Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Andreas-Hofer-Bund e. V. (AHB) ist ein gemeinnütziger Verein im Sinne bundesrepublikanischen Vereinsrechtes. Gegründet wurde der Verein als Tiroler Volksbund nach Beendigung des I. Weltkrieges in
Schon bald wurde in den 1920er Jahren im damaligen Deutschen Reiche ebenfalls ein Schutzbündnis für die Deutschen im südlichen Tirol gebildet und dieser nannte sich Andreas-Hofer-Bund (Sitz: München). Der "Tiroler Volksbund" beschloss eng mit dem reichsdeutschen AHB zusammen zu und benannte sich nun in Andreas-Hofer-Bund Tirol (Sitz: Innsbruck) um.
Im April 1809 beginnt der Sandwirt Andreas Hofer (aus dem kleinen Bergort St. Leonhard/Passeiertal) eigentlichen Freiheitskampf gegen die Bayern und Franzosen.
August 1809 findet am Bergisel die Entscheidungsschlacht zwischen den Franzosen und Tiroler Landschützen statt - die Franzosen werden und verlassen das Land.
1810 fällt A. Hofer den Franzosen die Hände und wird kurze Zeit später auf unmittelbaren Befehl Napoleons - in Mantua erschossen.
1813 kann Österreich Tirol von den zurück erobern.
Mit der Gründung des Deutschen Bundes ( 1815 ) gehört Gesamttirol wieder zum Gebietsstand Österreichs.
Im Verlaufe des Jahres 1848 forderten die italienischen Nationalisten im Innsbrucker Landtag die Einverleibung Welschtirols - dem heutigen Trentino - in den neuen italienischen Staat.(Damals freilich noch nicht von den deutschbesiedelten Landesteilen Rede sondern die Italiener forderten nur die rechtmäßige Vereinigung des geschlossenen italienischen Sprachgebietes mit dem übrigen Italien .)
Deutsch- und Welschtiroler ziehen schließlich in "Frankfurter Bundestag" ein.
Bei der Volkszählung des Jahres 1910 wies Deutschtirol eine Gesamtbevölkerung von 279.213 Menschen auf. bekannten sich 225.116 zur deutschen 19.605 zur und 23.164 zur italienischen Volkszugehörigkeit. In Welschtirol setzte sich die Bevölkerung wie folgt Von der Gesamtbevölkerung (362.684) waren 340.607 Italiener Deutsche und knapp 10.000 Ausländer.
Im Angangstadium des I. Weltkrieges ( 1915 ) stellte sich das italienische Königreich gegen Waffenbrüder (Deutsches Reich und Österreich-Ungarn) und forderte offen die Brennergrenze als zukünftige italienische Nordgrenze.
Nach dem Zusammenbruch der Donau - Monarchie schlossen sich am 10. Oktober 1918 deutschen und ladinischen Siedlungsgebiete zum neuen Deutschösterreichischen " Bundesland Deutschtirol " zusammen während sich nun der italienische (einschließlich kleinerer deutscher Sprachinseln) Italien anschloss -- neue Landesgrenze bildete nun die Salurner Klause entsprach nun der 1000jährigen Siedlungsgrenze zwischen Deutsch- Welschtirolern.) Die alte Landesgrenze wurde von der gebildet.
Am 13. Oktober 1918 schlossen sich Brixen die Gemeindevertreter der Deutschen und Ladiner zum Deutschtiroler Volkstag zusammen der nun die Aufgabe einer Volksvertretung hatt.
Am 21. Oktober 1918 erklärten sich deutschen und ladinischen Landesteile zum Gebietsstand der " Republik Deutschösterreich ". Diese erklärte wiederum am 12. November Österreich zum Teil des Deutschen Reiches ( Artikel 2 ).
Als den Deutschen und Ladinern des Südtirols am 3. November 1918 bekannt wurde von den Siegermächten des Weltkrieges und von Italienern über eine Teilung des Landes Tirol wurde rief der Südtiroler Volkstag die tiroler Gesamtvertretung in Innsbruck an. am 5. November ging dem Innsbrucker Landtag bayrisches Telegramm ein das besagte: "...Bayern findet es beunruhigend wenn an der Brenner-Linie italienische Regierungs-Truppen und die Bayrische Landesregierung bot den Tirolern Truppen zur Landesverteidigung zu übersenden.
Bereits am 6. November standen - Einvernehmen der Tiroler - 35.000 Mann bayrischer Elite - Regimenter am Brenner .
Am 7. November 1918 zogen die italienischen Truppen über die Salurner Landesgrenze; die Bozen und Meran fielen kampflos in ihre Hände.
Am 11. November 1919 standen sich und italienische Truppen am Brenner gegenüber - Bayern mussten sich auf Druck Englands und Frankreichs zurückziehen und die Deutschsüdtiroler forderten nun - von Österreich und Italien - unabhängigen Freistaat Tirol ; die Tiroler wollten um jeden Preis Landeseinheit wahren. (Dabei standen sie Italien sogar Stützpunkte im Lande zu.)
Am 10. Oktober 1920 wurde Südtirol von Italien annektiert.
Nach der Machtergreifung durch die Faschisten ( 1922 ) wurden die Deutschen und Ladiner zwangsweise "Italiern" gemacht: Der Gebrauch der deutschen Sprache war in der Öffentlichkeit verboten und Schulen und Kindergärten geschlossen. Auf einsamen Berghöfen dann "private Kleinschulen" eingerichtet und die Kenntnis angestammten deutschen Sprache im verborgenen weitergegeben.
