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Auf den Schultern von Giganten


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Das Gleichnis Von den Zwergen auf den Schultern von (auch Auf den Schultern von Riesen ) bezeichnet die Charakteristik wissenschaftlichen Arbeitens: Die sind die früheren Wissenschaftler auf deren Schultern Generationen späterer Wissenschaftler Forschungsarbeiten aufbauen; es soll Bewusstsein für die anderer schaffen.

Die Aussage erinnert daran dass wissenschaftliche nie geschichtslos entsteht sondern immer vor dem frei verfügbaren Wissens; in diesem Prozess wird und dokumentiert welche Idee von welchem "Giganten" und welche neu ist (Ideengeschichte). Dieser Prozess auch als " Wissenskommunismus der Wissenschaften" bezeichnet und dient auch dazu die von neuem Wissen transparent nachvollziehbar und kritisierbar zu machen.

Das Gleichnis "Auf den Schultern von Giganten" wurde ursprünglich von Didacus Stella im 16. Jahrhundert geschaffen:

"Pigmei Gigantum humeris impositi plusquam ipsi Gigantes ("Pigmies placed on the shoulders of see more than the giants themselves" nach Lucan ( 39 - 65 ) The Civil War vol. II 10 [Luc. 10. tom.

Robert Burton ( 1577 - 1640 ) zitierte Didacus Stella im 17. Jahrhundert und formulierte:

"Though there were many giants of old physic and philosophy yet I say with Stella 'A dwarf standing on the shoulders a giant may see farther than a himself;' I may likely add alter and farther than my predecessors [...]" (in: "Anatomy of Melancholy" 1621 )

Der Ausspruch wird irrtümlich auch Isaac Newton ( 1643 - 1727 ) zugeschrieben:

"If I have been able to see (than you and Descartes) it is because have stood on the Shoulders of Giants" ( "Wenn ich etwas weiter sah als andere deshalb weil ich auf den Schultern von stand" ; in: Brief an Robert Hooke Feb. 5 1675/76).

Auch Bernhard von Chartres wird gelegentlich Urheber des Gleichnisses genannt. Ähnliche Variationen des kommen vor in Jacula Prudentum des britischen Dichters George Herbert (17. im Essay VIII in The Friend von Samuel Taylor Coleridge.

Goethe / Schiller verwenden in der Xenie Kant und seine Ausleger ein verwandtes Gleichnis:

Wie doch ein einziger Reicher so viele in Nahrung / Setzt! Wenn die Könige haben die Kärrner zu tun.

Der Soziologe Robert K. Merton griff das Gleichnis in seinem Buch On the Shoulders of Giants (OTSOG) 1965 einer "grundgelehrten Abhandlung über die historischen Filiationen eines der die Frage des Fortschritts im Bild auf den Schultern von Riesen (die Alten) Zwerge (die Modernen) zu behandeln gestattete" (Helmut Mayer in [1] ) erneut auf.

Auch Eric S. Raymond verwendet das Gleichnis und bezieht es die Hackerkultur:

"Offensichtliche Parallelen zur Geschenkkultur der Hacker [...] es in der akademischen Welt sehr viele. die wissenschaftliche Forschung [beruht] wie die Hackerkultur der Idee [...] daß die Teilnehmer 'auf Schultern von Riesen stehen' also nicht immer von vorne anfangen müssen um die grundlegenden selbst zu erarbeiten" ( Homesteading The Noosphere Übers. von Reinhard Gantar in [2] ; Original: [3] ).

Hal Abelson Professor am Massachusetts Institute of Technology ( MIT ) wird diese Variante des Gleichnisses zugeschrieben. drückt auf amüsante Weise aus dass Wissen Wissenschaft auch immer wieder hinterfragt werden müssen wissenschaftliches Neuland betreten zu können und Dogmen zu vermeiden.

"If I have not seen as far others it is because there were giants on my shoulders."

Siehe auch

Literatur




Bücher zum Thema Auf den Schultern von Giganten

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