Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Askalon (für die moderne Stadt meist Ashqelon oder Ashkelon hebräisch אשקלון) ist eine Stadt im westlichen Negev im südlichen Teil Israels nördlich von Ghaza-Stadt an der südöstlichen Mittelmeerküste mit etwa 110.000 Einwohnern.
Askalon war eine Stadt der Kanaanäer und später der Philister . Historisch erwähnt wurde sie bereits zu der Feldzüge Ramses II. gegen die Hethiter ( Schlacht bei Kadesch 1285 v. Chr. ). Ramses III. lässt dort ein Heiligtum errichten. Später Askalon Mitglied im Stadtstaatenbund der Philister und ihrer fünf Fürstensitze. Ab 104 v. Chr. der Ort während der Makkabäerzeit selbständig. Zu den jüdischen Siedlungen bestand Feindschaft; diese Unabhängigkeit begünstigte wichtige Schule von Philosophen bis die Stadt in Folge des Jüdischen Krieges erobert wurde. Wichtigstes Exportgut war eine Zwiebelsorte (heutige Schalotten). Askalon war vermutlich auch Geburtsort des späteren Königs Herodes dem Großen der die Stadt mit einer Vielzahl Bauten ausstatten ließ.
Bei den Ausgrabungen wurden besonders über Philister interessante Entdeckungen gemacht. Während der Kreuzzüge Askalon ein wichtiger Hafen und Festung des Königreich Jerusalem gegen ägyptische Angriffe. Im Jahr 1099 wurden dort die Ägypter durch Gottfried von Bouillon besiegt die Stadt konnte jedoch erst 1135 vollständig eingenommen werden. Askalon wurde 1187 durch Saladin während des 3. Kreuzzuges erobert. Die Rückeroberung durch Richard Löwenherz erfolgte 1191 . Die Kreufahrer verloren die Stadt endgültig Jahr 1290 . Mehrfach zerstört und wieder aufgebaut verfiel im 14. Jahrhundert .
In der Nähe der antiken Stadt sich seit 1832 die arabische Siedlung Majdal die inzwischen Stadtteil des modernen Ashqelon geworden ist. Anders als in vielen Orten blieben die - ursprünglich ägyptischen - nach der Gründung des Staates Israel ( 1948 ) zunächst in ihren Häusern. Sie hatten ihre Lebensgrundlage verloren da nach der Staatsgründung freier Handel mit Ägypten mehr möglich war. Majdal konnte weder importieren noch Fertigware exportieren was vorher die Grundlage der Siedlung gewesen war. In einem zwischen Israel und Ägypten wurde nach dem der freie Abzug der Bewohner mit allem Besitz und die Aufnahme der etwa 10.000 in Ägypten vereinbart was dazu führte dass Siedlung doch noch verlassen wurde.
Schon seit 1948 bestand ein Auffanglager jüdische Neueinwanderer 1955 wurde das vormals arabische Majdal in Stadt eingemeindet. Um die Asqelon gezielt zu erhielt es den Status einer Entwicklungsstadt . Das Zentrum des heutigen Ashqelon ist Stadtteil Afridar . Die Stadt besitzt einen ausgedehnten Sandstrand südlichen Stadtrand befindet sich am Meer ein Park mit den Ruinen der antiken Siedlungen.