Sie ist aktive überzeugte Katholikin kinderlos ledig.
Sie war von 1980 bis 1984 als wissenschaftliche Referentin bei der Bischöflichen Cusanuswerk tätig; von 1984 bis 1987 als Abteilungsleiterin für außerschulische Bildung im Generalvikariat in Aachen und hat zwei Jahre Aufgaben einer Bundesgeschäftsführerin der Frauenunion der CDU wahrgenommen. Sie war von 1989 bis 1995 Leiterin des Cusanuswerks.
Sie kam als Seiteneinsteigerin und machte der Politik in den vergangenen Jahren eine Karriere. Ministerpräsident Erwin Teufel ( CDU ) holte die Rheinländerin 1995 nach Baden-Württemberg und machte sie zur (genau: Ministerin für Kultus Jugend und Sport). war sie bereits Vorsitzende der Jungen Union in Neuss und Mitglied des Neusser Stadtrat .
Sie gehört zum Landesvorstand der baden-württembergischen CDU und wurde im November 1998 beim Bundesparteitag zur stellv. Vorsitzenden der CDU Deutschlands gewählt. 2001 war sie Präsidentin der Kultusministerkonferenz . Seit Januar 2002 ist sie dort stellvertretende Vorsitzende. Darüber wirkt sie als Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Katholiken ( ZdK ).
Sie gilt allgemein als beherzte kluge kenntnisreiche rheinische Frohnatur zeigt jedoch auch Züge Ehrgeiz Strebsamkeit Härte und äußerster Selbstdisziplin welche im Gegenzug selbstverständlich ebenso auch von den erwartet.
Dem politischen Schlagabtausch stellt sie sich Plenarsaal vorzugsweise ohne Manuskript. Angriffe der Opposition weiß sie mit Sachkenntnis und Mutterwitz begegnen. Unter Ihrem Motto «In Harmonie kann gar nichts bewegen» scheut sie keinen Konflikt nicht mit den eigenen Parteifreunden. In Baden-Württemberg sie das Abitur nach zwölf Jahren ein und brachte Fremdsprachenunterricht in die Grundschulen. Ein ausgeprägter Reformeifer jedoch auch gelegentlich zu sich überstürzenden Neuerungen birgt die Gefahr einer strukturellen Überlastung was Sympathisanten gelegentlich kritisieren.
Bundesweite Bekanntheit erreichte im Kopftuchstreit . Annette Schavan mit der Entscheidung 1998 einer Muslimin die Aufnahme in den Schuldienst zu welche darauf bestand mit Kopftuch zu unterrichten. Referendariat hatte die Ministerin der Frau allerdings CDU-interner Kritik mit der Begründung ermöglicht der habe ein Ausbildungsmonopol.