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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 27. August 2014 

Antenne (Technik)


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Unter einer Antenne (v. ital.: antenna lat. antemna Segelstange) versteht man in der Technik elektrisch leitfähiges Gebilde zum Umwandeln hochfrequenter Wechselströme elektromagnetische Wellen (Sendeantenne) und umgekehrt (Empfangsantenne). Eine passive ist immer zum Senden und Empfangen von Wellen geeignet. Der Erste der jemals eine verwendete war der Physiker Heinrich Hertz .

Es gibt viele unterschiedliche Bauformen von

Beispiele: (die Namen ergeben sich entweder die Bauform oder den jeweiligen Erfinder)

  • Dipolantenne
    • Yagiantenne (eigentlich Yagi-Uda-Antenne)
    • Quadantenne
    • logarithmisch periodische Antenne (LPA)
    • Backfireantenne
  • Langdrahtantenne
    • Schrägdrahtantenne
    • Delta-Loop
  • Parabolantenne
    • Offsetparabolantenne
    • Cassegrainantennen
  • Fraktalantenne
  • magnetische Antenne mag.Loop

Antennen werden auch als Kombinationen von verwendet um die Leistungsausbeute zu erhöhen oder Richtwirkung zu verändern. Dabei kommen z.B. Dipol-Stockungen phasengekoppelte Antennen-Arrays zur Anwendung.

Ein Maß für die Güte einer Antenne ist Ihr Antennengewinn . Insbesondere die Richtwirkung wird durch sogenannte Nebenkeulen (engl.: side lobes ) negativ beeinflußt.

Die Größe einer Antenne richtet sich der Wellenlänge der zu sendenden oder zu empfangenden elektromagnetischen Wellen . Dabei gilt immer das Modellgesetz d.h. Maße einer Antenne können halbiert werden wenn die Frequenz verdoppelt (die Wellenlänge sich also halbiert).

Die magnetische Antenne ist nicht magnetisch Sinne des Magnetismus. Die Antenne spricht auf elektromagnetischen Anteil der Sende- Empfangsenergie an sie auch eher als eine Spule mit Abstimmkondensator betrachten. Häufig ist die Antenne in Form Luftspule mit weichmagnetischem Kern z.B. in Stabform Vorteile sind eine geringe Aufbaugröße und sehr Störanfälligkeit durch Nachbarsender. Einsatz findet Sie in Technik zu Messzwecken im Amateurfunk. Diese Antennentechnik schon sehr alt und hat ihre Anfänge der Frühzeit des Rundfunkwesens.

Als Magnetmaterial für Antennen ist wegen guten HF-Eigenschaften der geringen Verluste sowie des Preises häufig Ferrit im Einsatz. Werden bruchsichere oder biegbare benötigt finden seit kurzem auch amorphe Legierungen Bandform Verwendung.

Beispiele für technische Anwendungen:

  • Die Hausantenne beim terrestrischen Fernsehen ist häufig eine Yagiantenne.
  • Zum Satellitenempfang werden fast ausschließliche Parabolantennen im GHz-Gebiet)
  • Messantennen sind häufig LPAs
  • Eine moderne Verwendung findet die Ferritstabantenne beim Empfang der Zeitsignale bei Funkuhren . Diese Signale werden von dem Sender Mainflingen bei Frankfurt auf der Langwelle 77 kHz ausgestrahlt und können bis zu 1500 weit empfangen werden.



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