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Aquatinta


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Die Aquatinta ist ein spezielles Verfahren der Grafik bei der über Flächenätzung Halbtöne erzeugt Sie gilt als eine der malerischsten Tiefdrucktechniken .

Die Aquatinta-Technik wurde zwischen 1765 und von Jean Baptiste LePrince erfunden und von wie Francisco Goya und Joan Miro intensiv genutzt.

Inhaltsverzeichnis

Das Vorgehen bei der Aquatinta

Die Druckplatte wird dabei mit pulverisiertem Kolophonium oder Asphalt bestäubt und anschließend von unten erhitzt. Pulverpartikel verschmelzen mit der Druckform und bilden Art Deck- bzw. Lackschicht. In einem Säurebad folgt die Ätzung . Dabei frißt sich die Säure zwischen aufgeschmolzenen Staubkörnchen in das Metall der Druckform macht es für die Farbe aufnahmefähig. Die entstandene Aquatintaschicht wird anschließend eingefärbt wobei die von der Feinheit der Staubkörner deren Dichte der Tiefe der Ätzung bestimmt wird. Beim Druck auf Papier sich dadurch die charakteristisch strukturierte Fläche.

Da Aquatintaplatten besonders empfindlich sind können Verstählung nicht mehr als 100 qualitätsvolle Abzüge kommen. Durch Verstählung kann zwar eine höhere erreicht werden durch die Verstählung geht aber die Zartheit dieser Technik die ihren künstlerischen oftmals wesentlich bestimmt wieder verloren.

Weitere Formen des Aquatinta-Verfahrens

  • Salz-Aquatinta: Auf eine dünn aufgetragenen Wachsgrund ene gleichmäßige Schicht Salz gestreut. Beim Erwärmen Platte sinkt das Salz durch die schmelzende bis auf die Metallplatte. Im Wasserbad löst das Salz auf und hinterläßt in der ein Netz von Löchern das im folgenden auf die Metallplatte einwirkt und einen gleichmäßigen Flächenton erzeugt.

  • Sandpapier-Aquatinta: Auf eine mit Ätzgrund bedeckte wird ein Sandpapier gelegt und beides durch Druckpresse gedreht. Der Ätzgrund wird durchlöchert das kann das Metall angreifen. Es entsteht dabei pointillistisch granulierte Fläche

  • Weingeist-Aquatinta: Harz wird in Weingeist gelöst auf die Metallplatte aufgegossen; beim Verflüchtigen des entsteht ein lebhaftes Netz von Sprungen durch das Säurebad angreifen kann. Das Ergebnis ist lebhafter Flächenton.

  • Reservage: Die Reservage verwendet konzentrierte Zucker- Gummiarabikumlösungen die mit einem Pinsel auf die gezeichnet werden. Ein darübergelegter Ätzgrund wird in Wasser durch den sich lösenden Zucker bzw. quellenden Gummi an den gezeichneten Stellen abgesprengt dadurch zum Ätzen freigelegt werden. Insgesamt entstehen dieser Technik etwas rauhere Konturen als bei Aquatinta-Techniken.

Literatur

Walter Koschatzky Die Kunst der Graphik München 1977

Weblinks




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