Ansel Adams hat unser Bild vom Westen stärker geprägt als jeder andere Fotograf. Landschaftsaufnahmen sind in ihrer suggestiven Kraft bis unübertroffen und sein Einfluss auf eine ganze von Fotografen ist nicht zu übersehen.
Dabei hatte Adams sich zunächst eher die Musik und speziell das Klavier begeistert. sein erster Besuch des Yosemite-Nationalparks hinterließ jedoch solchen Eindruck auf ihn dass er sich Natur- und speziell der Landschaftsfotografie verschrieb. Er Fotografie und produzierte seine ersten Aufnahmen im üblichen piktorialistischen Stil.
1930 lernte er Paul Strand kennen der seiner Auffassung von einer 'reinen' Fotografie einen starken Einfluss auf ihn hatte. 1932 gründete er zusammen mit Imogen Cunningham Paul Edwards Sonya Noskowiak Henry Swift Willard Dyke und Edward Weston die Gruppe f/64 die sich recht dogmatisch für eine einsetzte die durch größtmögliche Schärfentiefe (symbolisiert durch den Namen der Gruppe eine sehr kleine Blendenöffnung anzeigt) und maximale gekennzeichnet war.
Gegen Ende der dreißiger Jahre entstand berühmtes Zonensystem eine Methode um den auf dem Film darstellbaren Kontrastumfang und den tatsächlichen Kontrastumfang Motivs sehr gezielt aufeinander abzustimmen. Das Ziel technisch perfekte sauber durchgezeichnete Negative die sich vergrößern ließen. Das bedeutet aber nicht dass Manipulationen in der Dunkelkammer ablehnte im Gegenteil. Negativ war für ihn nur eine Zwischenstufe dem Weg zu dem in seinem Kopf fertig existierenden Bild - nur musste diese höchsten Ansprüchen genügen damit er am Ende fertigen Abzug genau seine Vorstellung realisieren konnte.
In den siebziger Jahren zog sich aus der aktiven Fotografie zurück lehrte aber viel und publizierte Neuauflagen seiner Lehrbücher Die Kamera Das Negativ und Das Positiv und neue Bildbände mit Material aus Archiv. Noch zu seinen Lebzeiten stiegen die für Originalabzüge seiner Bilder in Höhen die dahin kein anderer Fotograf erreicht hatte.