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Apollinarianismus


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Der Apollinarianismus bezeichnet eine nach Apollinaris von Laodicea bezeichnete christologische Theorie im 4. Jahrhundert. Sie wurde von Anhängern des Konzils von Nicäa als auch von Arianern abgelehnt und vom ersten Konzil von Konstantinopel als Häresie verurteilt.

Apollinarios ging von der platonischen Trichotomie aus dass sich menschliche Wesen Körper Seele und Geist (Verstand) zusammensetzen und dass in Jesus der menschliche Geist durch Logos die zweite Person der Trinität ersetzt worden sei.

Der Apollinariarismus stand im Widerspruch zur Sicht dass das "was (Christus) nicht angenommen nicht geheilt wird". Wenn Christus nicht den Geist des Menschen angenommen hatte konnte der Christi auch nicht den rationalen Verstand der heilen oder erlösen.

Es ist nicht genau feststellbar wann Lehre entstanden ist. Sie wurde im Konzil Alexandria (362) verurteilt ohne den Namen von zu nennen. 373 wiesen ägyptische Bischöfe die Valentinian deportiert worden waren die Kommunion mit Apollinaris zurück. 377 wurde die von einem Konzil in Rom unter Papst Damasus I. als Apollinariarismus verurteilt ebenso wie 381 ökumenischen Konzil von Konstantinopel.

Der Apollinariarismus bestand bis ins 5. hinein weiter und verschmolz dann mit dem Monophysitismus .




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