In der Zeit der Wirtschaftskrise war in Danzig als Führer eines Fahrgast-Motorbootes für in der Danziger Bucht tätig.
Im Oktober 1930 übertrug der Gauleiter der NSDAP für Ostpreußen Erich Koch der den Danziger Gau kommissarisch mitleitete Arthur Greiser das Amt Gaugeschäftsführers im Gau Danzig der NSDAP.
Nach der Volkstagswahl vom 16. November wurde Greiser Fraktionsvorsitzender der NSDAP im Danziger und gleichzeitig Stellvertreter des neuen Gauleiters der Albert Forster . Ferner übte er das Amt des und des Innensenators aus.
Nach den Kommunalwahlen vom 18. November wurde Arthur Greiser zum Präsidenten des Danziger ernannt und blieb dies bis zum September
Greiser hatte nach der Scheidung seiner Ehe im Jahre 1934 wieder geheiratet. Aus Ehe ging ebenfalls ein Kind hervor.
Im Sept. 1939 wurde Arthur Greiser Chef der Zivilverwaltung beim Militärbefehlshaber in Posen ernannt. Mit 26. Oktober 1939 erhielt er seine Ernennung Reichstatthalter im neugeschaffenen Reichsgau Posen (später Wartheland ). Er übte gleichtzeitig die Funktion des der NSDAP im Wartheland aus.
Hüttenberger Peter: Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges der NSDAP. Stuttgart (Deutsche Verlags-Anstalt) 1969. (= Schriftenreihe Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte).
Ruhnau Dr. Rüdiger: Die Freie Stadt Danzig 1919 – 1939 Berg am See (Kurt Vowinckel Verlag 1988.
Schenk Dieter: Hitlers Mann in Danzig. Gauleiter Forster und Verbrechen in Danzig-Westpreußen . Bonn (Dietz) 2000.