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Apartheid


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Als Apartheid ( afrikaans Trennung ) wurde zunächst die Rassentrennung in Südafrika bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte der Apartheid

Der Konflikt der Rassen im südlichen Afrika geht zurück bis die Anfänge des Kolonialismus und verschärfte sich nach der britischen 1806 . Beginnend mit der Diskriminierung beim Anrecht auf Grund und Boden mit der Entdeckung von Diamanten - ( 1867 ) und Goldvorkommen ( 1886 ) weitere Beeinträchtigungen der Schwarzen vor allem der Bewegungsfreiheit.

Von 1903 bis 1905 sollte die South African Native Commission eine gemeinsame Indigenenpolitik für alle vier südafrikanischen Provinzen ( Natal Kapkolonie Orange Free State und Transvaal ) festlegen. Die Kommission schlug die Errichtung Sinne der in Natal herrschenden Praktik der Native Administration vor. Mit dem Native Administration Act 1927 wurde diesem Vorschlag Folge geleistet. Die Administration war somit auf die ganze Südafrikanische ausgeweitet worden.

Apartheid unter den Briten

1910 wurde die Südafrikanische Union durch den der vier Republiken gegründet. Die Union war Anfang an in den Händen der weißen Schwarze wie auch Farbige und Asiaten erhielten kein Wahlrecht. Sie von der staatlichen Regierung ausgeschlossen. Nur an Provinzregierungen durften sie partizipieren. Des Weiteren war sexueller Kontakt zwischen den unterschiedlichen Rassen verboten. verschiedenste Gesetze wurde der Segregationspolitik die rechtliche Basis geschaffen.

1911 wurde durch den Miners and Works die ungleiche Behandlung der Weißen und Schwarzen der Wirtschaft festgelegt. Das wohl wesentlichste Gesetz räumlichen Trennung der Natives Land Act wurde 1913 verabschiedet. In der Folge durften die nur noch in den ihnen zugeschriebenen Reservaten erwerben. Rund 7 3% der gesamten südafrikanischen wurden für die Schwarzen reserviert. Zehn Jahre vollzog der Natives Urban Areas Act die Trennung auch in städtischen Gebieten. Der Native and Land Act von 1936 weitete das bestehende Gesetz von 1913 Einige Reservatsflächen wurden vergrößert.

Apartheid unter den Buren

Das Jahr 1948 nimmt in der südafrikanischen Geschichte einen Platz ein. Die Partei der Afrikaner Nationalisten die damaligen Wahlen. Damit kam erstmals eine burische Partei an die Macht die sie 1989 behielt. Der Sieg der burischen Nationalisten war eng verknüpft mit dem Zweiten Weltkrieg . Der abtretende Premierminister Jan Christiaan Smuts hatte Südafrika auf britischer Seite in Krieg hineingezogen. Die Nationalisten hingegen waren gegen Einmischung in das kriegerische Geschehen und sympathisierten mit dem deutschen Nazi -Regime. Das wahlberechtigte Volk stimmte mehrheitlich mit Nationalisten überein. Premierminister wurde Daniel François Malan. Regierungswechsel stellte für viele Buren die zuvor britischer Herrschaft kaum Anschluss an die führende des Landes gefunden hatten den Ausstieg aus Armut dar. Viele zogen in urbane Gebiete fanden dort in der aufstrebenden Wirtschaft einen Job. Die Nationalisten welche sich im Übrigen den Briten abzugrenzen versuchten lenkten die Indigenenpolitik neue Bahnen.

Die Nationalisten verfolgten drei Ziele: Erstens sie die politische Macht konsolidieren zweitens ihre der Rassenbeziehungen umsetzen und drittens sollte der der Erziehung und der Ökonomie der Buren werden.

