Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Arius (* 256 † 336 ) war ein christlicher Presbyter aus Alexandria. Nach ihm ist die des Arianismus benannt.
Arius vertrat die folgenden Lehren bezüglich Christologie :
dass der Logos und der Vater nicht dem gleichen Wesen waren (siehe Dreieinigkeit )
dass der Sohn ein Geschöpf des Vaters
dass es eine Zeit gegeben hat als Sohn nicht existierte
318 kam es bei einer Diskussion einem Streit zwischen dem Bischof Alexander von Alexandria (313-328) und Arius weil Arius Alexander des Sabellianismus beschuldigte. Von einem Konzil das Alexander einberief wurde Arius verurteilt.
Arius hatte jedoch zahlreiche Anhänger und Streit verbreitete sich von Alexandria über den Osten während Arius bei Eusebius von Cäsarea Zuflucht fand.
Arius selbst wurde verbannt aber bereits wurde die Verbannung durch den Einfluss des Eusebius von Nikomedia wieder aufgehoben - im gleichen Jahr dem Athanasius Bischof von Alexandria wurde.
335 sollte Arius auf kaiserlichen Befehl rehabilitiert werden. Er erklärte sich einverstanden das von Nicäa zu unterschreiben das er damals hatte. Bevor er jedoch in Konstantinopel die Kommunion erhalten konnte starb er sehr plötzlich. dem Bericht des Sokrates Scholastikus (Kirchengeschichte I habe der Metropolit Alexander von Konstantinopel (314-337) durch den Befehl in einen Gewissenskonflikt gebracht gebetet dass er oder Arius aus der Welt entfernt bevor Arius zur Kommunion zugelassen würde.
Noch bis ins 7. Jahrhundert verstanden einige Völker der Goten dem Arianischen Glauben angehörig. Während die sich spätestens mit der Konversion des Chlodwig teilweise aus machtpolitischen Gründen dem römisch Glauben zuwandten besteht die Fragestellung zur Dreieinigkeit bis in die heutige Zeit.