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Auerhuhn


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Auerhuhn
Systematik
Klasse : Vögel (Aves)
Ordnung : Hühnervögel (Galliformes)
Familie : Fasanenartige (Phasianidae)
Gattung : Auerhühner ( Tetrao )
Art: Auerhuhn ( T. urogallus )
Das Auerhuhn ( Tetrao urogallus ) ist eine Vogel art aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae) und der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes).

Es ist sehr scheu und stellt Anforderungen an seine Umgebung . In Europa ist er nur noch selten und in alten unberührten Bergwaldregionen anzutreffen z.B. in Slowenien (Smrekovec etc. beobachtet und untersucht dort Miran Cas slow. Forstwirtschaftler ).

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Bundesweit steht das Auerhuhn als vom Aussterben bedrohte Vogelart auf der " Roten Liste ". Aber nicht nur in Deutschland geht mit ihm bergab auch im übrigen Verbreitungsgebiet Schottland im Westen bis ins ferne Sibirien müssen wir einen deutlichen Rückgang der beobachten. Und das unabhängig davon ob diese noch bejagt wird oder ob die Bejagung so wie in Deutschland schon seit ruht.

Das Auerhuhn ist ein Standvogel der großen lichten Waldgebiete Europas und Nordasiens . Sein ursprünglicher Lebensraum umfasst in erster Linie die Taiga Nord- und Osteuropas daneben auch die Nadelwaldzone der Alpen und Mittelgebirge . Die bei uns heimische Auerhuhn- Rasse - wissenschaftlich Tetrao urogallus major - besiedelt in Deutschland neben den den Schwarzwald den Bayerischen Wald das Fichtelgebirge und den Harz . In weiteren Gegenden wie im Frankenwald im Spessart im Oberpfälzer Wald oder im Odenwald ist die Art am Aussterben oder verschwunden. Im Bayerischen Wald im Schwarzwald und Harz geht die Zahl der überlebenden Auerhühner massiver Aussetzaktionen weiter zurück.

Kennzeichen

Männchen und Weibchen

In der Gestalt unterscheiden sich Auerhahn Auerhenne ganz deutlich voneinander:

  • Der auffallend größere Auerhahn - Gewicht ca. - 5 kg Größe 1m Flügelspannweite 90 cm - ist dunkelgrau bis gefärbt mit einem metallisch glänzenden grünen Brustschild.
  • Die Auerhenne ist mit einem Gewicht von 2 5 kg bzw. einer Größe von cm und einer Flügelspannweite von ca. 70 deutlich kleiner als der Hahn. Ihr Gefieder ist oberseits braun gefärbt mit schwarzen silbernen Querbändern unterseits etwas heller gelblicher.

Gemeinsamkeiten

Gemeinsam ist beiden Geschlechtern ein weißer am Schwingenbug. Vor allem im Winter sind Ständer (=Füße) befiedert seitlich der Zehen stehen Hornstifte ab ( Schneeschuh -Effekt) wovon die Familienbezeichnung " Rauhfußhühner " abgeleitet wird.

Diese sog. Balzstifte bilden sich im auch meistens ziemlich deutlich in der Fährte Schnee ab. Dabei ist eine Unterscheidung der meist problemlos an der Größe der Trittsiegel

Über den Augen zeigen sich bei und Henne beiderseits eine nackte auffällig rote die sogenannten Rosen.

Küken

Die Auerhuhnküken sind in ihrer frühesten ähnlich gefärbt wie die Hennen und haben charakteristische schwarze Kopfplatte. Später ab etwa Anfang verändert sich die Färbung der Hahnenküken zunehmend in Richtung auf das spätere Aussehen ihr wird dunkler insgesamt sind sie dann auch deutlich größer als die Hennenküken. Auerhuhn-Eier entsprechen Größe und Form in etwa Hühnereiern sie aber meist deutlich braun gefleckt.