Vor 1948 waren die Schwarzen meist der Politik und den guten Positionen in Wirtschaft ausgeschlossen. Die Rassenordnung war zum Teil das Gesetz und zum Teil durch den Brauch gegeben. Die Ordnung war jedoch nicht strikt. Es gab durchaus Farbige die neben hausten indische Händler welche im Stadtzentrum ihre tätigten oder Schwarze die außerhalb ihrer Reservate Farmen bewirtschafteten. Diese Löcher in der Rassentrennung die Nationalisten mit diversen Maßnahmen. Als erstes sie die ganze südafrikanische Bevölkerung in vier ein: Weiße Schwarze Farbige und Asiaten. Die in eine Rassenkategorie bestimmte fortan das gesamte Heiraten zwischen verschiedenen Kategorien wurden kriminalisiert. An Orten war eine strikte Trennung von Weißen Nicht-Weißen vorgeschrieben. In städtischen Gebieten wurden getrennte für die verschiedenen Rassen geschaffen; die Ausbildung sich ebenfalls nach der entsprechenden Rasse. Schwarze außerhalb ihrer Reservate einen Pass tragen. Damit in städtischen Gebieten nur diejenigen Schwarzen geduldet die dort auch arbeiteten. Alle übrigen Schwarzen als Ausländer angesehen. Die in den Städten Schwarzen wurden als Gastarbeiter akzeptiert. Diese Schwarzen in so genannten Townships eigentlichen Slums am Stadtrand. Nicht städtische Schwarze durften gemäß dem Native Laws Amendment Act von 1952 ohne Genehmigung nur 72 Stunden in aufhalten. Die Apartheid war erschaffen.

Große und kleine Apartheid

Die Apartheid unterteilte sich in zwei die kleine Apartheid auch petty-Apartheid genannt und große Apartheid. Die kleine Apartheid beinhaltete die Trennung im Dienstleistungsbereich. Darunter fallen zum Beispiel Verbot des Betretens von öffentlichen Parks für die separaten Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln oder getrennten Schulen.

Die Apartheidsgesetze betrafen nicht nur Schwarze. Farbige und Asiaten litten darunter. Die Betroffenen separierten sich ebenfalls von der jeweils Gruppe. Farbige hielten bildlich gesehen den gleichen zu Schwarzen wie Weiße zu Schwarzen.

Nur für Weiße -Für Nichtweiße und Hunde Strand von Muizenberg nahe Kapstadt 1985

Der gesamte Alltag der Nichtweißen wurde der kleinen Apartheid geprägt. Unmissverständliche Regelungen wurden durch Schilder auf denen zum Beispiel am Strand neben Verbot für Hunde das Verbot für Non-Whites ausgesprochen war. Krankenhäuser Postgebäude Rathäuser Banken Toiletten hatten grundsätzlich zwei durch Schilder gekennzeichnete Viele Lebensbereiche waren nicht klar definiert. Durch wurden Restaurants und Bars unter Nichtweißen genannt denen man bedient wurde oder nicht erwünscht Mutige testen ständig die Grenzen der Akzeptanz die Weißen. Die Vorsichtigen scheuten sich ihren Bereich zu verlassen. Dadurch lebten sie ruhiger wurden nicht wie Hunde verjagt oder von Polizei überprüft.

Die große Apartheid meint die räumliche Trennung im großen die eigentliche Segregations- oder Homeland -Politik.

Über die Homeland-Politik hinaus wirkte die auch innerhalb Südafrikas. So bedeutete die gesetzlich Zugehörigkeit zu einer Rassenkategorie entsprechend der Hautfarbe Farbige/Asiaten):

  • getrennte Wohngebiete in jeder Stadt in jedem
  • getrennte Schulsysteme mit unterschiedlich qualifizierten Lehrern und
  • ausschließliches Wahlrecht für Weiße.

Die Rassenkategorie wurde in die Ausweisdokumente Buchstabencodes zum Beispiel -C- für Coloureds eingetragen.

Die Wohngebiete der weißen Bevölkerung auch Europeans genannt lagen durchweg in den geographisch strukturell angenehmsten Bezirken jeder Ortschaft. Wurden die Bereiche für die Weißen zu eng mussten Farbigen auch Coloureds genannt und Asiaten Teile ihrer Wohngebiete und in neu zugewiesenen Bereichen neu bauen. berühmtes Beispiel war die Räumung des District im Herzen von Kapstadt und die Zwangsumsiedlung ca. 60.000 Menschen in das ca. 30 entfernt gelegene sandige Khayelitsha. Die schwarze Bevölkerung in ihrem abgelegenen Wohngebiet so weit außerhalb Gemeinden oft hinter natürlichen oder künstlichen Hügeln Müllkippen verbannt dass sie nicht als Teil Gemeinde angesehen werden konnte.
Die auch innhaltlich unterschiedlichen Schulsysteme mit abgestufter Qualifikation des Lehrkörpers und Ausstattung waren für die ungleichen Berufschancen.

