Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Assignaten (von franz. assignation = Anweisung) waren das während der Französischen Revolution verwendete Papiergeld.
Im Dezember 1789 beschloss die Nationalversammlung die Kirchengüter zugunsten Staates einzuziehen und damit die enorme Schuldenlast und den anstehenden Haushalt zu bestreiten. Da nicht hoffen konnte innerhalb kurzer Zeit den zu verkaufen zahlte man den Kreditgebern die in Form von Assignaten die die Rolle Staatsanleihen hatten und anfangs verzinst waren. Diese gegen die zur Verfügung stehenden Landgüter eingetauscht wurden aber vornehmlich in Umlauf gebracht und sich dadurch zum allgemeinen Zahlungsmittel. Dadurch dass Wert des Papiergelds vollständig durch den zum stehenden Landbesitz gedeckt und verzinst war hoffte dass es das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen
Anfänglich hatte das neue Geld eine Wirkung. Die französische Wirtschaft wurde belebt und Bauern solidarisierten sich durch das verteilte Land der Revolution. Schon im nächsten Jahr wurde die Verzinsung aufgegeben und mit der Zeit mehr Assignaten in Umlauf gebracht wodurch sie an Wert verloren. Auch die politische Instabilität Fälschungen ließen das Vertrauen in die Währung Schon im Februar 1793 hatten sie nur noch 50 % ursprünglichen Werts. Es kam zum Horten von was die Jacobiner am 26. Juli per verboten; am 29. September wurde weiterhin ein für bestimmte Lebensmittel vorgeschrieben.
Das konnte die Inflation jedoch nur bremsen. Im April 1795 sank der Wert der Assignaten auf noch 8 %; Kaufleute weigerten sich zunehmend anzunehmen und die in Assignaten bezahlten Arbeiter Im Februar entschloss sich das Direktorium die im Kurs 30 : 1 durch mandats territoriaux zu ersetzen. Deren Anzahl war auf 4 Milliarden limitiert und sie konnten unmittelbar Staatsgüter eingetauscht werden. Auch sie verfielen jedoch