im Uhrzeigersinn beginnend im Norden (alle Gemeinden mit Ausnahme von Egelsbach und Langen (Hessen) Teil des Kreises Offenbach sind - gehören Kreis Darmstadt-Dieburg)
Unter einer auf den oberen Schildrand rot ausgeschlagenen großherzoglichen Krone ein geteilter Schild in Gold ein blau bewehrter und bezungter roter Löwe unten in Blau eine silberne Das Wappen wird oft - wie hier - ohne Krone dargestellt.
Das Wappen mit Löwe und Lilie sich bereits auf einem Schlussstein des unteren des Stadtkirchenturmes aus dem 15. Jahrhundert. Das wurde 1917 in den heutigen Formen und vom damaligen Großherzog von Hessen neu verliehen. Löwe ist das Wappentier der Grafen von die über die Stadt herrschten. Die Lilie später in das Wappen eingefügt worden vermutlich Unterscheidung von Löwendarstellungen in anderen Wappen. Die der Lilie ist nicht mit Sicherheit nachzuweisen. wird jedoch vermutet dass die Lilie die der Gottesmutter Maria geweihte Stadtkirche in Darmstadt soll. Die Lilie gilt als Zeichen der und wird daher oft als Attribut der Maria dargestellt.
Ende des 11. Jahrhunderts wird "Darmundestat" ersten Mal erwähnt. Heutige Stadtteile von Darmstadt z.B. Eberstadt Arheilgen oder Bessungen werden schon früher urkundlich 1330 erlangen die Grafen von Katzenelnbogen von Ludwig dem Bayern Stadtrechte für Darmstadt. Mitte des 13. errichten die Grafen von Katzenelnbogen in Darmstadt Wasserburg. 1567 wird Darmstadt Hauptstadt der Grafschaft Hessen-Darmstadt . 1737 wird die erste Synagoge in Darmstadt 1864 Einführung der Adreßbezeichnung nach Straße und Hausnummer . 1899 ruft Großherzog Ernst Ludwig sieben junge Künstler nach Darmstadt und damit die Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe. Bis zum Jahre 1914 entstanden so in Darmstadt viele Bauten Kunstwerke des Jugendstils . 1933 stimmen 50 % der Darmstädter bei Reichtsagswahl für die NSDAP . Zwei Wochen später wird erstmals die jüdischer Geschäfte verfügt; Zeitungen werden verboten Beamte Politiker wie Carlo Mierendorff und Wilhelm Leuschner verhaftet. Der Luisenplatz wird in Adolf-Hitler-Platz
1937 wird Darmstadt durch Eingemeindung von und Arheilgen Großstadt. Am 10. November 1938 der Reichspogromnacht werden die Synagogen in der Bleichstraße der Friedrichstraße und in Eberstadt in Brand 1938 scheidet Darmstadt aus dem Landkreis Darmstadt und wird eine kreisfreie Stadt.
In der "Brandnacht" am 11. September wird Darmstadt durch einen Großangriff der Royal Force in eine Trümmerwüste verwandelt; über 11.000 sterben rund 66.000 sind obdachlos. Im Zusammenhang dem Hitlerattentat vom 20. Juli werden Wilhelm Leuschner Heinrich Delp Theodor Ludwig Schwamb u.a. verhaftet und hingerichtet oder im KZ um. 1945 besetzen amerikanische Truppen Darmstadt. Ludwig Metzger als Oberbürgermeister eingesetzt.
1988 wird die neue Synagoge eingeweiht dass es heute wieder ein aktives jüdisches gibt. Darmstadt ist damit die bis heute Stadt die als Geste der Versöhnung der Gemeinde eine neue Synagoge gestiftet hat.
Aufgrund der vielen nationalen und internationalen wurde Darmstadt im August 1997 die Bezeichnung Wissenschaftsstadt vom Hessischen Ministerium des Inneren verliehen.