Der Ausschluss aller Nichtweißen vom aktiven passiven Wahlrecht wirkte bis in den komunalen

Die Apartheid war Ausdruck eines irrationalen einer weißen christlichen Überlegenheit gegenüber den heidnischen Dieses Gefühl basierte auf einer tatsächlichen technisch-zivilisatorischen Im Wesentlichen spiegelt die Apartheid das Denken burischen Calvinisten wider.

Um die Pfeiler der Apartheid umsetzen können war ein riesiger Verwaltungsapparat notwendig. Rund Millionen Schwarze sollen alleine aufgrund fehlender Aufenthaltsgenehmigungen worden sein; allein dies forderte einen enormen Aufwand. Des Weiteren mussten Millionen Schwarze umgesiedelt Rund 3 5 Millionen Schwarze mussten ihre Wohnstätten aufgeben. Dies erfolgte nicht ohne Proteste zu unzähligen Verhaftungen führten. Die Regierung zerstörte Siedlungen um so die Schwarzen zur Umsiedlung auf dem Native Resettlement Act von 1952 basierte zu zwingen.

Widerstand der Schwarzen

Auch nach der Unterwerfung der Bantu die diskriminierende Indigenenpolitik der Weißen zu massivem

African National Congress

Bereits 1912 nur gerade zwei Jahre nach der der Südafrikanischen Union gründeten der Anwalt P. die Geistlichen J. L. Dube W. Rubusana der Autor S. T. Plaatje den African National Congress (ANC). Obwohl von Männern aus der Gesellschaft gegründet verstand sich der ANC durchaus als elitäre Organisation. Er stand grundsätzlich allen egal welcher Hautfarbe und akzeptierte sowohl das Christentum wie auch die englische Sprache. Der verstand sich als schwarze Widerstandspartei die das Bürgertum forderte. Lange Zeit opponierte er friedfertig Boykotte und Streiks. So organisierte er in 1920er -Jahren Streiks der Minenarbeiter um die schlechten der Schwarzen zu verbessern.

Der ANC wurde immer mehr zur Hunderttausende befolgten die Aufrufe zu Demonstrationen oder Beispielsweise im Jahre 1946 zwei Jahre vor Beginn der Apartheid streikten rund 70.000 schwarze Insbesondere gegen das Passgesetz wonach die städtischen jederzeit einen Pass auf sich tragen mussten sich als Arbeitnehmer ausweisen zu können protestierte ANC durch Demonstrationen und durch das Verbrennen umstrittenen Pässe. Trotzdem standen keineswegs alle Nicht-Weißen mal alle Schwarzen hinter dem ANC. Etliche sahen die Homeland-Politik der Regierung als Chance Rassismus endlich zu beenden und ihre Traditionen zu leben.

In späteren Jahren sollten diese Meinungsverschiedenheiten zwischen städtischen und ländlichen Schwarzen zu bewaffneten führen. So forderten Unruhen bei Pietermaritzburg zwischen 1987 und 1990 rund 4.000 Todesopfer. Bei diesem Konflikt es sich um Streitigkeiten innerhalb der Zulu . Städtische Zulu vertraten andere Ansichten als in der Inkatha Freedom Party vereinigten ländlichen Zulu. In den frühen also bereits nach dem offiziellen Ende der wendeten sich die Inkatha-Anhänger dann im Besonderen die Xhosa . Leute von beiden Seiten verloren dabei Leben.

Die Regierung versuchte die Menschenrechtskämpfer des immer wieder an ihrer Arbeit zu hindern sie diese bannten . Gebannte waren eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit durften ein genau definiertes Territorium nicht verlassen. Weiteren löste die Regierung häufig Treffen des auf.

Militante Widerstandorganisationen

Einigen Mitgliedern gingen die meist friedlichen des ANC nicht weit genug. Sie gründeten 1959 eine weitere Widerstandsorganisation den Pan Africanist Congress (PAC). Im Gegensatz zum ANC verwarf PAC die offene Haltung gegenüber allen Rassen. positionierte sich als reine Schwarzen-Organisation und lehnte Zusammenarbeit mit den Weißen ab. Später gründete der ANC einen bewaffneten Flügel. Nelson Mandela selbst leitete diesen Flügel mit dem Umkonto we Sizwe was übersetzt soviel wie Speer der Nation bedeutet. Umkonto we Sizwe tat sich den folgenden Jahren insbesondere durch Sabotageakte hervor.

