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Artus


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Artus auch Arthur ist ein sagenhafter englischer König der 500 gegen die eindringenden Angeln und Sachsen gekämpft haben soll.

König Artus

Die Geschichten um König Artus und Tafelrunde gehen teilweise auf keltische Märchen und Fabeln zurück haben aber auch einen historischen Kern zu dem es sehr unterschiedliche und nicht zweifelsfrei nachzuweisende oder Deutungsansätze gibt (siehe unten).

Erstmals erwähnt wurde er in der ergiebigen „Historia Britonum“ des Nennius (Anfang 9. Jahrhundert ). Artus wird besonders seit der Historia Regum Britanniae („Geschichte der Könige Britanniens“) des Geoffrey of Monmouth (um 1135) Stoff zahlreicher Epen .

König Artus ist eine wichtige Person der Mythologie Britanniens . (Vergleichbar in der literarisch inspirierenden Bedeutung allenfalls die Geschichte um den Kreuzritter König Richard I. Löwenherz und Robin Hood .) Es wird aber bezweifelt dass er existierte; in den frühesten Erwähnungen und walisischen wird ihm nie der Titel „König“ gegeben. walisische Texte bezeichneten ihn normalerweise als Amerauder „Imperator“.

Inhaltsverzeichnis

Artus - Identifikationsversuche

Es gibt mehrere Ansätze mit denen Figur des Artus oder zumindest einzelne Aspekte Geschichte in die reale Geschichte eingebunden werden.

Das Motiv des aus dem Steiezogenen als Gottesurteil zur Erlangung der Königswürde steht in Verbindung mit dem Einsatz 5500 schwerer sarmatischer Lanzen reiter ( Kataphrakte ) seit Kaiser Marc Aurel in römischen Diensten in Britannien . Sie und möglicherweise ihre Nachfahren übten Riten (Verehrung eines im Boden steckenden Schwertes aus.

Historiker gehen heute davon aus das den Namen „ARTUS“ als Eigenname gar nicht sondern das es sich dabei um eine aus lateinischen und keltischen Ehrennamen handelt. Bei Stammesführern oder berühmten Kriegern war es durchaus sich einen oder mehrere Beinamen zuzulegen die auf spezielle Eigenarten und/oder Fähigkeiten der damit Person bezogen. Diese Tradition gab es auch im Mittelalter und sogar bis ins späte und zwar in ganz Europa. Beim Namen glaubt man heute das er sich aus keltischen ART was Bär bedeutet und dem lateinischen URSUS das Bär bedeutet zusammen setzt. Demnach lautete der ursprünglich also ARTURSUS und wurde irgendwann zum ARTUS abgekürzt. Diese Doppelbenennung war notwendig um die Anhänger der alten keltischen Traditionen als die latinisierten Briten zufrieden zu stellen. Diese würde auf die These hindeuten dass Artus der letzten römischen Statthalter bzw. ein Keltenfürst der sich auf die römische Tradition berief.

Der Bär galt den Inselkelten als vergleichbar etwa dem Löwen als "König der in der Fabel. Einen Titel "König" im eines Staatsoberhauptes kannte man noch nicht. Jeder war König und sein eigener Herr. Lediglich Kriegszeiten wenn es galt mehrere Stammesverbände unter gemeinsames Kommando zu stellen wurde einer zum ausgerufen der dann oft einen mythologischen Titel bekam.

Tatsächlich gibt es auch schriftliche Hinweise einen britischen Feldherrn im 5. Jahrhundert den als "den Bären" bezeichnete. Sein tatsächlicher Name Enniaun Girt und er stammte aus Nordbritannien. ihm ist bekannt das es ihm gelang britische Krieger zusammen zu rufen um den Hengest und seine Krieger zu besiegen. Den Chroniken die aus dieser Zeit erhalten geblieben ist zu entnehmen dass Enniaun Girt niemals war da es zu dieser Zeit noch britischen König gab. Stattdessen wurde Britannien gemeinsam Rat der Stämme und dem Comes Britanniarum Britanniens) regiert dessen Name ebenfalls überliefert ist: Ambrosius Aurelianus ein latinisierter Brite hohen Ranges. Aus beiden –historisch verbürgten- Figuren entstand höchstwahrscheinlich später Sage von Artus Pendragon Hochkönig von Britannien. Artikel wurde auch veröffentlicht im www.paraforum.de)

Andere Theorien siedeln das reale Vorbild Artus nicht in Nordbritannien sondern in Wales oder im Westen Englands an. Einige dieser Lehre vor allem Geoffrey Ashe und setzen Artus mit einem Riothamus gleich „König der Brettonen“ der während Herrschaft des römischen Kaisers Anthemius aktiv war. Unglücklicherweise ist Riothamus eine von der wenig bekannt ist. Gelehrte sind sicher ob die Brettonen die er anführte Briten oder Bretonen waren.

