Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Antidepressiva sind Medikamente die hauptsächlich gegen Depressionen eingesetzt werden.
Der genaue Wirkungsmechanismus der Antidepressiva ist nicht abschließend geklärt. So weit bekannt ist Antidepressiva in die synaptische Erregungsübertragung des Gehirns ein und hemmen die Wiederaufnahme von Neurotransmittern aus dem synaptischen Spalt ins Nervenende. betrifft die Neurotransmitter Noradrenalin und/oder Serotonin .
Die sog. MAO-Hemmer erhöhen durch die des Enzyms Mono-Aminooxidase die Konzentration der Neurotransmitter und Serotonin und des Tyramins.
Antidepressiva wirken nicht schlagartig sondern erst einigen Tagen bis Wochen. Die Gründe hierfür noch ungeklärt da die Erhöhung der Neurotransmitterkonzentration nach wenigen Stunden einsetzt.
Falls es sich um antriebssteigernde Antidepressiva kann zu Beginn ein erhöhter Hang zur Selbsttötung bestehen weil die antriebssteigernde Wirkung oft der Stimmungsaufhellung einsetzt. Eine Behandlung mit Antidepressiva nach Möglichkeit "einschleichend" beginnen und "ausschleichend" beendet
Der Name trizyklisch (griechisch: drei Ringe) sich von der dreifachen Ringstruktur dieser Wirkstoffe Diese Gruppe waren die ersten synthetischen Antidepressiva. wirken auf mehrere Neurotransmittersysteme gleichzeitig indem sie Wiederaufnahme von Serotonin Noradrenalin und Dopamin hemmen. sind dadurch auch die Nebenwirkungen vielfältig.
Wirkstoffe sind z.B: Imipramin Clomipramin Amitryptilin.
Ähnlich wie die trizyklischen Antidepressiva wirken tetrazyklischen Antidepressiva wobei sie insbesondere das Noradrenalin beeinflussen. Aufgrund der Nebenwirkungen werden heutzutage seltener Antidepressiva verordnet; man greift jedoch bei schweren auf sie zurück.
Die SSRI blockieren nur die Rezeptoren die für Wiederaufnahme eines einzigen Botenstoffes des Serotonin zuständig Dadurch sind die Nebenwirkungen entsprechend geringer als den trizyklischen Antidepressiva. Wirkstoffe dieser Gruppe sind Beispiel Fluoxetin (Handelsname unter anderem: Prozac) Citalopram (Handelname unter anderem: Cipramil) und Paroxetin. zu den SSRI gibt es auch Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI).
MAO-Hemmer wirken indem sie das Enzym Mono-Aminooxidase welches für den Abbau der Neurotransmitter sorgt. steigt die Konzentration der Neurotransmitter in der an. Von diesem Enzym gibt es zwei A und B. In der Depressionsbehandlung werden Medikamente eingesetzt die Typ A hemmen. MAO-Hemmer auf Typ B wirken setzt man meist der Behandlung der Parkinson-Krankheit ein.
Die relativ neue Klasse der atypischen unterscheidet sich von den oben genannten übrigen der chemischen Pharmaka durch einen andersartigen Wirkungsmechanismus. Serotonin ausgeschüttet registrieren Nervenzellen dies gewöhnlich durch Rezeptoren an der äußeren Zellwand und stellen die Ausschüttung ein. Die atypischen Antidepressiva wirken indem sie diese Rezeptoren blockieren und so Zelle zu einer Fortsetzung der Ausschüttung bewegen. erhöht sich der Serotoninspiegel am synaptischen Spalt mit einer stimmungsaufhellenden Wirkung einhergeht. Wirkstoffe dieser sind Alprazolam Mirtazapin Nefazodon Tianeptin und Trazodon.
Phytopharmaka sind pflanzliche Wirkstoffe. Hierzu gehört den Antidepressiva insbesondere das Johanniskraut das eine stimmungsaufhellende Wirkung besitzt. Es bei leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt werden. ist in verschiedenen Darreichungsformen (zum Beispiel als Tabletten etc.) erhältlich und teilweise frei verkäuflich. und Angst können zusätzlich mit Baldrianwurzel Melisse Hopfen bekämpft werden. Das früher verwendete Kava-Kava zu schweren Leberschäden führen und ist daher verboten.