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Assyrer


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Die Assyrer waren semitische Einwanderer die sich ca. seit dem Jahrtausend v. Chr. am mittleren Tigris niedergelassen haben. Die Kultur Assyriens war die der Akkader sumerisch beeinflusst. Andererseits lassen sich auch Einflüsse Hurriter sowie der Iranier feststellen. Insofern stand der Volkstypus den Babyloniern eher fern.

Die Sprache der Assyrer war akkadisch. zeichneten sich einerseits durch kriegerische Aktivität aus aber auch hohe kulturelle Leistungen. Ihr Nationalgott Assur. Einer ihrer hartnäckigsten Feinde war das von Urartu das Assyrien an den Rand des brachte. Am Ende verlor das assyrische Reich die immer stärker werdenden Meder und Babylon . 612 v. Chr. wurde die Hauptstadt Ninive zerstört. Ab da erlangen die Assyrer wieder eine besondere Bedeutung in der Weltgeschichte.

Heutige Assyrer : Eine kleine christliche Minderheit die ursprünglich im Irak in Iran und im Osten der Türkei beheimatet war nach Vertreibungen aber auch vielen Ländern im Exil lebt nennt sich "Assyrer". Sie sprechen Aramäisch und bekennen sich zum Christentum der Kirche (Apostolische und Katholische Kirche des Ostens Ost-Syrer oder " Nestorianer " genannt. Ein Teil der Nestorianer ging 16. Jahrhundert eine Union mit der Römisch-Katholischen ein; sie werden als "Chaldäer" bezeichnet.

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