Eine andere These geht davon aus Artus am ehesten eine halb vergessene keltische Gottheit war die sich in eine Person (hier wird die Wandlung des Seegottes in König Lear zitiert) oder eine fiktive wie Beowulf verwandelt hat. Anhänger dieser Richtung argumentieren ein anderer Romano-Brite dieser Zeit die Truppen die die Sachsen in der Schlacht von Mons Badonicus bekämpften wie zum Beispiel Ambrosius Aurelianus .

Zur keltischen "Geschichtsschreibung"

Einen klaren und nachweislichen historischen Kontext herzustellen nicht zuletzt aufgrund der Abneigung der Kelten gegen das geschriebene Wort schwer bis Anstelle einer Geschichtsschreibung pflegten die als Wahrer Tradition und Geschichte zuständigen Barden stets Historie mit Mythologie zu verweben und umgekehrt. Wichtig war der präzise historische Ablauf von Ereignissen sondern historische ethische und nicht zuletzt mythologische Bedeutung.

So läßt sich erklären wie in keltischen Sagen Göttergestalten als Menschen agieren historische Personen zu Halbgöttern werden können. Auch war es unüblich mehrere Personen und Zeitgeschehen in ein derselben dramaturgischen Person ( Protagonist ) zusammenzufassen. Der Barde und Zauberer Merlin der in der Artussage eine zentrale spielt aber auch in eigenständigen und anderen auftaucht ist hierfür ein gutes Beispiel.

Das Schwert aus dem Stein

Die Sage vom Schwert aus dem das oft auch mit Excalibur gleichgesetzt wird Schwert mit dem der Sage nach Artus seinem letzten Kampf seinen Sohn Mordred tötete) aller Wahrscheinlichkeit nach auf einen Übersetzungsfehler zurück führen. Frühmittelalterliche Schreiber ließen oft Konsonanten aus stattdessen mit einem ´ über den Buchstaben wurden. Darum geht man heute davon aus dieses Schwert nicht von einem Stein (ex sondern von einem Sachsen (ex Saxone) stammt. diese Variante spricht auch eine Jütische Sage der ein sächsischer Krieger das Wunderschwert des Wieland welches aus Sterneneisen geschmiedet war an großen brit. König verloren haben soll zusammen seinem Leben. Besagtes Schwert dürfte aus Meteoreisen haben das sowohl von keltischen als auch Druidenschmieden als wunderkräftiges –weil vom Himmel gefallenes- betrachtet wurde das den Träger eines Schwertes diesem Material unbesiegbar machen sollte. Auch dürfte Vorstellung von Excalibur als einem mittelalterlichen Kreuzfahrerschwert als falsch sein. Viel eher dürfte es dabei um den Schwerttyp gehandelt haben den römischen Legionäre nach Germanien und Britannien mitbrachten GLADIUS ein Schwert mit zweischneidiger ca. 55-60 langer Klinge das sowohl als Hieb- wie als Dolchartig zu verwendende Stoßwaffe konzipiert war. Artikel wurde auch veröffentlicht im www.paraforum.de)

Früheste Überlieferungen von Artus

Artus wird das erste mal in Literatur erwähnt. Im frühesten überdauerten walisischen Gedicht Gododdin schreibt der Dichter Aneirin (etwa 575 bis 600 ) über eine seiner Personen dass sie Raben über Wälle führte obwohl sie nicht war'. Aber dieses Gedicht wie es im existiert besteht aus vielen Interpolationen und es nicht möglich zu entscheiden ob diese Passage ein Einschub aus einer späteren Periode ist.

Eine andere frühe Referenz zu Artus die Historia Brittonum („Geschichte der Briten“) die dem walisischen Mönch Nennius zugeschrieben wird über den gesagt wurde er die frühe walisische Geschichte um das 830 erfasst hat. In seiner Arbeit wird als 'Anführer von Schlachten' bezeichnet nicht als

Artus erscheint auch in der walisischen Culhwch und Olwen einer Erzählung die üblicherweise mit dem Mabinogion assoziiert wird.

Später erwähnen Teile der Trioedd Ynys Prydein (walisische Triaden) Artus und legen seinen nach Celliwig das in Cornwall liegt. Celliwig wurde von älteren cornischen mit Callington identifiziert aber Rachel Bromwich der Bearbeiter der walisichen Triaden setzt es mit Rounds einer Höhenbefestigung in der cornischen Gemeinde Egloshayle gleich.

König Artus wird manchmal auch als der Wilden Jagd bezeichnet nicht nur auf den britischen Inseln auch in der Bretagne Frankreich und Deutschland.

Die Arturische Romantik

1133 erstellte Geoffrey von Monmouth ein Manuskript die Historia Regum Britanniae . Dieses Werk war das mittelalterliche Äquivalent eines Bestsellers und half die Aufmerksamkeit anderer Schriftsteller Robert Wace und Layamon auf diese Geschichten zu lenken die Geschichten um Artus daraufhin erweiterten.