Darmstadt gehörte vor der Reformation zum Erzbistum Mainz . 1526 führte Landgraf Philipp der Großmütige die nach lutherischem Bekenntnis ein so dass Darmstadt lange eine protestantische Stadt blieb. Die Christen reformierten Bekenntnisses erhielten erst 1770 /71 das Recht Gottesdienste abzuhalten. Da Darmstadt war befand sich hier auch das Konsistorium der Kirche; Evangelische Landeskirche in Hessen ) die 1934 mit der Evangelischen Kirche Nassau vereinigt wurde. Ferner befindet sich in der Sitz der Superintendentur bzw. Propstei Starkenburg. sind alle Gemeindeglieder Darmstadts - sofern sie zu einer Freikirche gehören - dem Dekanat innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zugeordnet.
Römisch-katholische Gemeindeglieder zogen spätestens im 18. Jahrhundert in die Stadt. Ihnen wurde es ab 1790 gestattet wieder Gottesdienste abzuhalten. 1827 erhielten wieder eine eigene Kirche (St. Ludwig). Die der Stadt gehören zum Dekanat Darmstadt innerhalb Diözese Mainz .
An der Spitze der Stadtverwaltung stand dem 19. Jahrhundert ein ehrenamtlicher Bürgermeister der Teil den Ehrentitel "Oberbürgermeister" erhielt. Ab 1874 die Oberbürgermeister hauptamtlich tätig. Seit 1993 wird Stadtoberhaupt direkt vom Volk gewählt. Vorher wählte Stadtverordnetenversammlung den Oberbürgermeister.
Durch das westliche Stadtgebiet führen die Bundesautobahnen A 5 Karlsruhe-Frankfurt und A 67 Beide kreuzen sich am "Darmstädter Kreuz". Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 3 B 26 B 42 und B 449. liegt an der Bahn-Hauptstrecke Heidelberg-Frankfurt am Main ist ICE-Haltestelle.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahnlinien Busse der HEAG Verkehrs-GmbH einer Tochtergesellschaft der Hessischen Elektrizitäts-AG (HEAG) sowie Buslinien anderer Verkehrsbetriebe. Ferner Darmstadt an die S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Die Linie S 3 fährt Darmstadt über Frankfurt am Main nach Bad am Taunus.
Alle Schienen- und Bus-Linien im Stadtgebiet zu einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds ( RMV ) zu benutzen.
Das Stadtgebiet von Darmstadt ist in 9 Stadtteile gegliedert. Im Stadtteil Wixhausen wurde gemäß 8 der Hauptsatzung der Stadt ein Ortsbeirat einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden gebildet. Der Ortsbeirat aus 9 Mitglieder und ist zu wichtigen Stadtteil Wixhausen betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann allerdings Stadtverordnetenversammlung der Gesamtstadt.
Die Stadtteile sind zu statistischen Zwecken "Statistische Bezirke" unterteilt.
Die 9 Stadtteile Darmstadts mit ihren statistischen Bezirken und den amtlichen Nummern (die 100-500 werden als "Darmstadt-Innenstadt" die Stadtteile 600-900 "Darmstadt-Außenbezirke" bezeichnet):
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Die Sektion Darmstadt im Deutschen Alpenverein einer der größten Sportvereine in der Stadt Sie hat knapp 5000 Mitglieder (Stand Ende Die Sektion Darmstadt bietet ein großes Angebot Ausbildungsveranstaltungen das von z.Zt. 39 Fachübungsleitern angeboten
Zu den bekanntesten Darmstädter Sportvereinen zählt SV Darmstadt 1898 sowie die Darmstadt Diamonds .
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Darmstadt oder nicht ist dabei unerheblich. Viele sind ihrer Geburt oder später von Darmstadt weggezogen sind andernorts bekannt geworden. Die Liste erhebt Anspruch auf Vollständigkeit.
Im 2. Abschnitt dieser Liste folgt kleine Übersicht von Personen die in Darmstadt und gewirkt haben jedoch nicht hier geboren
1741 Johann Heinrich Merck † 1791 Schriftsteller Publizist
1777 26. Dezember Ludwig II. † 16. Juni 1848 Seeheim Großherzog von Hessen 1830-48