Führer der deutschen Volksgruppe wurde 1922 Hofer der die meisten Deutschsüdtiroler in seinem später nationalsozialistisch geprägten - Deutschen Verband vereinigen konnte.
Am 26. 2. 1923 wurde zwischen Faschisten und des Deutschen Verbandes die Übereinkunft dass alle drei Volksgruppen Südtirols friedlich zusammenleben würden.
Aufgrund des Gesetztes vom 8. August wurde der Landesname "Südtirol" - und das "Tirol" bei Strafe verboten und es wurde künstliche Begriff Alto Adige (Oberetsch) eingeführt.
Nach dem Anschluss Österreichs an das Reich ( 1938 ) mussten sich die Südtiroler bis zum entscheiden ob sie in der Heimat verbleiben damit endgültig zu Italiern zu werden) oder sie weiterhin Deutsche bzw. Ladiner bleiben wollten allerdings dann den Verlust der Heimat bedeutet -- über 90 % der Deutschen und stimmten für die Aussiedlung; die Regierungschefs Italiens Deutschlands ( Mussolini und Hitler ) waren entsetzt. (Die beiden hatten nur einer Zustimmung von rund 10 % gerechnet.) Südtiroler Volksgruppenführer Peter Hofer zeigte seinem "Vorgesetzten mutig die Stirn: "Ich trage lieber die faschistische Uniform und meinen Namen verwelschen als auszuwandern!" (In einem persönlichen Schreiben an den Hitler nannte er dessen Pläne bezüglich Südtirols eine Unverschämtheit .)
Bis 1942 siedelten 72.000 Südtiroler nach und Ost-Tirol über. Das die Aussiedlung nicht durchgeführt wurde liegt am Grund dass am Oktober 1943 eine reichsdeutsche Zivilverwaltung in Deutsch-Südtirol und es dem Reichsgau "Tirol-Vorarlberg" unterstellt wurde; dieses war der den der Italiener Mussolini dem Österreicher Hitler seine Befreiung zahlen musste.
1943/44 gründet Peter Hofer mit anderen Gesinnungsgenossen die südtiroler Widerstandsbewegung "Andreas-Hofer".
1945 forderte deutsche Bundesrepublik Österreich zum letzten Male die Wiedervereinigung Tirols trägt dieses Anliegen der UNO vor. (Wenig später wird die Südtiroler Volkspartei (SVP) als Volksgruppen-Vertretung gegründet.)
Am 30.4.1946 werden dem österreichischen Bundeskanzler Unterschriften von 160.000 Südtirolern vorgelegt die die verlangen.
Bei den Pariser Verträgen vom 5.9.1946 jedoch nicht mehr von der "Wiedervereinigung" sondern noch von der "Selbstverwaltung" der deutsch sprechenden Bevölkerung gesprochen - die Südtiroler wurden nicht als solche genannt.
Zwar wird Österreich bis heute als Schutzmacht für die deutschsprachige Volksgruppe der Alt-Österreicher anerkannt aber es verhinderte nicht dass keine selbstverwaltete Region "Oberetschland" - in der Deutschen die Mehrheit gehabt hätten - sondern die Region Südtiol mit dem Trentino zur Südtirol-Trentino" zusammengelegt wurde. In diesem Kunstgebilde haben die Italier die Bevölkerungsmehrheit.
1957 findet auf der südtiroler Burg eine Veranstaltung der Süddtiroler Schützen statt: 30.000 verlangen mit der Losung "Weg von Trient" völlige Autonomie und die Wiedervereinigung der Tiroler
Im Verlauf der "Herz-Jesu-Feste" Südtirols nehmen Freiheitskämpfer unter Georg Klotz den "bewaffneten Widerstand" den italienischen Staat auf: In der Feuernacht vom 12.6.1961 sprengen sie in 40 italienische Hochspannungsmasten - Menschen kommen dabei bewußt zu Schaden aber das "Südtirol-Problem" ist wieder der Tagesordnung. Viele der damaligen südtiroler Aktivisten ins benachbarte Ausland (Österreich und Bayern) fliehen sie wurden vom italienischen Geheimdienst ermordet.
Am 22.11.1969 nimmt die SVP das an.
Über 20 Jahre verhinderte Italien dass "Autonomie-Paket" verwirklicht wurde. Nun erklärte Österreich am dieses für "erfüllt" um Italien für seinen zur damaligen EG bewegen - Österreich sieht politisch nicht mehr als Schutzmacht der deutschen ladinischen Südtioler sondern nur noch als "Kulturgeber". SVP nahm diese Entscheidung Österreichs unkommentiert an.
Georg Klotz (der Vater der südtioler Politikerin Eva wurde am 7.9.1964 von Christian Kerbler angeschlossen floh schwer verwundet nach Österreich. Dort musste die Romanisierung Südtirols ansehen und starb am an gebrochenen Herzen.
Franz Höfler wurde gefangen genommen und von italienischen in der Kaserne von Eppan gefoltert - starb am 22.11.1961 an den Folgen der seine Mörder wurden nicht bestraft.
Anton Gostner wurde in den Kasernen von Brixen Eppan schwer von italienischen Polizisten misshandelt und am 7.1.1962 an den Folgen; seine Mörder nicht bestraft.
Luis Amplatz wurde im Auftrag des italienischen Geheimdienstes ermordet: am 7.9.1964 erschoss der gekaufte Aktivist Kerbler L. Amplatz im Schlaf und verwundete Klotz schwer - die Anstifter und der wurden nicht bestraft.
Sepp Kerschbaumer geriet in italienische Haft und starb 7.12.1964 an den unmenschlichen Haftbedingungen; seine Mörder nicht bestraft.