Anne de Montmorency wurde mit Franz I. erzogen und folgte diesem bei seinen nach Italien. Er kämpfte 1515 mit bei Marignano und verteidigte 1521 Bayard die Stadt Mézières gegen das Heer Karls V. In der Schlacht von Bicocca 1522 gewann er den Marschallsstab wurde aber Pavia 1525 mit Franz I. gefangen. Früher als frei geworden bot er in Frankreich alles Befreiung des Königs auf und wurde dafür diesem mit dem Gouvernement von Languedoc und dem Titel Grand maitre de France belohnt.
Bei der Wiederaufnahme des Kampfes 1536 er Karl V. mit 60.000 Mann entgegen erkämpfte den glänzenden Sieg bei Susa. Mit Glück kommandierte er in der Picardie und in Piemont und wurde 1538 zum Connétable erhoben. Durch seine nahen Beziehungen zu Dauphin Heinrich dem König verdächtig geworden fiel 1541 in Ungnade und mußte bis zur Heinrichs II. (1547) den Hof meiden wurde aber diesem sogleich zurückgerufen und in seine früheren wieder eingesetzt.
Bei seinem Versuch (1557) das von Spaniern belagerte St. Quentin zu entsetzen verlor die nach diesem Ort genannte Schlacht fiel in die Hände der Feinde und setzte seine Befreiung zu beschleunigen den unvorteilhaften Frieden Câteau-Cambresis durch der ihn um das Vertrauen Franz II. brachte; dagegen genoß er wieder die Karls IX.
Nach dem berüchtigten Triumvirat das er mit dem Herzog von und dem Marschall Saint-André geschlossen hatte lieferte dem Prinzen Condé das Treffen von Dreux worin er gefangen wurde. Schon 1563 wieder vertrieb er die Engländer von Havre und Condé 1567 bei St.-Denis. Er starb an in dieser Schlacht erhaltenen Wunden zwei Tage am 11. November 1567 in Paris.
Anne de Montmorency hinterließ fünf Söhne denen sich namentlich zwei bekannt machten:
Henri I. de Montmorency (1534-1614) Marschall und Connétable von Frankreich erst die Hugenotten trat von den Guisen gehaßt und an die Spitze der Partei der Politiker wurde treuer Anhänger Heinrichs IV. der ihn 1595 zum Connétable erhob;