Ein Jahr vor der Gründung des Flügels des ANC endete eine vom PAC Demonstration im Township Sharpeville in einem Blutbad das die in geratenen Polizisten anrichteten. 69 Afrikaner fanden dabei Tod. Dieses Ereignis löste nationale Unruhen aus die südafrikanische Regierung mit eiserner Faust bekämpfte. 20.000 Demonstranten wurden verhaftet. In der Folge sowohl der PAC wie auch der ANC Beide Organisationen operierten fortan aus dem Untergrund. opponierende Köpfe wie Nelson Mandela oder Walter Sisulu wurden 1964 zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht ihnen vor allem Beteiligung an Sabotageakten vor.

Neues Selbstbewusstsein

In den späten 1960er-Jahren entstand in und Schulen beeinflusst durch die Black Power-Bewegung den USA die so genannte Black Consciousness -Bewegung. Steve Biko gilt als Begründer dieser Bewegung. Hervorgerufen das neue Selbstbewusstsein der Schwarzen sahen sie Kultur der Weißen nicht mehr als übermächtig zu kopieren sie versucht waren. Nein sie die weiße Kultur nun; ihre eigenen Werte hoben sie heraus. Künstler wie Miriam Makeba engagierten sich für einen weltweiten Boykott Apartheid-Regimes. Die Folgen des neuen Bewusstseins waren Teil heftige Studentenunruhen. Am 16. Juni 1976 boykottierten Schüler in Soweto den Unterricht. Dies stand im Zusammenhang der versuchten zwangsweisen Einführung der bei Schwarzen Sprache Afrikaans . Durch brutale Polizeieinsätze verloren in wenigen 160 bis 1000 Schwarze ihr Leben und Kinder und Jugendliche wurden inhaftiert. Weltberühmt ist Foto des sterbenen 13-jährigen Hector Pieterson in Armen eines Mitschülers. Danach nahm der bewaffnete sprunghaft zu. Die in den nächsten zwei folgenden Unruhen verunsicherten das Land. Hunderte von wurden von der Polizei getötet. Die Studenten Unterstützung bei Hunderttausenden von schwarzen Arbeitern. Für südafrikanische Wirtschaft nahm dies verheerende Ausmaße an. unbedeutendere Gesetze der Apartheid wurden gelockert um Unmut der Schwarzen zu begegnen.

Das Ende der Apartheid

Die Proteste der Schwarzen sowie andere ließen die Apartheid ab 1974 immer mehr bröckeln. Die Vollversammlung der UN nahm am 2. Dezember 1973 eine Konvention an nach der die als geächtet und sogar als Verbrechen galt. burische Regierung näherte sich in langsamen Schritten schwarzen Vorstellungen an. Die schwarze Opposition wurde stärker obwohl ihre bekanntesten Führer im Gefängnis Höhepunkte des Widerstandes in den 1970er-Jahren waren in Natal (1973) sowie der Aufstand in 1976. Dem schwarzen Widerstand begegnete die Regierung Notmaßnahmen die allerdings die staatlichen Kapazitäten sprengten. Kosten der Apartheid waren nicht mehr länger

Der ANC wurde vom internationalen Westen des Kalten Krieges als revolutionär angesehen. Die USA und Europa stützten das weiße Apartheidregime als Bollwerk den Kommunismus . Nach dem Kalten Krieg ließ der die Regierung fallen und sanktionierte das nun mehr genehme Südafrika.

Weiteres Ungemach erfasste Südafrika 1983 mit dem Sinken des Goldpreises. Die durch die europäischen und amerikanischen Sanktionen geschwächte Situation wurde somit weiter verschärft.

1989 trat Frederik Willem de Klerk die Nachfolge von Pieter Willem Botha als südafrikanischer Staatspräsident an. De Klerk sofort Verhandlungen mit dem noch immer inhaftierten Mandela auf. Er stellte Mandela die sofortige in Aussicht wenn dieser gewisse Konditionen annahm beispielsweise die Abkehr vom bewaffneten Widerstand. Mandela jedoch eisern. De Klerk ließ Mandela aufgrund steigenden Druckes zusammen mit den übrigen politischen im Jahre 1990 frei. Die beiden Widerstandsparteien und PAC wurden wieder legalisiert.

