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Asse


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Die Asse ist ein Höhenzug bei Wolfenbüttel der sich von Westnordwest nach Ostsüdost Erdgeschichtlich gehört die Asse zur Triasperiode ( Mesozoikum ). Buntsandstein und Muschelkalk sind die Gesteinsarten. wurde bereits vor 250 bis 230 Millionen in der Zechsteinzeit aus dem Meer ausgeschieden. Die ehemals gelagerten Schichten wurden tektonisch vor ca. 110 Jahren zum heutigen Assesattel aufgefaltet. Durchschnittshöhe: 200m Erhebung: 234m (Remlinger Herse). Bei gutem Wetter die Asse Ausblicke auf den Elm den Harz und natürlich auf die fruchtbaren Lössflächen Schöppenstedter und der Remlinger Mulde. In direktem mit diesen Lössvorkommen steht die Besiedlung des (seit dem 6. Jahrtausen vor Christus) durch Bauernkulturen. Ein zwischen Elbe und Rhein verlaufender Handelsweg streift den Asse-Südrand bei Wittmar. Die Bedeutung dieses Gebietes wird durch das jungsteinzeitliche bei Wittmar und zahlreiche andere Fundstellen unterstrichen. Wald: Buchen und Mischwald. Erwähnenswert ist die am Waldhaus Asse wo auch ein neuer FEMO Lehrfahrt beginnt. Die hier zu findenden (Carpinus betulis) sind Relikte Jahrtausende währender Waldnutzung. Eschen Linden und Hainbuchen wurden in vollem “geschneitelt” die Äste wurden zur Laubheugewinnung genutzt. wenige Bäume eine solch radikale Nutzung überlebten sie aus den meisten Wäldern verschwunden.

Inhaltsverzeichnis

Asseburg

Die Asseburg wurde 1218 von Gunzelin von Wolfenbüttel ( 1170 - 1254 ) als Höhenburg und leicht zu verteidigender erbaut. Die Fläche betrug 7200 Quadratmeter womit eine der größten Burgen in Norddeutschland wurde. bereits der Bau brachte Schwierigkeiten. 1220 legte Papst Honorius III. Einspruch ein und verlangte sogar den Über diesen Spruch setzte sich jedoch Gunzelin machtvolle Persönlichkeit hinweg und vollendete die Stammburg Geschlechts Asseburg.

Im Streit mit den Herzögen von Braunschweig wird 1255 zuerst Wolfenbüttel angegriffen und die Wasserburg Danach wenden sich die Truppen der Asseburg Gunzelins ältester Sohn Busso verteidigt sie zäh. aber keine Unterstützung zu erkennen ist wird Burg in Verhandlungen mit Herzog Albrecht im 1258 für 400 Goldmark und gegen freien übergeben. Bis zum Jahre 1331 bleibt sie im herzoglichen Besitz sie dessen Verwaltungsmittelpunkt und Landsitz. Finanzielle Schwierigkeiten des führen dazu dass die Burg ab 1331 den Pfandbesitz der Stadt Braunschweig übergeht. In Zeiten von 1371 bis 1374 und 1381 bis 1392 erfolgt eine Unterpfändung wodurch sie von 1382 bis 1384 wieder unter die Verwaltung der Asseburger

Von 1392 bis 1406 wird sie erneut vom Herzogtum übernommen. einem Streit gerät der Herzog in Gefangenschaft kommt nur gegen ein Lösegeld frei das Stadt Braunschweig zahlt. Braunschweig erhält dadurch 1406 den Pfandbesitz. Im Jahre 1492 fordern die Welfen nach einer Erbteilung Hohheitsrechte und Besitzungen zurück. Doch der Rat Stadt weigert sich. Mit einem großen Heer der Herzog August dann 1492 zum Sturm die sich widersetzende Stadt. Auch die Besatzung Asseburg wird nach Braunschweig gebracht. Nur einige bleiben zurück und legen am 12. August 1492 Feuer. Die stolze Festung die erobert wurde brennt drei Tage lang bevor in Schutt und Asche versinkt.

Seit 500 Jahren ist die Asseburg Ruine. Regen Schnee und Eis zerstören seitdem Mauerwerk. Aber auch die Bewohner der Assedörfer viele Steine von der ehemals großen Wehranlage Bau oder zur Ausbesserung ihrer Häuser geholt. Ereignis rückte sie für kurze Zeit nochmals den Blickpunkt: Eine Hochzeitsgesellschaft unternahm am 14. Juni 1733 einen Nachmittagsausflug in den Assewald um der Burgruine Picknick zu halten. Es handelte um die Vermählung der Prinzessin Elisabeth Christine Schloss Salzdahlum mit dem Kronprinzen Friedrich von Preußen (dem späteren "Alten Fritz").

Die 1892 gegründete Assegesellschaft ist bemüht die Bedeutung umfangreichen Befestigungsanlage zu erforschen. Von ihr werden alle Sicherungs- und Renovierungsarbeiten durchgeführt.

Flora

Anfang Mai verwandeln sich die Hänge Asse bei Wolfenbüttel in einen üppigen Blütenteppich. Der kleine sechs Kilometer lang und zwei Kilometer breit Lebensraum für teils sehr seltene Pflanzenarten. Namhafte behaupten dass nirgendwo in Norddeutschland eine vergleichbare anzutreffen sei. Es beginnt mit den so Frühblühern: Märzenbecher und Himmelsschlüssel Lärchensporn und Buschwindröschen und Seidelbast. Es folgen eine Reihe äußerst Waldorchideen wie zum Beispiel der Bienenragwurz. Bis den September hinein hält sich die abwechslungsreiche die den Wanderer immer wieder fesselt.

