Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Wasseraffen-Theorie ist eine von Sir Alister Hardy 1960 begründete Hypothese nach der die Vorfahren Menschen eine aquatische (wasserlebende) Phase durchgemacht haben Das bedeutet dass Vormenschen sich in Flüssen oder am Littoral aufgehalten haben. (Die Autoren sich nicht auf eine Süßwasserphase oder Salzwasserphase
Eine hartnäckige Verfechterin neben Hardy ist Morgan.
Die Theorie basiert darauf dass einige des Menschen sich mit den bisherigen Hominisationsszenarien Paarbindungshypothese etc.) nicht erklären lassen. Argumente die Verfechter dieser Theorie anführen sind (um nur von über 30 zu nennen):
Morgan zufolge sei der Geruchssinn verkümmert da er im Wasser kaum Bedeutung hat. Zwar kann man im Wasser gut riechen aber nur wenn man dementsprechend ist wie etwa Haie und andere Fische. Geruchssinn der Primaten ist primär jedoch an Übertragung von Duftstoffen über die Luft angepasst. schließt daraus dass der Geruchssinn sich zurückgebildet weil er im Wasser nicht mehr nützlich Hier tun sich jedoch Probleme auf: Wenn Geruchssinn auch nicht mehr an Land gebraucht dann muss der hypothetisch aquatische Affe nahezu ganze Zeit im Wasser gelebt haben. Aufgrund sehr unvollständigen Anpassung des aquatischen Affen an Wasser ist dies jedoch unwahrscheinlich. Morgan berücksichtigt nicht das innerhalb der Primaten ein allgemeiner zum Verlust des Geruchssinns vorherrscht ( siehe Primaten ). Allein die Halbaffen haben einen noch relativ hoch entwickelten
Ein anderes Argument ist das Vorhandensein Tauchreflexes beim Menschen. Der Tauchreflex verlangsamt den Herzschlag beim Tauchen und sorgt dafür dass das Hirn vermehrt mit Blut versorgt wird. Morgan betrachtet dies als Anpassung an die aquatische Lebensweise. Sie ließ unbeachtet dass dies bei vielen terrestrischen Säugetieren Fall ist und wahrscheinlich ein ursprüngliches Merkmal Säugetiere ist auch derer die mit Sicherheit aquatische Phase durchgemacht haben.
Taucht man einen Säugling unter Wasser dann wird er kein verschlucken. Säuglinge sind fähig den Atem anzuhalten erlernen das Schwimmen schnell. Morgan sieht darin eine Anpassung an das Leben im Wasser. ist jedoch dass der Schutzmechanismus noch aktiv der während der Schwangerschaft das Eindringen von in die Lungen des Ungeborenen verhindert. Säuglinge nämlich diese Fähigkeit etwa mit zehn Monaten.
Bei einigen Menschen befinden sich zwischen Fingern und Zehen "Schwimmhäute". Die Hautbespannungen die auch bei "normalen" Händen und Füßen sehen deutet Morgan auch als "Schwimmhäute" die während aquatischen Phase erworben wurden und möglicherweise wieder reduziert wurden. Langdon setzt dem entgegen dass "Schwimmhäute" bei Feten aller Primaten ganz ausgebildet sind und vor der reduziert werden. Beim Menschen sei die Reduzierung "Schwimmhäute" deswegen unvollständig weil der Mensch an neoten ist d. h. dass typische Merkmale Stadien bis ins Erwachsenenalter beibehalten werden.
Der Mensch besitzt als einziger Primat neben den wasserlebenden Walen Robben und Seekühen einziges Säugetier ein wärmeisolierendes Unterhautfettgewebe. Auch dies häufig für die "Wasseraffen-Theorie" als Begründung angebracht.
Die Wasseraffen-Theorie versucht mit nur einer alle Rätsel der Menschwerdung zu lösen. Es jedoch wahrscheinlicher dass der Mensch in seinen Zügen nach und nach entstand (=Mosaikevolution). Zudem sich die Hypothesen nicht im Einklang bringen den vorhandenen Fossilfunden .
Die Wasseraffen-Theorie lässt sich jedoch nicht widerlegen. Die Theorie bietet den Vorteil dass einfache Lösungen für ein sehr komplexes Gebiet wo die "Mainstream-Wissenschaft" oft zugeben muss dass keine allgemein anerkannte Erklärung geboten werden kann. Theorie wird von den meisten Wissenschaftlern als sich nicht logisch eingeschätzt.
Langdon John H. - Umbrella hypotheses and parsimony in human evolution: critique of the Aquatic Ape Hypothesis in 'Journal of Human Evolution' pp. (1997); In diesem Artikel werden alle Argumente die Aquatic-Ape-Hypothese zusammengefasst und kritisch betrachtet.
Morgan E. - Der Mythos vom schwachen Geschlecht (1990); Goldmann; Dieses feministische Buch greift androzentrischen Erklärungsversuche der Menschwerdung an (Savannah-Hypothese). Dem sie ihre Menschwerdungshypothese gegenüber (Aquatic-Ape-Hypothese).