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Attendorn


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Wappen Karte

Basisdaten
Bundesland : Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk : Arnsberg
Kreis : Olpe
Fläche : 57 86 km²
Einwohner : 25.102 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte : 434 Einw./km²
Höhe : 350 m ü. NN
Niedrigster Punkt: 244 m ü. NN
Höchster Punkt : 636 m ü. NN
Postleitzahlen : 57439
Vorwahlen : 02722
Geografische Lage : 51°07' n. Br.
7°54' ö. L.
Nord-Süd-Ausdehnung : 10 0 km
West-Ost-Ausdehung : 11 5 km
KFZ-Kennzeichen : OE
Adresse der Stadtverwaltung: Kölner Str.12
57439 Attendorn
Website: www.attendorn.de
E-Mail-Adresse: stadt@attendorn.de

Politik
Bürgermeister : Alfons Stumpf ( SPD )
Regierende Partei : SPD UWG Die Grünen

Attendorn ist eine Stadt im Kreis Olpe in Nordrhein-Westfalen .

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Lage der Stadt wird durch in der Attendorner Mulde gute Klima den Boden und die günstigen Verkehrsmöglichkeiten begünstigt und schon in vorgeschichtlicher Zeit Menschen an. Eine Besiedlung ist aber erst seit dem Mittelalter nachzuweisen.

Die Stadt liegt an dem Schnittpunkt Fernverkehrsstraßen. In der Zeit Karls des Großen entstand dort eine Urpfarrei. Unter dem der St.-Johannes-Kirche sind die Fundamente einer Missionskirche 1072 stiftete der Erzbischof Anno von Köln Kloster Grafschaft stiftete

Im Jahre 1222 wurden unter Engelbert I. von Berg Stadt durch Verleihung des Soester Rechts die Stadtrechte zugesprochen. Die um 1200 errichtete Burg Schnellenberg und die Erwerbung Waldenburg im Jahre 1248 dienten der Sicherung Interessen der Stadt Köln in der Region.

Attendorn verdankt die Zeit seiner neben neun Zünften hauptsächlich den Woll- und Leinewebern. brachte die politische und kirchliche Stellung der als Grenzfeste gegen die Grafschaft Mark und Sitz einer Dekanate im alten Erzbistum Köln und Wohlstand in die Stadt. Als einzige des Sauerlandes trat Attendorn 1255 dem Rheinischen Städtebund bei. Attendorn war mittelbares Mitglied der deutschen Hanse und wurde deshalb auf den großen durch die Stadt Soest vertreten.

Um 1200 war Attendorn bereits erzbischöfliche Mittelalterliche Münzen aus Attendorn lassen sich von Brüssel bis Lubnice in Polen und zur Insel Gotland nachweisen.

Vom Anfang des 14. Jahrhunderts bis die heutige Zeit bestand ein Hospital mit und Friedhof vor den Mauern der Stadt. 1420 stiftete Heinrich Weke das Kloster Ewig. 1429 schloss er ein Armenhospital an. Zeitweilig die Stadt so Wohlhaben daß sie selbst Kölner Erzbischof Kredite gewähren konnte. Darüber hinaus er Unterstützung während seiner Auseinandersetzung mit der Soest. 1444 - 1445 halfen sie in der sogenannten Soester bei der Eroberung der Burg und des Bilstein.

  
1464 1597 1598 und 1613 kam viermal die Pest über die Stadt. 1613 1623 1656 1710 1732 1742 und 1783 wüteten Großfeuer in der Stadt. 1656 dabei die halbe Stadt vernichtet. Auch litt Stadt unter Kriegen Schatzungen und Einquartierungen. Beispielsweise Limburger Erbfolge-Krieg 1280 in der Soester Fehde 1444 - 1449 bei den Truchsessischen Wirren 1583 - 1584 und im Dreißigjährigen Krieg 1618 - 1648 . Zur Zeit Napoleons erreichte Attendorn seinen tiefsten wirtschaftlichen Stand. in der Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich davon wieder erholte. Im Zweiten Weltkrieg wurde Attendorn am 28. März und am 15. Juni 1945 durch Bomben und eine große Munitionsexplosion zerstört.

Sehenswürdigkeiten

Atta-Höhle

Die berühmteste Sehenswürdigkeit der im Südsauerland Stadt ist die Atta-Höhle die 1907 beim Kalkabbau freigelegt wurde und das größte zusammenhängende Deutschlands darstellt.

Biggestausee

Im Süden des Stadtgebietes befindet sich Staumauer des Biggesees . Zusammen mit der Listertalsperre und dem Ahauser Stausee bildet sie das Naherholungsgebiet der Stadt.

Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Die Kirche trägt den spitznamen Sauerländer Dom . Sie besitzt einen romanischem Turm aus Zeit um 1200 und ein gotisches Langhaus aus dem 14. Jahrhundert . Auffallend ist die barocke Haube des die 1634 die Kirche ziert.

Rathaus mit Südsauerlandmuseum

Das alten Rathaus ist der dem erhaltenen gotischen Profanbau Südwestfalens. In Ihm wurde Süd sauerlandmuseum eingerichtet. Es zeigt exponate aus dem Kreis Olpe und ein Zinnfigurenkabinett.

Burg Schnellenberg

Über der Stadt thron die Burg Sie ist seit 1594 Wohnsitz der Drostenfamilie von Fürstenberg. Sie als die größte und mächtigste Burganlage in Sie beherbergt heute ein Hotel und ein Beim Rundgang durch die Burg und bei Besichtigung der Schatzkammer trifft man auf zahlreiche der Vergangenheit Attendorns.

Burgruine Waldenburg

Die um 1000 errichtete Waldenburg ist das älteste profane in der Stadt Attendorn. 1248 gelangte die Festung Waldenburg in den des Erzstifts Köln und war lange Zeit wichtiger Stützpunkt gegen die Grafen von der Seit Anfang des 18. Jh. ist die stolze Burg Ruine. In den Jahren 1989 bis 1991 wurde der Bergfried vom Kreis Olpe

Türme der Stadtmauer

Von der 1812 abgebrochen Stadtbefestigung sind Pulverturm und der Bieketurm aus dem 13. Jh. erhalten. Der Bieketurm wird heute von der Schützengesellschaft Attendorn 1222 e.V. als Zeughaus genutzt. Fahnen Königsketten etc. könne von Mai bis Oktober jeweils von 10.00 - 12.00 Uhr besichtigt werden. der Turmseite zum Feuerteich ist noch die der ehemaligen Stadtmauer im Maueransatz abzulesen.


Gemeinden im Kreis Olpe :
Attendorn | Drolshagen | Finnentrop | Kirchhundem | Lennestadt | Olpe | Wenden



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