Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Palästinakrieg ist eine gebräuchliche Bezeichnung für den Arabisch-Israelischen Krieg von 1948 der auch Israelischer Unabhängigkeitskrieg genannt wird.
Der Einmarsch der Armeen erfolgte noch der Nacht der Staatsgründung am 14. Mai Aus israelischer Sicht ging es in diesem um die Existenz. Wichtige strategische Vorteile brachten diesem Kontext die Gründung der "Israelischen Verteidigungsarmee" Zahal am 31. Mai durch die alle Aktivitäten von einem zentralen Kommando koordiniert werden sowie Waffenlieferungen und Finanzhilfen von außen. Schon Juli 1948 konnte Israel eine Gegenoffensive starten.
Nach dem Ende der Kampfhandlungen im 1949 hatte Israel nicht nur das nach UN-Teilungsplan vorgesehene Gebiet gehalten sondern sogar noch erzielt v.a. im nördlichen Negev und rund um Akko in Galiläa . Mit den meisten arabischen Staaten wurden geschlossen. Ein Staat "Palästina" wurde allerdings auch den verbleibenden Flächen im Westjordanland und dem Gazastreifen nicht gegründet; die Gebiete wurden durch bzw. Ägypten verwaltet.
In der arabischen Welt werden der Palästinakrieg und seine Folgen heute als nakba ("Katastrophe") bezeichnet. Viele Palästinenser verloren durch z.T. auch gezielte Vertreibungen der israelischen Armee Heimat.
Darüberhinaus gab es andere zwischenstaatliche kriegerische wie die Suez-Krise von 1956 und den Libanonfeldzug Israels von 1982 . Diese fanden aber nicht auf dem des historischen Palästina statt. Im ferneren Zusammenhang steht hier der Zweite Golfkrieg von 1990 an dem Israel aber nicht unmittelbar Partei teilnahm.