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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. Februar 2020 

Angebot


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Unter Angebot versteht man die Waren und Dienstleistungen die auf dem Markt zur Verfügung stehen. Der Begriff kann Detail verschiedene Bedeutungen haben:
  • Als Gesamtheit aller in einem bestimmten (z. B. einer Branche) zum Verkauf stehende oder Dienstleistungen. Dem Angebot in diesem Sinne die Nachfrage gegenüber
  • Als zeitlich begrenzt zum Verkauf gestellte und Dienstleistungen bzw. zeitlich begrenzte Konditionen. In Bedeutung wird von Sonderangebot gesprochen umgangssprachlich jedoch z. B. in der Formulierung "Heute haben Äpfel im Angebot".
  • Als im Regelfall individuell und meist erstellte einseitig bindende auf den Interessenten zugeschnittene von Waren Dienstleistungen und Preisen. Angebote dieser heißen häufig auch Kostenvoranschlag . Im Regelfall sind solche Angebote zeitlich Es kommt auch vor dass sie freibleibend gestellt werden und damit für den unverbindlich bleiben.

Angebot als Gesamtheit

Siehe dazu den Begriff des Angebots in den Wirtschaftswissenschaften .

Sonderangebote

Sonderangebote können als Folge besonderer Situationen auch als spezielle Marketingmaßnahme erfolgen.

Als Folge besonderer Situationen können Waren Dienstleistungen für den Kunden zu besonders günstigen z. B. in den folgenden Fällen angeboten

  • Verderbliche Waren kurz vor ihrem Verderb B. Gemüse bei Ladenschluss am Samstag
  • Saisonbedingte Waren am Ende der Saison B. Winterschlussverkauf
  • Waren zu ungeeigneten Zeitpunkten z. B. in einer Hitzeperiode
  • Angebote zu Zeiten geringer Nachfrage z. Preisnachlässe in der happy hour oder günstige Wochenendetickets bei Transportgesellschaften

Als Marketingmaßnahme werden Angebote häufig erstellt Kunden in den Laden zu locken. Im einer Mischkalkulation werden die Gewinne dann mit nicht reduzierten Waren gemacht. Auch können durch Angebote neue Waren in den Markt gebracht ("Eröffnungsangebote" "Markteinführungsangebote" etc.).

Individuelle Angebote

Die Angebotserstellung erfolgt damit der potentielle verbindliche Angeben hat was die Waren bzw. kosten. Dies können einfache unterschriebene Preisblätter sein auch hochkomplexe Angebote die sich über mehrere erstrecken.

Zur Angebotserstellung gehören insbesondere

  • die Konzepterstellung wie und mit welchen der Kundenwunsch erfüllt werden kann
  • die Ermittlung der Beschaffungskosten zugekaufter Waren durch Subunternehmer zu erbringender Waren
  • die Ermittlung technischer rechtlicher kaufmännischer und Rahmenbedingungen
  • Die Ermittlung des zur Auftragsausführung erforderlichen
  • Die Zusammenstellung eventueller weiterer entstehender Kosten Zölle Genehmigungen usw.)
  • Die Vorkalkulation d. h. die Zusammenstellung aller Kosten die Bestimmung der erwünschten Marge und damit Angebotspreises unter Berücksichtigung der vermuteten Angebote der
  • Die rechtsverbindliche Unterzeichnung aller relevanten Seiten Angebotes
  • Die Zustellung des Angebotes an den Kunden

Im Projektgeschäft ist die Angebotserstellung eine Aufgabe die über das Wohl und Wehe Unternehmens entscheiden kann. Die Erstellung von Projektangeboten u. U. mehrere hunderttausend Euro kosten (inkl. In der Baubranche sind Angebote meist standardisiert; wird das Standardleistungsbuch (StLB) benutzt in dem alle möglichen Leistungen durch Nummerncodes bezeichnet werden eine weitgehend streitfreie Vereinbarung über die Leistungen die Preise ermöglichen soll.

Im Bereich öffentlicher Aufträge werden Angebote Rahmen von Ausschreibungen erstellt. Das Vergaberecht unterscheidet dabei nach mehreren Kriterien so B. nach Bauleistungen bzw. anderen Leistungen sowie Projektgröße.

Es kommt vor dass für die von individuellen Angeboten eine Erstellungsgebühr verlangt wird meist mit dem Auftrag verrechnet wird wenn erteilt wird. In vielen Fällen ist dies nicht möglich; bei öffentlichen Aufträgen ist die von Angebotserstellungskosten normalerweise ausgeschlossen.

Je komplexer die Angebotserstellung desto desto ist eine geeignete Projektselektion um die Kosten für die Angebotserstellung senken. Sind die Angebotserstellungskosten jedoch gering im zum möglichen Umsatz spielt dies keine Rolle. Angebotserstellungskosten können in einfachen Fällen weniger als Promille des potentiellen Umsatzes betragen. In komplexen kann die Angebotserstellung mehrere Prozent des möglichen kosten.




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