Aufgrund dieser in ihrer Summe mächtigen also des Widerstandes der Schwarzen des internationalen der ökonomischen Krise des Wechsels der Regierungsführung Botha zu de Klerk sowie der Standhaftigkeit bei den Verhandlungen mit de Klerk brach weiße Autorität in den frühen 1990er-Jahren schrittweise

De Klerk hob wesentliche Gesetze auf als Pfeiler der Apartheid galten. Darunter war Population Registration Act der Group Areas Act der Land Act. Die Homelands existierten allerdings diesbezüglich änderte sich nur wenig.

Die Übergangsphase von der Apartheid zur Demokratie dauerte zwischen 1990 und 1994 . Während dieser Zeit wurden die verbliebenen der Rassentrennung beseitigt. Alle in Südafrika wohnhaften konnten sich frei und ohne Restriktionen bewegen. Schwarze nutzten diese Chance und zogen in Des Weiteren war die Übergangsphase geprägt durch Unruhen zwischen Mangosuthu Buthelezis Inkatha -Partei und dem ANC. Buthelezi Führer des KwaZulu und der Inkatha-Partei sah durch das Staatssystem seine Macht bedroht. Die Unruhen dauerten 1989 bis 1994 und forderten insgesamt etwa Tote. Nebst Buthelezi standen auch Lucas Mangope und Oupa Gqozo die Führer der Bophuthatswana und Ciskei dem neuen System negativ gegenüber. Andere kooperierten mit den Plänen des ANC und eine gute Position in den neuen Machtverhältnissen ergattern.

Die neue Verfassung sollte 1994 in treten. Danach würden alle fünf Jahre Regierungswahlen Dazu sollte das Land in neun statt vier Provinzen unterteilt werden.

Im letzten Moment schwenkte Buthelezi ein ihm eine wichtige Position in der neuen versprochen worden war. So kam es 1994 den ersten demokratischen Wahlen Südafrikas. Der ANC mit 62 6 Prozent überragend es folgte National Party (NP) mit 20 4 Prozent die Inkatha Freedom Party mit 10 5 Mandela wurde zum ersten Präsidenten im neuen ernannt. Ihm zur Seite standen zwei populäre de Klerk von der NP und Thabo Mbeki vom ANC. Buthelezi wurde Premier der Kwazulu-Natal er konnte seine Macht also über Homeland-Grenze ausdehnen.

Die neue Regierung sah sich vor Probleme gestellt. Die vorausgegangenen Unruhen hatten Südafrika eine ökonomische Krise gestürzt. Diese brachte eine Verschuldung bei der Weltbank mit sich. Im Weiteren wollten die zwischen den Rassen beseitigt werden. Dies bedeutete anderem bessere Schulen und eine bessere Gesundheitsversorgung Schwarze beides war mit hohen Kosten verbunden. Interessen führten zu verschiedenen Landstreitigkeiten. Schwarze die der Apartheid ihr Land aufgeben mussten und worden waren in die Homelands zu ziehen ihr Land zurück. Die nun dort ansässigen oder Industriebetriebe machten ihre neueren Rechte geltend.

1999 stieg Mbeki vom Vize zum Präsidenten Er intensivierte in der Folge die Privatisierung von Staatsbetrieben. Dies hat zu Stellenabbau zu teureren Strom- und Wassertarifen geführt. Immer schwarze Arbeiter die vor allem unter diesen zu leiden haben werden zunehmend unzufriedener mit Politik des ANC. Sie werfen ihr vor der ANC zwar von der linken Arbeiterklasse worden sei dass sie jedoch im Interesse rechten Bourgeoisie regiere.

Mandela und de Klerk erhielten 1993 den Friedensnobelpreis .

In Anlehnung an das südafrikanische Regime heute eine systematische Rassendiskriminierung insbesondere durch einen als Apartheid bezeichnet. Durch eine UN-Konvention wurde 1966 zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit erklärt. In Orania gibt es bis eine kleine Gemeinde von Buren die sich neue Keimzelle eines südafrikanischen Burenstaates sehen und für die Wiedereinführung der Apartheid einstehen.

Literatur

  • Beinart William & Dubow Saul (Eds.): Segregation and Apartheid in Twentieth-Century South-Africa. 1995: Routledge London.

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