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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. Oktober 2017 

Anklage


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Anklage wird in einem Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft dann erhoben wenn die durchgeführten Ermittlungen erheblichen Tatverdacht ergeben dass ein Beschuldigter eine strafbare begangen hat. Die Anklage ist somit der eines Gerichtsverfahrens . Sie bezeichnet genau die Person des der damit zum Angeklagten wird. Sie umschreibt den Sachverhalt der dem Angeklagten vorgeworfen wird. unterbricht auch die laufende Verjährung .

Die schriftliche Anklage wird im Gerichtstermin Hauptverhandlung ) vom Staatsanwalt verlesen. Sie ist die Grundlage der Verhandlung gegen den Angeklagten. Nur der in beschriebene Sachverhalt ist Gegenstand dieser Verhandlung. Das Gericht ist jedoch nicht an die rechtliche des angeklagten Lebenssachverhalts gebunden die die Staatsanwaltschaft ihrer Anklage vertritt. Auf einen neuen rechtlichen muss das Gericht den Angeklagten aber hinweisen.

Wenn das Gericht über einen Anklagevorwurf entschieden hat (evtl. auch durch Freispruch) darf Vorwurf nicht noch einmal zum Inhalt einer gemacht werden.

In einfacheren Verfahren in denen nur relativ geringe Strafe zu erwarten ist kann die Staatsanwaltschaft förmliche Anklageschrift durch einen Strafbefehlsantrag ersetzen. Dieser kürzt das Gerichtsverfahren ab. kommt nur dann zu einer Verhandlung wenn Beschuldigte Einspruch gegen den Strafbefehl einlegt.



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