Antonín Novotný war von Ausbildung Schlosser ab 1921 Mitglied der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei . 1937-38 war er Parteisekretär in Hodonín/Göding 1941 bis 1945 war er im Konzentrationslager Mauthausen inhaftiert. Ab 1946 war er Mitglied Zentralkomitees ab 1953 als Nachfolger von Klement Gottwald Erster Sekretär der KSČ. 1957 übernahm als Nachfolger von Antonín Zápotocký auch das Amt des Staatspräsidenten. Mit Namen verbindet sich die harte Repressionspolitik der fünfziger Jahre aber vor allem auch die der stalinistischen Linie bis weit in die Jahre hinein. Im Zuge der allgemeinen Liberalisierung 1964 nahm die Kritik an ihm immer zu bis er dann zu Beginn des Prager Frühlings am 5. Januar 1968 zum Rücktritt als Parteichef und am 22. März auch zum Rücktritt als Präsident gezwungen In der ersten Funktion folgte ihm Alexander Dubček nach in der zweiten Ludvík Svoboda . Im Mai 1968 wurde seine Mitgliedschaft der KSČ suspendiert 1971 wurde er wieder spielte dann aber keine Rolle mehr in Politik.