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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Anna Schwegelin


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Maria Anna Schwegelin (* unbekannt; † 1781 im Zuchthaus /oder am 11. April 1775 auf dem Scheiterhaufen in Kempten / Allgäu )

Die Dienstmagd Maria Anna Schwegelin aus wurde als letzte " Hexe " in Deutschland zum Tode durch Verbrennen

Inhaltsverzeichnis

Urteil

Das Urteil wurde am 4. April 1775 vom Fürstabt Honorius von Schreckenstein "wegen Teufelsbuhlschaft " gefällt. Dem Fürstabt stand kraft kaiserlichem (Campidona sola judicat...) die geistliche und weltliche Gerichtsbarkeit zu. Der Urteilstenor lautete: " Nach Geständnis schuldig mit dem Teufel in sündiger Unzucht getrieben zu haben. übergeben wir dich Anna Schwegelin dem Henker um als Hexe alsbald auf dem Scheiterhaufen vom Leben zum Tode befördert zu

Lebenslauf

Maria Anna Schwegelin wächst als Kind Waisenhäusern auf und wird später Dienstmagd. In von ca. 30 verliebt sich die Katholikin den evangelischen Kutscher des Bauern bei dem in Stellung ist. Auf ein Eheversprechen hin welches aber nicht eingelöst wird sie zum lutherischen Bekenntnis. Sie muss den nach Auflösung des Eheversprechens verlassen. Ohne gesicherten verwahrlost Anna Schwegelin. Sie wird in Kempten aufgegriffen und in das örtliche Arbeitshaus Hier beginnt ein fünfjähriger Aufenthalt der insbesondere harter Arbeit schlechte Verpflegung und Misshandlungen durch Aufseherin gekennzeichnet ist. Die Aufseherin gilt amtlich "Irre". In dieser Zeit werden Anna Schwegelin der Aufseherin unbedachte Äußerungen zur Last gelegt beim Teufel als in diesem Haus in Pflege sein.") Als die Aufseherin bemerkte dass einer Kerkerknechte Anna Schwegelin Essbares zusteckte beschuldigt sie bei der örtlichen Obrigkeit als "mit dem im Bunde" zu stehen.

Vor diesem "Sachverhalt" fällt der Fürstabt Todesurteil.

Das Urteil wurde - nach einer - nicht vollstreckt und Anna Schwegelin begnadigt Gründe und Umstände die zu der Begnadigung geführt haben sollen sind hierbei nicht Schwegelin starb dem zu Folge 1781 im Zuchthaus des Stift in Kempten / Allgäu .

Nach einer anderen - verbreiteten - wird am 11. April 1775 das Todesurteil an Anna Schwegelin vollstreckt. sie aus "mildtätiger Gnade" geköpft wird bevor Leib den Flammen des Scheiterhaufens übergeben wurde.

An der Südostseite des Residenzgebäudes Kempten / Allgäu (ehemalige Benediktiner - Abtei ) wurde ein nach ihr benannter Brunnen eine Informationstafel errichtet.

Weblinks

Literatur

"Anna Schwegelin. Der letzte Hexenprozess auf Boden 1775 ." von Hansjörg Strasser Verlag für Heimatpflege 1985 / Kempten Ausführliche Rekonstruktion des letzten deutschen Hexenprozesses mit vielen




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