Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Aus dem Alt-Arabischen hat sich eine von Dialekten entwickelt. Für alle diese Dialekte dem Maltesischen gilt Hoch-Arabisch weiterhin als Schrift- Dachsprache so dass bei Beherrschung dieser in Regel eine Verständigung zwischen Sprechern dieser Sprachen Nutzung einer Drittsprache möglich ist.
Bestimmte Entwicklungen sind allen oder fast arabischen Dialekten gemein:
Der Verlust der meisten kurzen Endvokale und verbunden
der Verlust des Kasussystems teilweise in Resten in festen Wendungen erhalten und
der Verlust der drei alten Modi.
Der Zusammenfall von der Spiranten "th" und mit den Verschlusslauten "t" und "d" in Buchwörtern machmal auch "s" und "z" sowie "emphatischen" Spiranten entweder zum emphatischen Spiranten "d" "s".
Viele Dialekte weisen folgende Merkmale auf:
Entstehung der neuen Langvokale "e" und "o" aus "ai" und "au".
Neuverteilung oder gar Zusammenfall von kurzem "i" "u".
Erweiterung des Lautinventars um "g" entweder aus oder aus "dsch".
Ersetzung von "q" durch "g" oder Hamza; bleibt im Lautinventar in Buchwörtern fast immer erhalten z.B. Qanun = "Gesetz" Qur'an = Koran.
Maltesisch ist die Sprache Maltas Schrift- Umgangssprache Malteser können sich kaum mit Sprechern arabischer Sprachen unterhalten am ehesten noch mit Sprechern der tunesischen und algerischen Dialekte.