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Anstiftung


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Unter Anstiftung versteht das deutsche Strafrecht die ernst gemeinte vorsätzliche und erfolgreiche Aufforderung an einen anderen Straftat zu begehen.

Das Strafgesetzbuch ( StGB ) legt in § 26 fest dass Anstifter gleich einem Täter zu bestrafen ist. gesetzliche Strafmilderung ist also nicht vorgesehen. Die kann sogar strenger sein als beim Haupttäter.

Ein agent provocateur (Lockspitzel) will nicht die Vollendung der Tat sondern nur deren Versuch und ist als Anstifter zu bestrafen. Dies gilt auch Verdeckte Ermittler.

Eine erfolglose und somit lediglich versuchte ist nur im Fall eines beabsichtigten Verbrechens strafbar (§ 30 StGB Versuch der Beteiligung ).

Jemand der bereits zu einer Straftat ist kann schon begrifflich nicht mehr dazu werden. Der von Juristen verwendete lateinische Fachbegriff lautet omni modo facturus (auch alias facturus ). Auch in diesen Fällen liegt nur straffreier Versuch einer Anstiftung vor.

Auch die Anstiftung einer Person die handelt und sich daher selbst nicht strafbar wird bestraft. Dies ergibt sich aus dem dass jeder gemäß seiner eigenen Schuld zu ist (§ 29 StGB).

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