Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Antiblockiersystem (Abk.: ABS) ist ein in Verkehrsmitteln verwendetes technisches System das bei starkem Bremsen und Blockierneigung der Räder den Bremsdruck kurzen Intervallen reduziert dann durch eine Hochdruckpumpe Bremsdruck wieder aufbaut. Die Intervalle richten sich nach System und Hersteller z.B. Pkw zwischen - 12 je Sekunde; Motorrädern bis 15 Sekunde.
Unter normalen Umständen verringert sich der jedoch nicht wesentlich gegenüber einer Vollbremsung eines Fahrers. Auf losem Untergrund (Schotter Schnee etc.) sich der Bremsweg mit ABS sogar verlängern aufgrund des langsam Weiterdrehen der Räder das nicht vor den Rädern auftürmen und bremsend kann. Der große Vorteil besteht aber in verbleibenden Lenkfähigkeit die ohne ABS bei Vollbremsung mehr vorhanden ist. Dadurch bleibt das Fahrzeug Bremsen auf unterschiedlich griffigen Belägen (Laub Eisplatten in der Spur.
Bei ABS sitzt an jedem der Räder ein Geschwindigkeitsmesser um die Drehzahl des Rades zu messen. Die Informationen an ein Steuergerät weitergeleitet. Wenn nun ein Rad bei Bremsen kurz vor dem blockieren ist wird diesem Rad der Bremsdruck so lange reduziert das Rad wieder rollt dann wird der wieder erhöht.
Ursprünglich stammt das Prinzip aus der Hier wurden mittels mechanischer Systeme verhindert daß Räder blockieren damit das Flugzeug bei der sicher in der Spur bleibt.
Bereits 1936 gab es von Bosch ein Patent auf eine Vorrichtung zum Verhüten des Festbremsens der Räder Kraftfahrzeuges . Die Geräte bestanden aus etwa 1.000 Bauteilen und waren noch zu unhandlich und langsam. Durch die Digitaltechnik konnte die Menge der Bauteile auf 140 Stück reduziert werden. Damit war ABS
1969 wurde die erste Generation eines ABS geregelten Anti-Blockier-Systems) auf der Internationalen Automobilausstellung IAA amerikanischen Unternehmen ITT Automotive ehemals Alfred Teves präsentiert.
1978 wurde ABS von Bosch auf den Markt gebracht; gleichzeitig wurde Begriff ABS von Bosch rechtlich geschützt. Andere bezeichnen ihre Systeme teilweise als ABV. Zunächst die S-Klasse von Mercedes-Benz dann für BMW . Ende 2003 verfügen etwa 90 Prozent der zugelassenen in Deutschland über ABS. Ab Mitte 2004 dürfen in der EU nur noch Autos die mit ABS sind neu zugelassen werden.
Seit 1992 dürfen LKW über 3 5 t nur mehr ABS zugelassen werden. Bei Bussen wurde es früher eingeführt.
Ein Nebeneffekt von ABS ist dass bei Unfällen aufgrund der kaum vorhandenen Bremsspuren ist die Ausgangsgeschwindigkeit der Fahrzeuge zu errechnen.