise bescheiden umsichtig und brachte diese Qualitäten in die ein mit dem Ergebnis dass es 1738 / 39 einen Überschuss von 15.000.000 Livres statt üblichen Dezifits gab. 1726 legte er den Währungsstandard fest und die Kreditwürdigkeit der Regierung sicher indem er nun an mit den Zinsen die Schulden Durch die Einforderung von Zwangsarbeit durch die sorgte er für einen guten Zustand der Straßen allerdings für den Preis wütende Unzufriedenheit wecken. Während der siebzehn Jahre seiner eigentlichen fand das Land nach den Extravaganzen Ludwigs XIV. eine Zeit der Erholung und der Wohlstand nahm schnell zu. Der innere Frieden nur in den siebziger Jahren gestört in Fleury die Zeit reif fand gegen die vorzugehen. Er inhaftierte Priester die sich weigerten Bulle Unigenitus zu akzeptieren und er traf die Opposition des Pariser Parlaments indem er vierzig ihrer Mitglieder exilierte.

In außenpolitischen Angelegenheiten war seine Hauptsorge Wahrung des Friedens die er mit Sir Walpole teilte; dies führte zum Fortbestand der Beziehungen zwischen Frankreich und England. Nur mit unterstützte er die ehrgeizigen Pläne von Elisabeth Königin von Spanien 1729 die Nachfolge von Don Carlos in Herzogtümern Parma und Toskana durchzusetzen. Fleury hatte Armee und Marine – wie überall – und als er 1733 zum Krieg gezwungen wurde war er darauf vorbereitet. Durch die öffentliche Meinung war gezwungen nach dem Tod Augusts II. die Ansprüche von Ludwigs Schwiegervater Stanislaus Leszczynski (Ex-König von Polen) auf die polnische gegen den russisch-österreichischen Kandidaten zu unterstützen. Aber Absendung einer französischen Expedition von 1500 Mann Danzig führte nur zu einer Demütigung Frankreichs. wurde von Chauvelin zu energischeren Maßnahmen gedrängt; schloß eine enge Allianz mit den spanischen und schickte zwei Armeen gegen die Österreicher. Erfolge am Rhein und in Italien sicherten günstigen Bedingungen des Vertrags von Wien ( 1735 - 1738 ). Frankreich hatte sich mit den anderen zusammengeschlossen um die Nachfolge Maria Theresias unter der Pragmatischen Sanktion sicherzustellen aber nach dem Tod Karls VI. 1740 fand Fleury durch eine diplomatische Spitzfindigkeit Ausrede für die Zurückweisung seiner Verabredungen da im Rat des Königs die Kriegspartei überlegen Nach den Katastrophen des böhmischen Feldzugs schrieb einen vertraulichen demütigen Brief an den österreichischen Königsegg der ihn sogleich veröffentlichte. Fleury leugnete eigenen Brief und starb einige Tage nach französischen Räumung Prags. Er hatte die königliche mit vielen wertvollen orientalischen Manuskripten bereichert und Mitglied der Académie Française der Académie des sciences und der des Inscriptions.




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