1191 gaben Mönche der Abtei Glastonbury bekannt dass sie die Grabstätte von und Guinevere gefunden hatten. Ihr Grab wurde vielen gezeigt und die vermeintlichen Überreste wurden 1278 in eine neue Gruft umgebettet. Diese wurde während der Reformation zerstört und die Gebeine gingen verloren. Antiquariat John Leland gab an dass er Kreuz welches mit den Überresten gefunden worden sah und übersetzte seine Inschrift mit

Hic iacet sepvltvs inclytvs rex artvrivs in avalonia -- „Hier liegt der berühmte König auf der Insel Avalon begraben“

Während viele Gelehrte glauben dass Geoffrey Quelle der mittelalterlichen Bedeutung Artus' ist argumentiert einer Roger S. Loomis dass viele der um Artus eigentlich aus bretonischen mündlichen Überlieferungen die über die königlichen und adligen Höfe Europas durch professionelle Geschichtenerzähler verbreitet wurden. Der mittelalterliche Schriftsteller Chrétien de Troyes erzählte Geschichten aus dem Mythos während Mitte des 12. Jahrhunderts wie auch Marie de France es in ihren erzählerischen Gedichten tat lais (?). Auf jeden Fall scheinen diese dieser zwei und vieler vieler anderer unabhängig dem zu sein was Geoffrey von Monmouth

In diesen Versionen die mit dem 12. Jahrhundert populär wurden rief Artus die Ritter der Tafelrunde zusammen ( Iwein Erec Lancelot Gawain Galahad und andere). An seinem Hof der häufigsten in Camelot gehalten wurde konnte auch der Zauberer Merlin und Parzival gefunden werden. Diese Ritter beschäftigten sich fabelhaften Suchen wie zum Beispiel nach dem Heiligen Gral oder der Jagd auf das "Questentier" Glatisant . Andere Geschichten aus der keltischen Welt mit Artus assoziiert wie die Sage von Tristan und Isolde . Die Romance zwischen Artus' Held Lancelot der König Guinevere war der zentrale Grund den Fall der Welt Artus'.

In Robert de Borons Merlin später gefolgt von Thomas Malory erhielt Artus den Thron nachdem er Schwert aus einem Stein einem Amboss gezogen In diesem Bericht konnte diese Tat nur den „wahren König“ vollzogen werden was den König und wahren Erben von Uther Pendragon bedeutete. Dieses Schwert war vermutlich das Excalibur und seine Identität wurde später in so genannten Vulgate Merlin Continuation (?) beschrieben. In der Post-Vulgate Merlin (?) steht jedoch geschrieben dass Excalibur einer Hand die aus einem See kam wurde und es Artus von einer jungfräulichen kurz nach seinem Regierungsbeginn gegeben worden war. (letzter Satz ziemlich konfus) Diese durch spätmittelalterliche Schriftsteller verfasste Geschichte der Herrin vom See machte die Artuslegende konfuser. In dieser Post-Vultata-Version konnte die Klinge jedes Material schneiden und seine Scheide machte Träger unsichtbar nach anderer Überlieferung unverwundbar.

Artus verunglückte in seinem letzten Kampf der Schlacht von Camlann in der seine Truppen gegen Mordred kämpften. Der prosaische Lancelot und Mordred sollen ebenfalls Ritter der und die Kinder einer einer inzestuösen Verbindung Artus und seiner Schwester gewesen sein. In allen Erzählungen wird Artus als tödlich verwundet jedoch wurde er nach der Schlacht nach Avalon (manchmal mit Glastonbury identifiziert) in Somerset England gebracht wo seine Wunden geheilt oder sein Körper in einer Kapelle bestattet In einigen Texten steht dass Artus in Zukunft zurückkehren wird (vergleiche Friedrich Barbarossa ).

Der Artusmythos breitete sich weit über Kontinent aus. Ein Bild von Artus und Rittern die eine Festung angreifen wurde zwischen 1099 und 1120 über dem nördlichen Durchgang der Kathedrale Modena Italien in einen Archivolt gehauen. Ein Mosaikpflaster in der Kathedrale von Otranto nahe Bari auch Italien wurde 1165 mit der rätselhaften Beschreibung Arturus Rex erstellt der ein Szepter hält und Ziege reitet. Händler des 15. Jahrhunderts bauten zu Artus' Ehren den Artushof in Danzig Polen .

Nacherzählungen beinhalten auch Arbeiten von Gottfried von Straßburg Wolfram von Eschenbach Sir Gawain und der Grüne Ritter und Thomas Malorys Le Morte d'Arthur .

Siehe auch: Medienliste zu Artus Merlin und dem Gral

Literatur

  • "Die Geschichte von König Artus und den seiner Tafelrunde. 3 Bde." von Thomas Malory ISBN 3458319395
  • "The Sarmatians 600BC-450AD" von Richard Brzezinski Mariusz und Gerry Embleton ISBN 184176485X
  • "From Scythia to Camelot: A Radical Reassessment the Legends of King Arthur the Knights the Round Table and the Holy Grail" C. Scott Littleton ISBN 0815335660
  • "Die Reiter der Sarmaten" von Gillian Bradshaw ISBN 3442424291

Weblinks


Siehe auch



Bücher zum Thema Artus

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