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Aragón


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Dieser Artikel befasst sich mit der spanischen Aragón andere Bedeutungen unter Aragon .

Comunidad Autónoma de
Aragón
Motto :
Hauptstadt Zaragoza
Fläche
 - Gesamt
 - % Spaniens
4. Rang
47.719 km²
9 4%
Bevölkerung
 - Gesamt (2003)
 - % Spaniens
 - Dichte
11. Rang
1.217.514
2 9%
25 51/km²
Autonomie seit 16. August 1982
ISO 3166-2 ES-AR
Präsident Marcelino Iglesias Ricou ( PSOE )
Gobierno de Aragón

Aragón (dt. Aragonien ) ist eine Autonome Region im Nordosten Spaniens .
Aragón grenzt im Norden an Frankreich im Osten an Katalonien im Süden an Valencia und im Westen an Castilla-La Mancha Castilla y León La Rioja und Navarra . Aragón gliedert sich in drei Provinzen : Zaragoza Huesca und Teruel.

Die Hauptstadt von Aragón ist Zaragoza . Neben den Provinzen besteht eine Feingliederung in 33 so genannte comarcas (Bezirken).

Inhaltsverzeichnis

Sprache

Neben dem Spanischen wird in einigen Tälern der Pyrenäen noch die autochthone Aragonesische Sprache gesprochen sich vom Aragonesischen Dialekt des Kastilischen (der Sprache) abhebt.

Zudem wird in einigen comarques (Bezirken) im Osten Aragóns längs der zu Katalonien Katalanisch gesprochen.

Geschichte

Das Gebiet gehörte seit 201 v. Chr. zur römischen Provinz Tarraconensis und wurde um 415 westgotisch . Nach einer kurzen Periode maurischer Herrschaft wurde es 812 fränkisch . Aus der Spanischen Mark Karls des Großen entwickelte sich die Grafschaft Aragón die Anfang des 10. Jahrhunderts bis 1035 und 1076 - 1134 mit Navarra vereinigt war. 1035 unter Ramiro I. wurde Aragón zum Königreich erhoben das 1137 von den Grafen von Barcelona übernommen wurde. Von da an hatte Königreich sein Zentrum in Katalonien und reichte weit über das eigentliche hinaus. Zur weiteren Geschichte dieses Königreiches siehe: Aragonien .

Meiers KOnservstonslexikon 1888

Land und Leute

Aragon linker Nebenfluß des Ebro in von 192 km Länge. Nach ihm ist benannt. Aragona Stadt in der sizil. Provinz an der Eisenbahn von Palermo nach Girgenti einem alten Schloß Mandelkultur und (1881) 9571 In der Umgegend von A. finden sich bedeutende Schwefelminen. Aragonien (Aragon) sonst selbständiges span. welches die ganze .Ostecke der Halbinsel einnahm die sogen. aragonischen Provinzen Aragon Katalonien und nebst der Balearengruppe zusammen 106 755 qkm QM.) mit 2 5 Mill. Einw. umfaßte; spanische Landschaft mit dem Titel eines Königreich 46 565qkm (845 7 QM.) groß mit 909261 Einw. wird gegen N. von Frankreich W. von Navarra Alt- und Neu-kastilien gegen und O. von Valencia und Katalonien begrenzt. Aragonese haßt alles Fremde und zeichnet sich ein finsteres hinterlistiges rachsüchtiges und grausames dabei bigottes Wesen aus. Zugleich aber besitzt er glühenden Patriotismus edlen Freiheitssinn hohen persönlichen Mut Energie und eine wahrhaft spartanische Enthaltsamkeit in sinnlicher Vergnügungen. Die Männer sind meist groß und sehr gebräunt die tapfersten Soldaten der die tüchtigsten Jäger die verwegensten Räuber; die schön gewachsen mit großen schwarzen Augen und glänzend weichem Lockenhaar. Der ursprüngliche rauhe Dialekt Aragonesen hat sich allmählich mit dem kastilischen Aragonien. zerfällt in die Provinzen Saragossa Huesca und Teruel .Hauptstadt des Landes Saragossa. .

