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Artbildung


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Die Artbildung ( Speziation ) also das Entstehen neuer biologischer Arten eine der Grundfragen der Evolutionstheorie .

Bereits Charles Darwin sah sie als so zentral an er seinem berühmten Buch den Titel The Origin of Species by Means of Selection (Die Entstehung der Arten durch die Zuchtwahl) gab.

Die Frage der Artbildung ist besonders deswegen zentral weil die Art das einzige definierte Taxon der biologischen Systematik ist - zumindest für die meisten Eukaryonten . Zu einer Art gehören danach alle Lebewesen und Populationen die untereinander ohne künstlichen Eingriff fortpflanzungsfähige erzeugen können ( Fortpflanzungsgemeinschaft ). Diese Definition ist streng jedoch meist für rezente Lebewesen anwendbar. Für Fossilien wird häufig Begriff der Chronospezies verwendet.

Die Mechanismen der Artbildung wurden insbesondere Ernst Mayr in der Synthetischen Evolutionstheorie diskutiert und

Vereinfacht kann man sich die Artbildung vorstellen:

  1. Zwei Populationen derselben Art werden getrennt (Isolation). Isolation findet in erster Linie durch geographische statt die durch klimatische (z.B. Eiszeiten ) und geologische (Grabenbruch Vulkanismus Plattentektonik Landhebungen und Senkungen mit Einbruch oder von Meeren Umleitung von Flüssen etc.) Faktoren auch durch die Neubesiedlung von Inseln und Gewässern die Fortpflanzungsgemeinschaft aufheben und die Populationen zwei Genpools trennen. (allopatrische Artbildung)
  2. Die Populationen entwickeln sich durch Mutationen Rekombination und aufgrund von Gendrift auseinander weshalb die genetische Übereinstimmung sinkt. mehr Gene verändern sich. (sympatrische Artbildung)
  3. Es entstehen dadurch unterschiedliche Phänotypen die sich im Stoffwechsel und/oder im Verhalten voneinander unterscheiden. wirken sie sich so aus dass sich Populationen unterschiedlichen Selektionsdrücken auf Grund unterschiedlicher ökologischer in den beiden Gebieten ausgesetzt sind und dadurch in der ökologischen Nische unterscheiden.
  4. Es kommt zu Inkompatibilitäten die in der Morphologie und Anatomie (z.B. unterschiedliche Formen von Ökologie (unterschiedliche Symbionten verschiedene Insektenarten für die Bestäubung und des Blütenbaus) Genetik (z.B. unterschiedliche Chromosomenzahl oder Chromosomenlängen dadurch bei der Meiose ) oder Ethologie (z.B. unterschiedliches Balzverhalten) begründet sind und einer Aufhebung der Barriere eine Vermischung der verhindern. Damit sind zwei unterschiedliche biologische Arten

Die Isolation als erster Schritt kann seltenen Fällen auch durch eine unterschiedliche ökologische zweier Populationen (z.B. unterschiedliche Mikrohabitate aufgrund unterschiedlicher Wirtswechsel bei Parasiten ) erfolgen. Grundsätzlich kann auch eine genetische am Anfang stehen (sympatrische Speziation) die eine erzeugt z.B. durch Polyploidie oder einer tiefgreifenden Mutation die mehrere und Gene auf einmal betrifft z.B. durch von Mastergenen und auf dem Weg einer des alternativen Splicings .

Typische Beispiele für solche Artbildungen sind:

  • die Radiation der Darwinfinken auf den Galapagos-Inseln
  • die Evolution von Landschnecken auf dem Hawaii -Archipel
  • die Trennung von Nebelkrähe und Rabenkrähe im nördlichen Europa in Folge der Eiszeit (Geographische Trennlinie Elbe Verhaltensunterschiede aber Artbildung noch nicht abgeschlossen)

Dieses Modell der Artbildung trifft - da es Fähigkeit zur sexuellen Fortpflanzung voraussetzt - primär Eukaryonten zu. Bei Prokaryonten beispielsweise Bakterien sowie Archaebakterien sind ähnliche Mechanismen für eine Aufspaltung Formen möglich allerdings ist die biologische Artdefinition diesen Organismen aufgrund der Trennung von sexuellen und der Vermehrung nicht uneingeschränkt anwendbar.

Siehe auch: Evolutionstheorie




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