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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 17. April 2014 

Astralleib


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Als Astralleib wird in bestimmten esoterischen Lehren ein angeblich neben dem bekannten (grobstofflichen) Körper des Menschen existierender feinstofflicher Körper

Dieser Astralleib kann durch begabte Medien gesehen oder mittels Kirlianfotografie sichtbar gemacht werden.

Er hat den Charakter eines Energiemantels unsterblich und kann mittels bestimmter Techniken zum des Menschen beeinflusst werden.

siehe auch: Energiekörper Chakra

Anthroposophische Darstellung

Nach der anthroposophischen Lehre ist der Astralleib dem (oben beschriebenen) übergeordnet. Hier wird er als "Bewusstseinsleib" bezeichnet nur Menschen und Tiere besitzen und der Außenwelt wie ein Spiegel in das innere des jeweiligen Individuums projizierte.

"Alles menschliche Schaffen beruht auf der Tätigkeit Wachen so weit das Offenbare in Betracht Diese Tätigkeit ist aber nur möglich wenn Mensch die Erstarkung seiner erschöpften Kräfte sich wieder aus dem Schlafe holt. Handeln und schwinden dahin im Schlafe aller Schmerz alle versinken für das bewusste Leben. Wie aus geheimnisvollen Brunnen steigen beim Erwachen des Menschen Kräfte aus der Bewusstseinslosigkeit des Schlafes auf. ist dasselbe Bewusstsein das beim Einschlafen hinuntersinkt in die Tiefen und das beim Aufwachen wieder aufsteigt. was das Leben immer wieder aus dem der Bewusstlosigkeit erweckt ist im Sinne übersinnlicher das dritte Glied der menschlichen Wesenheit. Man es den Astralleib nennen. Wie der physische nicht durch die in ihm befindlichen mineralischen und Kräfte seine Form erhalten kann sondern er um dieser Erhaltung willen von dem durchsetzt sein muss so können die Kräfte Ätherleibes sich nicht durch sich selbst mit Lichte des Bewusstseins durchleuchten. Ein Ätherleib der sich selbst überlassen wäre müsste sich fortdauernd dem Zustande des Schlafes befinden. Man kann sagen: er könnte in dem phyischen Leibe ein Pflanzensein unterhalten. Ein wachender Ätherleib ist einem Astralleib durchleuchtet. Für die Sinnesbeobachtung verschwindet Wirkung des Astralleibes wenn der Mensch in versinkt. Für die übersinnliche Beobachtung bleibt er vorhanden; nur erscheint er von dem Ätherleib oder aus ihm herausgehoben."


aus: Steiner Rudolf ; Die Geheimwissenschaft im Umriss ; Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum ; Dornach (Schweiz); 1930; Seite 26ff



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