Geschichte

Das jetzige A. kam nach Aufhören römischen Herrschaft in den Besitz der Westgoten dem 8. Jahrh. in den der Araber des 9. Jahrh. nebst Katalonien teilweise unter Herrschaft. Die Grafschaft A. als deren erster Azenar ein Sohn des aquitanischen Herzogs Eudo wird kam nach Erlöschen des gräflichen Hauses 1000 durch Erbrecht an den König Sancho von Navarra (970-1035) der bei seinem Tod seinem natürlichen Sohn RamiroI. zuwies. Dieser erweiterte Gebiet durch die Erwerbung von Ribagorza und sowie durch glückliche Kämpfe gegen die Mauren nahm den Königstitel an. Seine Nachfolger Sancho (1063 -- 94) und Peter I.(Aragon) (1094-1104) den Krieg gegen die Mauren mit Erfolg endlich eroberte Alfons I (Aragon)]]. (1104-34) Saragossa und erhob es zur Hauptstadt Aragoniens. Sein worin er das Land den geistlichen Ritterorden wurde von den Ständen Aragoniens nicht anerkannt sein Bruder Ramiro II. auf den Thron A. erhoben. Dieser verlobte seine Tochter Pedronella mit dem Grafen Raimund Berengar I. Grafen Barcelona der den Grund zur Vereinigung Kataloniens A. legte indem sein älterer Sohn Alfons (1162-96) ihm 1162 in Katalonien 1163 auch A. folgte. Unter ihm und seinen Nachfolgern A. durch die Erwerbung Roussillons Montpelliers Cerdagnes und andrer Pyre-näenlandschaften Valencias und der Balearen schnell die zweite christliche Macht Spaniens neben Pedro II. (Aragion)(1196 - 1213) nahm seine vom Papst zu Lehen. Die von König L(Aragon) (1213-76) von welchem die Konstitution Aragoniens beabsichtigte Teilung des Landes kam nicht zur da dessen ältester Sohn Peter III (Aragon)(1276-85) Bruder Jakob IL welcher die Balearen Roussillon etc. bekommen hatte die Lehnspflichtigkeit aufzwang. Peter erwarb später (1282) Sizilien ward aber infolge mit Frankreich in Krieg verwickelt. Als die und durch sonstige Fehden hervorgerufene finanzielle Not zur Ausschreibung drückender Steuern bewog traten die von A. 1283 um ihre alten Freiheiten wahren zur ersten Union zusammen und zwangen König das Generalprivilegium von Saragossa ab das noch erweitert die monarchische Gewalt zu einem verminderte. Ihm folgte 1285 sein ältester Sohn VI(Aragon). (1285-91) in den spanischen Reichen der Jakob in Sizilien. Alfons entsetzte seinen Oheim von Malorca geriet mit Kastilien und Frankreich langwierige Händel während welcher die aragonischen Stände Macht erweiterten. Nach Afons' kinderlosem Tod folgte sein Bruder JIakob II (Aragon) (1291- 1327) Sardinien erwarb und 1319 die Unteilbarkeit des Reichs festsetzte; doch behielten A. Katalonien und eigne Cortes. Auf Jakob folgte 1327 -1336 Sohn Alfons IV.(Aragon )(gest. 1336) der gegen Genuesen und mit seinem Schwiegervater[[ Alfons XI.([ glücklich gegen die Mauren focht .Sein Nachfolger IV (Aragon).1327 -1387 (gest. 1387) beendete den Handel Aragoniens sehr nachteiligen Krieg mit Genua Malorca (1344) wieder mit. A. verlor dagegen teilweise. Während seiner Kämpfe mit Kastilien und Brüdern gcwannen die Cortes immer größere Unabhängigkeit. befestigte er wieder die königliche Gewalt durch Sieg über den unbotmäßigen Adel bei Epila . Sein Sohn Iohann (Aragon)(1387-95) verlor ganz an Leonore Visconti. Nach dessen und seines Martin (Aragon)(1395-1410) kinderlosem Tod entstanden in A. des Auftretens verschiedener Prätendenten heftige Thronstreitigkeiten aus endlich durch den Spruch gemischter Schiedsrichter der Ferdinand von Kastilien ein Neffe Johanns als hervorging. Dieser Ferdinand I. (Aragon)(1412-16) wirkte eifrig zur Beseitigung des großen kirchlichen Schismas. Ihm sein Sohn Alfons V.