Losung

Die Losung des Auerwildes besteht je Jahreszeit und aufgenommener Nahrung aus ca. 1 breiten und 5 - 6 cm langen von harter oder breiiger Konsistenz. Im Winter Nadelreste erkennbar. Das sog. Falz- oder Balzpech schwarzglänzende Ausscheidung des Blinddarms wird das ganze über abgegeben hat also keinen Bezug zur

Flugverhalten

Beim Fliegen sind die Auerhühner besonders Start schwerfällig und polternd weshalb auch dichte gemieden werden. Im Flug werden immer wieder Gleitflug -Phasen eingelegt wobei ein charakteristisches Pfeifen zu ist. Generell sind die Auerhühner keine geschickten gewandten Flieger lieber bewegen sie sich am fort; auch bei Störungen z.B. durch den versuchen sie meist zu Fuß die nächste zu erreichen.

Lebensweise

Lebensraum

Das Auerhuhn ist an seinen ursprünglichen - nadelbaumreiche lichte stufige Wälder mit reicher aus überwiegend Heidelbeerkraut - aufgrund seiner bevorzugten Nahrung seinem und seinem Flugverhalten hervorragend angepaßt eben leider gut angepasst da es letztlich zu unflexibel in anderen Waldaufbauformen zu überleben.

An ihren Lebensraum stellen die Auerhühner die Auerhennen die Küken führen folgende Ansprüche: ist eine innige Mischung aus Nahrungsangebot - Heidelbeersträucher - und Deckung mit Übersicht. Diese erfüllen normalerweise am Besten lichte Althölzer aus Fichte und Kiefer mit reichlich Bodenvegetation und beginnender Verjüngung nicht zu steilen trockenen Hängen also kurz alte dicke Bäume dazwischen schon stellenweise nachwachsende um sich darin zu verstecken hinreichend Sicht Flugmöglichkeit. Als Bodenvegetation wünscht sich das Auerhuhn viele Beersträucher seine Lieblingsnahrung. Und das Ganze vorzugsweise an einem schwach geneigten südlich exponierten liegen. In den Tieflagen sind solche Waldformen durch menschliche Übernutzung der Wälder vor allem durch Streunutzung entstanden.

In den klimatisch rauhen Hoch- und der Mittelgebirge und des Hochgebirges sowie in Taigaregion in Skandinavien und Russland wachsen die Wälder von Natur aus lückig so dass sich dort ganz natürlich für die Auerhühner optimal geeigneten Waldstrukturen bilden. jüngere Waldteile werden meist gemieden da sie weder Deckung noch Nahrung bieten und zudem Flug dieses großen Vogels behindern.

Nahrung

Das Auerhuhn ist ein hochspezialisierter Pflanzenfresser ; im Sommerhalbjahr ernährt es sich fast von Heidelbeerblättern und Beeren daneben auch von und jungen Sprößlingen. Als Küken in den Lebenswochen sind die Auerhühner auf tierisches Eiweiß in Form von Insekten angewiesen wobei das Angebot an erreichbarer sehr stark vom Witterungsverlauf abhängt. Im Winter die Nahrung hauptsächlich aus Nadeln und Knospen Kiefer Fichte Tanne und Buche. Zum Aufschließen Zermalen ihrer Nahrung nehmen die Auerhühner Magensteinchen sog. Grit auf.

Siedlungsdichte

Grundsätzlich ist die Siedlungsdichte des Auerhuhns wie bei den meisten anderen Tierarten von Qualität des Biotops abhängig; die höchste Siedlungsdichte sich dabei in sonnendurcfluteten lichten alten Beerkraut-reichen aus Fichte Kiefer Tanne und etwas Buche. liegt die Dichte bezogen auf den Frühjahrsbestand etwa 4 Auerhühnern je 100 ha . In ähnlichen Siedlungsdichten lebt das Auerwild in Taiga und Tundra. Das Auerhuhn war nie entgegen vieler jagdlichen Legenden eine Tierart in großer Dichte gelebt hat. Erwachsene Hähne streng territorial leben beanspruchen ein Streifgebiet von 50 bis 60 ha besiedelbare Fläche Hennenreviere etwa 40 ha groß wobei sich die von Hahnen und Hennen überschneiden können.

Tagesablauf

Auerhühner sind typischerweise Tagwild d.h. ihre beschränkt sich fast ausschließlich auf die hellen des Tages. Die Nacht verbringen sie normalerweise Bäumen; dabei suchen sie sich alte Bäume deren starkem Geäst sie sitzend schlafen. derartige werden oft für mehrere Tage beibehalten weshalb unter ihnen dann häufig viel Losung findet. Auerhennen verbringen die Nacht am Boden ebenso die Küken führenden Hennen in den ersten nach dem Schlüpfen. Zur übrigen Zeit sind Hennen deutlich seltener am Boden zu finden die Hähne. Besonders im Winter sind der der Fährten im Schnee Hahnenfährten.

