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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. Mai 2012 

Asoziale (Nationalsozialismus)


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Als " Asoziale " zählt man im eigentlichen Wortsinn (asozial griech.; lat. für "gemeinschaftsschädigend; gemeinschaftsunfähig") Menschen die zum Leben in der Gemeinschaft sind sich in die Gemeinschaft einfügen oder am Rande Gesellschaft leben.

In der Zeit des Nationalsozialismus jedoch auch schon früher war der "Asoziale" eine übliche Sammelbezeichnung für als minderwertig Menschen aus den sozialen Unterschichten die nach der tonangebenden Gesellschaftsschichten nicht oder ungenügend arbeiten unangepasst leben.

Als "Asoziale" wurden (und werden teilweise heute) insbesondere Bettler Landstreicher Prostituierte Zuhälter Fürsorgeempfänger Alkoholiker deklassierte Unterschichtsfamilien (von den Nationalsozialisten als »asoziale Großfamilien« bezeichnet) sowie Sinti und Roma bezeichnet. Die Bezeichnung "Asoziale" ist beleidigend gilt als politisch nicht korrekt.

Literatur

  • F. Dubitscher: Asoziale Sippen . Erb- und sozialbiologische Untersuchungen. Leipzig: Georg 1942.
  • Heinrich Wilhelm Kranz und Siegfried Koller: Die Gemeinschaftsunfähigen. Eine Beitrag zur wissenschaftlichen und Lösung des soganannten "Asozialenproblems" . Gießen: Verlag K. Christ 1939-1941 2

Siehe auch: Soziale Randgruppen




Bücher zum Thema Asoziale (Nationalsozialismus)

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