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Antonio Salieri



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Antonio Salieri (* 18. August 1750 in Legnano Italien; † 7. Mai 1825 in Wien ) war Kapellmeister Komponist und Musiklehrer.

In allgemeiner Erinnerung ist Salieri - nicht zuletzt aufgrund des Theaterstückes Amadeus von Peter Shaffer das von Milos Forman kongenial verfilmt wurde - als großer Wolfgang Amadeus Mozarts . Angeblich hat sich Salieri im hohen zum Mord an Mozart bekannt jedoch ist angesichts seiner geistigen Verwirrung und seines körperlichen mehr als zweifelhaft dass dieses Geständnis der entspricht - abgesehen davon dass von Zeitzeugen wird dass sich Salieri überhaupt in dieser geäußert habe.

Salieris Musik wurde in der Vergangenheit als uninspiriert verkannt; dies ändert sich allerdings den letzten Jahren auffällig: So fand sich eine Sammlung mit Salieri-Stücken gesungen von Cecilia aufgrund des gigantischen Verkaufserfolges in den Pop-Charts

Antonio Salieri erntete in seiner Zeit öffentlichen Beifall. Er studierte Violine und Cembalo mit seinem Bruder Francesco der von Giuseppe Tartini unterrichtet wurde. Nach dem Tod seiner ging er nach Padua später nach Venedig wo er bei Giovanni Pescetti Generalbass 1766 traf Salieri Florian Leopold Gassmann der einlud sich dem Hof in Wien zur Verfügung zu stellen und ihn basierend auf Gradus ad Parnassum von Johann Joseph Fux in Komposition unterrichtete. Salieri blieb den seines Lebens in Wien wurde 1774 als Gassmann starb Kammerkomponist des Kaisers Joseph II. und Kapellmeister der italienischen Oper war 1788 bis 1790 Hofkapellmeister bis 1824 dann Leiter der Hofsängerkapelle und ab 1817 auch Oberleiter des Konservatoriums.

Salieri erwarb in Wien großes Ansehen Komponist und Dirigent besondern von Opern aber von Kammer - und Kirchenmusik . Die erfolgreichste seiner 43 Opern waren Les Danaïdes (1784) die er anfangs als Werk Förderers Christoph Willibald Gluck ausgab und Tarare (1787). Instrumentalmusik hingegen schrieb er vergleichsweise wenig zum nur zwei Klavierkonzerte die auch bereits aus 1773 stammen. Er arbeitete häufig mit anderen Komponisten wie Joseph Haydn zusammen und unterrichtete angehende Komponisten wie Ludwig van Beethoven Franz Schubert Franz Liszt Simon Sechter Carl Czerny Johann Nepomuk Hummel und auch einen Sohn Mozarts.

Antonio Salieri wurde auf dem Zentralfriedhof in Wien beerdigt.

Mozarts Behauptungen

In den 1790er Jahren beschuldigte Mozart des Plagiats und des Versuchs ihn zu vergiften. Mozarts Musik über die Jahrzehnte populärer wurde Salieris in Vergessenheit geraten war gewannen Mozarts Behauptungen an Glaubwürdigkeit und trübten Salieris Ruf.

Sein Biograph Alexander Wheelock Thayer gibt dass Mozarts Verdacht 1781 ausgelöst wurde als er sich darum der Musiklehrer der Prinzessin von Württemberg zu Salieri aber ausgewählt wurde und es ihm folgenden Jahr auch nicht gelang als ihr angestellt zu werden. Später als Mozarts Le nozze di Figaro (Die Hochzeit des Figaro) weder beim noch beim Publikum Erfolg hatte machte Mozart für den Misserfolg verantwortlich: Salieri und seine würden Himmel und Erde in Bewegung setzen den Figaro niederzumachen schrieb sein Vater Leopold . Aber zur Zeit der Premiere des war Salieri in Frankreich mit eigenen Opern Thayer vermutet dass die Intrigen um den des Figaro durch den Dichter Abbate Casti wurden und sich eigentlich gegen den Hofdichter Lorenzo Da Ponte richteten der das Libretto zum Figaro hatte.

Später als Da Ponte in Prag war um eine Aufführung von Mozarts Don Giovanni vorzubereiten wurde der Dichter wegen einer Hochzeit auf der Salieris Oper Axur aufgeführt werden sollte nach Wien zurückgerufen: war Mozart mit diesem Vorhaben nicht einverstanden. andererseits beabsichtigte offenbar gar nicht Mozarts Karriere 1788 als Salieri Kapellmeister wurde hatte er einer eigenen Oper sogar den Figaro erneut die Bühne gebracht.

Als Salieris Gesundheit in seinen späteren nachließ und er sich in ein Krankenhaus musste kamen Gerüchte auf Salieri habe sich Mord an Mozart bekannt. Seine beiden Pflegerinnen jedoch dass er nichts dergleichen geäußert habe mindestens eine von ihnen war in dieser ständig in seiner Nähe.

Nach Salieris Tod begann mit Nikolai Rimski-Korsakows Oper "Mozart und Salieri" ( 1898 ) eine Tradition dichterischer Freiheit Salieri in zu bringen basierend auf Mozarts Behauptungen die Peter Shaffers Stück und dessen Verfilmung " Amadeus " fortgesetzt wurde. In Ergänzung zu dem wird Salieri in dem Film fälschlicherweise als Komponist und Gotteslästerer der ein Kruzifix verbrennt Tatsächlich macht sein Gesamtwerk sein Talent offenkundig wird seine Religiosität von seinen Biographen nicht

Siehe auch: Amadeus (Film)

Literatur

  • A. della Corte: Un italiano all'estero (Turin
  • A. Braga: Antonio Salieri tra mito e (Bologna 1963)
  • R. Angermüller: Anotnio Salieri 3. Bände (1971-1974)
  • V. Braunbehrens: Salieri (Neuausgabe 1992)




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