Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Artenvielfalt ist ein Maß für die Anzahl verschiedenen Lebensformen innerhalb eines Lebensraumes .
Artenvielfalt oder Biodiversität ist eine der Grundvoraussetzungen für die der weltweiten Ökosysteme . Allerdings ist Vielfalt in speziellen Fällen automatisch mit hoher Resilienz gleichzusetzen. Als Standard-Gegenbeispiel werden oft die artenarmen borealen Fichtenwälder genannt die Waldbrandschäden gegenüber sehr tolerant sind; im Gegensatz den tropischen Urwäldern deren Erholungsfähigkeit nach Brandrodung gleich Null ist. In der Regel jedoch artenreichere Ökozönosen durch ihre vielfältigen negativen Rückkopplungen stabiler gegenüber äußeren Einflüssen.
Auf der anderen Seite bedeutet die Ausrottung der Arten wie sie durch Umweltverschmutzung Flächenversiegelung und Raubbau hervorgerufen wird eine unwiederbringliche genetische Verarmung Fauna und Flora dieses Planeten . Es handelt sich ja nicht nur Arten im systematischen Sinn die aussterben sondern auch um Gattungen einer Art und deren Varietäten. Das dass auch den überlebenden Arten die genetische allmählich entzogen wird die ihnen in längeren Anpassung und - letztendlich - Evolution ermöglichen
Der Kurzbegriff "Biodiversität" anstelle von "biologischer wurde von dem Entomologen E.O. Wilson 1986 in einem Bericht zur Artenvielfalt für Veranstaltung des National Research Council geprägt.
Die Biodiversität einer Region kann streng genommen auf verschiedenen Stufen quantifiziert werden
Die globale Gesamtzahl aller Arten wird nach Erhebungsgrundlage zwischen 2 Millionen bis zu Millionen geschätzt . Die besten Schätzungen bewegen sich um 10 Millionen Arten von denen bisher allerdings 1 4 Millionen erfasst worden sind. Zur existiert allerdings keine zentrale Datenbank für alle systematisierten Arten so dass diese Zahl nur eine Vermutung darstellt.
Die größte unbekannte Vielfalt verbirgt sich Menschen in den durch seine Eingriffe rapide Urwäldern. Deren potenzieller Reichtum ist sogar von und wirtschaftlichem Interesse da unzählige sekundäre Pflanzenstoffe mögliche Phytopharmaka darstellen.
Da die absolute Anzahl der Arten nach Lebensraum variiert hat man verschiedene Maßzahlen die unabhängig von der Absolutzahl der so Abundanz sind und somit zum Vergleich der zwischen den Lebenräumen dienen. Es seien N die Anzahl aller Individuen n i die Anzahl der Individuen von Spezies i und S die Gesamtzahl der Spezies.