Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Aktion "Arbeitsscheu Reich" nannten die Nationalsozialisten die im Sommer 1938 durchgeführte Verhaftungswelle bei der über 10.000 als sogenannte Asoziale in Konzentrationslager verschleppt wurden.
Seit dem NS-Grunderlass "Vorbeugende Verbrechensbekämpfung" vom 14. Dezember 1937 konnte wer "ohne Berufs- und Gewohnheitsverbrecher sein durch sein asoziales Verhalten die Allgemeinheit mittels kriminalpolizeilicher Vorbeugungshaft in ein Konzentrationslager eingewiesen Im Sommer 1938 gab Reinhard Heydrich der Kriminalpolizei den Auftrag in jedem Kripoleitstellenbezirk mindestens "Asoziale" zu verhaften mit der Begründung dass Verbrechertum im Asozialen seine Wurzeln hat". Im der Aktion "Arbeitsscheu Reich" wurden mehr als Menschen - die Mindestzahl von 200 wurde weit überschritten - zur Zwangsarbeit in Konzentrationslager verbracht. Die Aktion "Arbeitsscheu diente in erster Linie der Arbeitskräftebeschaffung.