Fortpflanzung

Balz

Die Balzzeit des Auerwildes beginnt je nach Witterungsverlauf Vegetation und Höhenlage im März und dauert etwa bis Anfang Juni . Dabei findet zu Beginn der Morgendämmerung sog. Baumbalz auf einem aussichtsreichen starkastigen Baum Auffallend ist dabei die Haltung - gefächerter aufgerichteter Schwanz und hochgereckter Kopf - und Balzgesang bestehend aus dem sog. Knappen Trillern und schließlich dem Wetzen.

Später hauptsächlich wenn Hennen vorhanden sind die Balz am Boden weiter. Hierzu verstreicht Hahn von seiner in der Nähe gelegenen zu einer Bestandeslücke um dort weiter zu Die Hennen halten sich nach einer Zeit Umherstreichens nur während der kurzen Zeit der am Balzplatz auf wo sie dann auch jeweils ranghöchsten Hahn getreten werden. In dieser sind Auerhühner Störungen gegenüber am empfindlichsten selbst einzelne Beobachter können die Hennen veranlasst werden ein Tretakt während der relativ kurzen empfängnisbereiten verhindert wird. Im Herbst findet daneben die Herbstbalz statt; dabei werden jedoch nur die für die kommende Saison abgegrenzt.

Brutzeit

Etwa drei Tage nach dem Tretakt die Henne mit der Eiablage innerhalb von Tagen ist dann das Gelege mit durchschnittlich 8 in Extremfällen zwischen und 12 Eiern fertig gelegt. Die anschließende dauert je nach Witterung und Höhenlage zwischen und 28 Tage.

In der Anfangszeit sind die Hennen störungsempfindlich sie verlassen dann sehr schnell den Später dulden sie Störungen meist ducken sich in ihr meist unter Ästen oder Wipfeln Nest.

Aufzucht

Nach dem Schlüpfen müssen die Küken wie alle Hühnervögel Nestflüchter - etwa 14 lang von der Henne gehudert (gewärmt) werden sie in der Lage sind ihre Körpertemperatur von selbst aufrecht zu erhalten. Dabei sie häufig nur für Minuten in der sich von der wärmenden Henne zu entfernen nach Nahrung zu suchen. In dieser Zeit sie zudem hauptsächlich tierisches Eiweiß in Form Insekten v.a. Raupen und Puppen . Von entscheidender Bedeutung ist daher zu Zeit neben der Störungsarmut der Witterungsverlauf: bei Wetter müssen die Küken häufiger und länger werden gleichzeitig sind die Insekten weniger aktiv auch weniger erreichbar.

Etwa Anfang September lösen sich die Gesperre auf anfangs die Junghähne später auch die Junghennen.

Das Auerhuhn in der Kulturlandschaft

Die wichtigsten Ursachen für den derzeit beobachtenden Rückgang der Auerhühner sind Klimaschwankungen und mit ihren massiven Auswirkungen auf die Vegetation Intensivierung der Forstwirtschaft und die zunehmende Beunruhigung durch Touristen .

Hegemaßnahmen beschränken sich i.d.R. auf forstliche jagdliche Maßnahmen. Mit der Ausweisung von Wildschutzgebieten einer Regelung zur Betretung wird versucht den während der störungsempfindlichen Zeit zu kanalisieren. Flankierend sonstigen Maßnahmen wird auch das Raubwild scharf

Als forstliche Maßnahme ist es erforderlich großen Flächen einen möglichst vielseitigen Wald zu und zu erhalten der die Habitatansprüche der erfüllt. Dabei darf besonders der Anteil der lichten beerkrautreichen Waldbestände nicht zu gering werden müssen Verbindungskorridore zwischen derartigen besiedelungsgünstigen Teilen erhalten Nachteilig ist eine intensive "Verdrahtung" der Landschaft Forstkulturzäunen da diese für das Auerwild vor bei der Flucht zu fast unsichtbaren Flugbarrieren an denen sie sich schwer verletzen können.




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