643 Pflanzenarten werde für die Asse davon 102 gefährdete. Hier stoßen Pflanzenarten an Verbreitungsgrenze die ihren Schwerpunkt im nordmediterranen Flaumeichengebiet kontinentaleuropäischen bis asiatischen Laubwaldgebieten oder sogar im Voralpenraum haben. Mindestens 20 Pflanzen haben in Asse ihre absolute Nordwestgrenze. Zur Asse-Flora zählen wie das Immenblatt das im übrigen Niedersachsen völlig ausgestorben ist. Selbst das ganz seltene Fingerkraut kann der interessierte Spaziergänger hier noch Diese herausragenden botanischen Besonderheiten sind seit Royer fürstlich braunschweigischen Gärtner des Schlosses Hessen und seit dem Dreißigjährigen Krieg bekannt. Aufgrund ihres nährstoffarmen Bodens und den darauf siedelnden Pflanzengesellschaften die Asse einer Fülle von Kleintieren Raum Leben darunter vielen selten gewordenen Schmetterlingen.

Die erstaunliche Artenvielfalt in der Asse natürliche Gründe: sowohl der geologische Aufbau (siehe als auch die klimatischen Verhältnisse spielen hier Zum einen ist die Asse ein steil „Schmalsattel" an dessen Hängen das Regenwasser schnell und die Sonneneinstrahlung intensiver ist. Zum anderen sie haargenau an der Grenze zwischen mildem und strengerem kontinentalen Klima. Da es hier noch noch erheblich weniger regnet als in übrigen Braunschweiger Region ist der Höhenzug zugleich äußerste Vorposten des mitteldeutschen Trockengebietes um Halle. mageren Halbtrocken- und Trockenrasen wachsen zahlreiche Pflanzen beiden Klimagebieten darunter zähe Steppenpflanzen die auch Temperaturwechsel vertragen.

Asseschacht

Mehr als ihre einzigartige Flora und beschäftigt ein anderer Aspekt die Öffentlichkeit: die Verlauf der Jahrzehnte wechselnde Nutzung des Salzsattels. wurde vor 250 Millionen Jahren (Zechsteinzeit) aus Meer ausgeschieden und tektonisch vor 110 Millionen aufgefaltet. Details der Geologie wurde durch Tiefbohrungen besonders im Bereich aus manchen Gründen kritischen Südflanke s.u.) erkundet: Kern des hier vorhandenen Salzsattels besteht aus Steinsalz der mit dem Staßfurth-Carnallitit überlagert wurde. liegt das jüngere Steinsalz. Während die flacher Nordflanke aus den Deckgebirgsschichten von Unterem Buntsandstein zur Tagesoberfläche hochgedrückt worden ist besteht die Südflanke aus dem Oberen Buntsandstein mit Muschelkalk den darauffolgenden Deckgebirgsschichten.

In der bergmännischen Geschichte der Asse zunächst Carnallitit abgebaut später Staßfurt- und Leine-Steinsalz. geologische Schnitt lässt die Südwestflanke als Bereich intensiven Abbaus erkennen in dem Gebiet also dem die Schichten des Deckgebirges steil stehen. Eingriffe haben den Spannungszustand des Salzsattels beeinträchtigt. führten hier und im Deckgebirge zu Verformungen sich bis hinauf zur Tagesoberfläche durchpausen.

Für die spätere Auswahl von Asse als Lagerstätte radioaktiver Abfälle waren zwei Aspekte bedeutend die einmal nichts mit der Sicherheit zu tun das Interesse des Eigentümers die inzwischen unrentable einer effektiven Nachnutzung zuzuführen und die im einsetzenden Überlegungen zur Endlagerung. Die Auswahl wurde die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (früher für Bodenforschung) und das Niedersächsische Landesamt für befürwortet. Vor dem Hintergrund dieser Interessenlage hat systematisches Auswahlverfahren nicht stattgefunden. Hinsichtlich ihrer Nutzung die Asse später zum merkwürdiger Zwitter geworden: für radioaktve Abfällr zum einen und langjährige zum anderen. Dabei entstand ein Anlagentyp der ist.

Unklarheiten über die Herkunft der seit 1991 beobachteten Laugeneinbrüche zur Zeit etwa 12 Kubikmeter pro Tag führten dazu 1995 mit der Verfüllung der Südwestflanke zu Dazu dienen Salzrückstände aus der Halde bei die in die Hohlräume geblasen werden. Gegenwärtig überlegt porenfeine Lücken zwischen dem kristallinen Staub zu schließen dass eine Magneiumchloridlösung eingebracht wird. sorgt eine ausgelegte Folie beschwert durch ein dafür dass keine Flüssigkeit in tiefere Sohlen (BZ 25.04.2003). Man geht davon aus dass Wasseranteil aus dem Bereich des Deckgebirges kommt. geologischen Darstellungen zutreffen müssen dies durch den Buntsandstein der Südwestflanke eintreten obgleich die Gesteinsart zu denjenigen Gesteinen gehört die eine hohe aufweisen.

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