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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Riesenkalmare



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Riesenkalmare

Systematik
Stamm : Weichtiere (Mollusca)
Klasse : Kopffüßer (Cephalopoda)
Ordnung : Kalmare (Theutida)
Familie : Riesenkalmare (Architheutidae)
Gattung : Riesenkalmare ( Architeuthis )
Arten (Auswahl)
  • Architeuthis dux
  • Architeuthis martensi
  • Architeuthis physeteris
  • Architeuthis sanctipauli
  • Evtl. 4 weitere Arten
    ( A. hartingii A. japonica
    A. kirkii A. stockii )

Riesige Tintenfische gehörten bis zum Beginn dieses Jahrhunderts eher in ein Märchenbuch als in eines Zoologie . Obwohl seit Jahrhunderten Berichte über Sichtungen Riesenkalmaren und über Begegnungen mit diesen Tieren wurde wurden die Erzählungen meist als Seemannsgarn verspottet und ins Reich der Legenden Selbst die Funde gestrandeter Kalmare mit Längen weit über 10 Metern wurden nicht ernst Heute weiß man allerdings dass es diese tatsächlich gibt. Der erste wissenschaftliche Beweis war Schnabel eines 1854 in Jütland ( Dänemark ) gestrandeten Tieres der durch Zufall in Hände des Naturforschers Japetus Steenstrup gelangte. Dieser den Schnabel und beschrieb so den ersten Architeuthis dux.

Riesenkalmare sind Kopffüßer . Sie besitzen 10 Arme die um Mundöffnung gruppiert sind wovon 2 zu Tentakel umgebildet sind. Aus diesem Grund werden den Zehnarmigen Tintenfischen zugeordnet. Die genaue Stellung des Systems ist umstritten da sie jedoch als alle anderen Decapoda mit Ausnahme der Wunderlampe ( Lycoteuthis diadema ) einen vollständigen bilateralen Geschlechtstrakt haben werden mit dieser zusammen als Oegospida den restlichen Tintenfischen gegenübergestellt. Weitere Apomorphien sind die weit Augenkammern und die Verbindung der Stellarganglien durch Einer anderen Theorie folgend zählt man sie den Kalmaren (Theutidae) wofür ihr bis zu 1 m langer Gladius spricht. Dabei handelt es sich um bis auf eine dünne Chitinstruktur reduzierte Schale die ansonsten nur bei Kalmaren zu finden ist.

Riesenkalmare sind offensichtlich weltweit verbreitet dabei sie besonders häufig an den Küsten Norwegens Großbritanniens Neufundlands bei Japan vor Australien und Neuseeland sowie in Afrika gefangen. Wahrscheinlich leben in einer Tiefe von über 300 Metern kommen nur sehr selten höher. Aus diesem sind auch erst seit dem Beginn der mit Schleppnetzen häufigere Fänge der Tiere bekannt

Die Tiere erreichen durchschnittlich eine Länge sechs Metern sie können jedoch auch bis 15 Meter lang werden selten sogar über Meter. Wie alle Kopffüßer wachsen die Tiere sehr schnell man geht davon aus dass ein Gewicht von etwa 500 kg bereits drei Jahren erreichen. Riesenkalmare orientieren sich wahrscheinlich allem durch ihre Augen die mit beinahe cm Durchmesser die größten im Tierreich sind.

Über die Nahrung der Tiere ist bekannt Magenuntersuchungen brachten vor allem Kalmare und zum Vorschein. Bei seiner Größe ist der wahrscheinlich eher ein Lauerjäger die Energie für Jagd sollte er nicht aufbringen können. Die dass auch Pottwale auf seinem Speiseplan stehen ist eher zu betrachten. Wahrscheinlich ist dass der Pottwal einzige wirkliche Feind der Riesenkalmare ist wie auf dem Körper von Walen und Reste Architeuthis in Pottwalmägen zeigen.

Durch Einlagerung von Ammoniak in ihr erhalten die Riesenkalmare wie auch andere Kalmare notwendigen Auftrieb um im Wasser zu schweben. Ammoniak macht sich durch starken Geruch bemerkbar die Tiere verströmen. Das Fleisch der Riesenkalmare aus diesem Grunde für den Menschen ungenießbar.

Noch weniger als über die Nahrung über die Paarung bekannt und die Entwicklung der Tiere. Wahrscheinlich übergibt das Männchen wie bei anderen Kalmaren - dem Weibchen Spermatophoren oder implantiert (?) diese gar in Körper der Partnerin. Man fand mehrere weibliche mit Narben in den Armen die von Kiefern der Männchen stammen könnten Darunter fanden jeweils Spermatophoren. Wie diese jedoch das Weibchen können bleibt ein Rätsel.

Siehe auch: Kryptozoologie

Weblinks und Quellen




Bücher zum Thema Riesenkalmare

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