(Aragon) (1416-58) welcher die seiner Gemahlin Maria von Kastilien und seinem Johann überließ um seinem Drang nach kriegerischen zu folgen. Er vereinigte Neapel und Sizilien A. hinterließ aber nur einen natürlichen vom legitimierten Sohn Ferdinand welcher in Neapel folgte. spanischen Reiche nebst Sardinien und Sizilien und Balearen erbte Johann II(Aragon). (1458-79) sein Bruder seine Gemahlin Blanka auch König von Navarra. Regierung war hart und willkürlich gegen seine Unterthanen erbat er die Hilfe Frankreichs und sie durch Abtretung Roussillons und Perpignans. Er 1479. Ihm folgte sein Sohn Ferdinand II.(Aragon) 1469 Gemahl Isabellas der Thronerbin von Kastilien A. mit Kastilien zu Einem Reich vereinigt Von besonderem Interesse ist die Verfassungsgeschichte Aragoniens zuerst das freie Bürgertum sich ausgebildet hat. 1118 bekamen die Bürger Saragossas alle Rechte Hidalgos (Ritter) und 1136 ratschlagten Abgeordnete der Gemeinden auf dem Reichstag (Cortes) mit geistlichen weltlichen Lehnsherren über Steuern und Landesordnungen. Fortan die Städte Aragoniens und Kataloniens besonders auf der ständischen Gerechtsame und Freiheiten bedacht. Die von A. gleichzeitig besucht von den Boten in eine höhere (ricos hombres) und niedere caballeros hidalgos) Klasse gesonderten Adels und der verfügten über Krieg und Frieden Bündnisse und Steuern Münzen alte und neue Gesetze und der untern Gerichtshöfe. König Alfons III. mußte jährliche Berufung der Cortes nach Saragossa (1287) Grundgesetz anerkennen und denselben das Recht des und verfassungsmäßigen Widerstands gegen willkürliche Verletzung der Mitglieder einräumen ja anerkennen daß wenn der sich der Gewaltherrschaft schuldig gemacht alle Bewohner vom 14. bis zum 60. Jahr verbunden sollten die Waffen zum Sturz desselben zu Peter IV. erzwang 1348 die Aufhebung dieser bewilligte aber die Einsetzung einer Behörde die Regierung und Volk stehend die Rechte des gegen Übergriffe der erstern schützen und in zwischen der Krone und den Ständen entscheiden An ihrer Spitze stand der vom König der Ritterschaft auf Lebenszeit gewählte aber lediglich Cortes gegenüber zur Rechenschaft verpflichtete Justicia. Die Reichsstände anfangs jährlich seit 1307 alle zwei von den Abgeordneten Aragoniens Kataloniens und Valencias zerfielen in die vier Abteilungen (brazos Arme Bänke) der Geistlichkeit des hohen (brazo de und niedern Adels (brazo de caballeros y dalgo) und der Stadtgemeinden (brazo de universidades). die Gültigkeit eines Cortesbeschlusses war Einstimmigkeit der und aller Mitglieder notwendig. Ein ständischer Ausschuß acht Mitgliedern blieb zur Wahrung der Volksrechte zusammen. Auch nach der Vereinigung mit Kastilien behielt A. seine alten Freiheiten und verlor erst infolge der standhaften Parteinahme für Österreich spanischen Erbfolgekrieg. In den Karlistenkriegen der Neuzeit die Aragonier denselben hartnäckigen Mut den ihre Saragossa 1808-1809 den Franzosen gegenüber bewies. Während entschieden der Königin anhing hielt Niederaragonien zu Karlos.

 Meiers Konservationsleikon von 1888  
Vgl. E. A. Schmidt Geschichte Aragoniens Mittelalter (Leipz. 1828); Pidal Historia de las de Aragon en el reinado de Felipe (Madr. 1862-63 3 Bde.).

Siehe auch:

Weblinks



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