Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ashoka (Sanskrit) Asoka (Pali) war ein Herrscher der altindischen Maurya -Dynastie und regierte ca. 268 v. Chr. - 232 v. Chr. ).
Die Maurya-Dynastie geht zurück auf Chandragupta der im nordostindischen Reich Magadha (Gebiet des heutigen Bihar ) und Kernland des frühen Buddhismus die für das größte Reich der indischen Antike legte. Chandragupta herrschte um 322 v. Chr. - 300 v. Chr. Sein Nachfolger war Bindusara (reg. ca. 300 v. Chr. - 270 v. Chr. ). Ihm wiederum folgte Ashoka als dritter der Maurya-Dynastie.
Zunächst war Ashoka damit befasst das Großreich durch neue Eroberungen zu erweitern. Die Etappe auf diesem Weg bildete die Einnahme im Osten Indiens (Gebiet des heutigen Orissa ). Nach der blutigen und verlustreichen Unterwerfung wurde Ashoka angesichts des Leids und Elends seine Eroberungszüge mit sich brachten von einer Krise erfasst. Er konvertierte zum Buddhismus und beschloss auf weitere Eroberungen zu Fortan widmete sich Kaiser Ashoka gezielt der Friedensförderung und der sozialen Wohlfahrt. Er verbot Kriegführung und ermahnte seine Untertanen generell auf Gewaltanwendung zu verzichten (unter anderem durch Verbot blutigen Tieropfer und Propagierung des Vegetariertums ). Jede Aggression ablehnend strebte er fortan nach freundschaftlichen mit seinen Nachbarn. In seinem Reich unterstellte die Verwaltung der staatlichen Kontrolle beendete die Willkür förderte die gerechte Verteilung von Landbesitz Schulen und Krankenhäuser (auch Tierhospitäler) und ließ Prinzipien seiner auf den Lehren des Buddhismus Politik im ganzen Land verbreiten (sogenanntes Säulen-Edikte Ashoka).
Ashoka dezentralisierte weiter die Verwaltung seines das den ganzen indischen Subkontinent – mit des südlichsten Zipfels (dravidische Staaten) – umfasste. diese Dezentralisierung des weitläufigen Herrschaftsgebietes das durch Vizekönige verwaltet wurde war freilich der frühe der Reichseinheit vorgezeichnet die ab dem Jahr 184 v. Chr. einsetzte.
Die Herrschaft des Ashoka war auch vor allem für den Buddhismus den er – unter gleichzeitiger Respektierung anderer Lehren – eifrig förderte von großer Unter seiner Herrschaft fasste die Lehre auch Ceylon dem heutigen Sri Lanka Fuß. Überdies entsandte er erste religiöse nach Kleinasien ( Syrien Ägypten Griechenland Makedonien ) die Kunde von der friedfertigen buddhistischen verbreiten sollten. Unter seiner Patronage fand im 253 v. Chr. oder 250 v. Chr. ein buddhistisches Konzil statt das nach Pataliputra (heute: Patna) der Hauptstadt des Maurya-Reiches wurde.
Historisch gilt Ashoka als der größte der indischen Antike und als erster Vertreter sozialen Wohlfahrtsstaates in der Geschichte der Menschheit. In wird er bis heute als herausragendes Beispiel gerechten und friedfertigen Politik verehrt.