Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Aquaristik ist das Sachgebiet das sich mit Betrieb eines Aquariums und der Pflege der darin gehaltenen befasst. Menschen die ein Aquarium pflegen nennen sich Aquaristen oder auch Aquarianer .
Da Aquarien immer vollständig mit Wasser sind erfordern sie eine völlig andere Pflege die für Landtiere hergerichteten Terrarien. So sind Nitrat - und Salzgehalt des Wassers Säuregrad Temperatur und die Klarheit des Wassers wesentlich als in anderen Terrarien die entsprechenden Luftwerte. sehr viel wichtiger als in Landterrarien sind Pflanzen die hier eine bedeutende Rolle beim von Stoffwechselprodukten der Tiere und bei Sauerstofferzeugung spielen welche nur unzureichend durch technische ersetzt werden kann.
Ein neu eingerichtetes Aquarium darf nicht sofort mit Fischen besetzt das wäre für die Fische schädlich. Zuerst muss gewartet werden bis das neu geschaffene Biotop stabilisiert hat und der Nitritpeak vorbei ist. Das Aquarium braucht regelmäßige Pflege Art und Häufigkeit Pflegemaßnahmen hängen vom jeweiligen Becken ab abgesehen gibt es verschieden Ansichten darüber was wie werden soll. Die wichtigsten Pflegemaßnahmen beinhalten Wasserwechsel der Pflanzen Fütterung der Fische und Kontrolle der technischen Hilfsmittel.
Der technische Aspekt ist wichtiger als Terrarien. Eine Liste an Werkzeugen und Geräten man im Aquarium benötigen könnte:
Beleuchtung: Das Tageslicht bei uns reicht die meisten tropischen Wasserpflanzen nicht aus.
Heizung: Hält die Temperatur auf einem tropische Fische angenehmen Niveau.
Wasser filter : Darin finden die biologischen Abbauprozesse von statt und er sorgt für Wasserumwälzung. Ein wirksamer und kostengünstiger Filter ist der Mattenfilter .
Wasserpumpe: Sorgt für Wasserumwälzung sofern man Filter installiert hat.
Kescher: Fangnetz für Fische
Wassertests: Um Eigenschaften des Wassers wie Härte- oder Säuregrad zu messen.
<math>CO_2</math>-Düngeanlage: Versorgt die Wasserpflanzen mit <math>CO_2</math>
Membranpumpe: Eine elektrische Luftpumpe die luftbetriebene oder einen Ausströmstein mit einem konstanten Luftstrom
Fütterungsapperate: Geben in regelmäßigen Intervallen bestimmte an Futter ins Wasser ab.
Man benötigt nicht unbedingt alles dies Aquarianer haben experimentelle Becken fast ganz ohne Technik. Für den ist es aber empfehlenswert zumindest Filter Beleuchtung Heizstab zu verwenden.
Man unterscheidet Aquarien nach dem Salzgehalt. gibt es die relativ einfach zu betreibenden die schwerer zu pflegenden Meerwasseraquarien und schließlich sehr schwer zu pflegenden Brackwasseraquarien. Der zusätzliche bei Meerwasser- und Brackwasseraquarien ist auf die nötige Kontrolle des Salzgehalts zurückzuführen die bei entfällt. Zusätzlich unterscheidet man bei den Süßwasseraquarien Kaltwasseraquarien (für Goldfische u. ä.) und Warmwasseraquarien tropische Zierfische u. ä.).
Während in Süßwasseraquarien fast ausschließlich Zierfische gehalten werden neben denen nur wenige (Arten von Schnecken Arten von Garnelen ) und ein einziges Amphibium (Zwergkrallenfrosch) vertreten sind hält man im vor allem Krebse Krabben und einige wenige Fische. Im Meerwasseraquarium gesellen sich zu den wieder zahlreicheren tropischen Meerwasserzierfischen eine ganze Reihe von Korallen Algen Niederen Tieren Garnelen Seeanemonen und Seegurken . Wasserpflanzen trifft man mit Ausnahme einiger ausschließlich in Süßwasseraquarien.