Der höchste Gipfel ist der Valluga mit 2.809 Metern. Der Name Arlberg sich nach einer Überlieferung von der Arlenburg ab die zu Füßen des Arlberg passes (1793 m ü. NN) auf Tiroler einst gelegen haben soll; eine andere Geschichte den Namen von den hier sehr zahlreichen Arlenbüsche ableiten. Einen Berg mit dem Namen Arlberg gibt es nicht. Bekannte Orte am sind Lech Zürs am Arlberg Stuben am Arlberg St. Christoph am und St. Anton am Arlberg .
Die alte Passstrecke ist bereits seit 14. Jahrhundert in Form eines schmalen Saumpfades bekannt als man begann mit Salz in dieser Gegend zu handeln. Da der Arlberg sehr schlecht erschlossen war mied über Jahrhunderte hinweg die Strecke und nahm über den Fernpass oder Immenstadt in Kauf. Die Entwicklung der Textilindustrie und des Postverkehres führten jedoch bis 1824 zu einer Befestigung der Straße.
Mit der Zunahme des Kraftverkehrs im 20. Jahrhundert war diese jedoch unzureichend geworden. Man sich für den Bau eines 13 97 langen Straßen tunnels zwischen Langen und St. Anton . Am 5. Juli 1974 begannen die Arbeiten der Durchstich war 9. Oktober 1977 so dass am 1. Dezember 1978 der Verkehr freigegeben werden konnte. Für Querung des Tunnels muss der Kraftfahrer eine Maut entrichten oder er benutzt die alte über den Pass. Eine Besonderheit des Straßentunnels dass er eigentlich aus zwei Tunneln besteht. Tiroler Seite wird er nämlich noch einmal der Rosannaschlucht durchtrennt bevor sich das eigentliche Massiv Richtung Vorarlberg über die Röhre erhebt.
Bereits 1845 war eine Bahn über den Arlbergpass Gespräch als die Engländer nach einer Schienenverbindung für den Verkehr England nach Ägypten suchten. Zwei Jahre später fand sich in dem Feldkircher Textilindustriellen Carl Ganahl auch ein einheimischer Unterstützer des Baus. gab es damals noch zu viele (technische) Die Eröffnung der Semmeringbahn ( 1854 zeigte jedoch dass eine Gebirgsbahn über Arlberg keineswegs umöglich ist.
Erst 1880 konnte man mit dem Bau beginnen schritt dieser viel schneller als geplant voran Ferigstellung war nicht vor Herbst 1885 zu erwarten): Schon am 29. Mai 1883 wurde die Talstrecke von Innsbruck nach Landeck in Betrieb genommen. Am 21. September 1884 folgte schließlich die gesamte Strecke inklusive vorerst einspurigen 10.249 9 Meter langen Arlbergtunnels. Gegensatz zu anderen Alpentunnelprojekten dieser Zeit gab am Arlberg wenige Probleme. Trotzdem forderte allein Tunnelbau 92 Menschenleben.
Mit der Eröffnung wurde tatsächlich eine neue Verbindung zwischen dem Bodensee und der Adria geschaffen. Der Verkehr entwickelte sich so dass bereits am 15. Juli 1885 das Gleis durch den von Anfang an zweigleisig Arlbergtunnel eröffnet werden konnte. Vorzeigezug der Arlberg-Strecke der Arlberg- Orient-Express der ausschließlich Schlafwagen Speisewagen und Salonwagen ersten Klasse von London nach Bukarest mitführte.
Als problematisch erwies sich früh der Der Tunnel machte die Durchfahrten zu einem schwefelsäurehaltigen Problem. Die Steigungen von bis zu Promille auf der West- und 27 Promille der Ostrampe machten den Dampfloks ebenfalls zu schaffen. Am 20. November 1924 beseitigte man das Problem mit der des Tunnels ein für allemal. 1925 folgten schließlich noch die Rampenstrecken. Die der Bahn fand vorausschauend mit dem System kV 16 34 Hz statt. Von nun konnten viel schwerere Züge über die Strecke werden. Als Folge mussten jedoch Gleise und für die erhöhten Achslasten ertüchtigt werden. Dazu gehörte auch 1964 die Verstärkung der bekannten Trisannabrücke bei Schloss Wiesberg .
Insgesamt hat sich bis heute der trotz Konkurrenz durch den Straßentunnel so stark dass mittlerweile auch die Zufahrtsstrecken fast durchgehend sind. Über die Verbindung rollen schnelle InterCity -Züge von Wien nach Vorarlberg. Der Bahnhof St. Anton am Arlberg am Ostportal des Tunnels wurde völlig und auf den Talstrecken rollen moderne Regionalzüge Reihe 4020 .