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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Mai 2013 

Linse (Auge)


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Die gesunde Linse des menschlichen Auges ist ein kristallklarer Körper der sowohl an der Vorderseite wie an der Hinterseite - hier stärker - konvex gekrümmt ist in der Fachsprache somit lens crystallina bezeichnet wird und als Sammellinse das durch die Pupille eintretende Licht an der Hinterseite des so bündelt dass auf der Netzhaut ein scharfes Bild entstehen kann.

Zur Nah- und Ferneinstellung muss die ihre Brechkraft und somit ihre Krümmung verändern können. geschieht durch den Ziliarkörper dessen Muskulatur den der Linse reguliert. Die Kräfte dieser Muskulatur über die vom Ziliarkörper seitlich in die einstrahlenden fibrae zonulares auf die Linse übertragen.

Die Linse selbst besteht neben der aus der Linsenrinde und einem Linsenkern. Unter Linsenkapsel werden zeitlebens neue Epithelzellen die sog. gebildet sodass die Linsenrinde zuungunsten des Linsenkerns zunehmendem Alter immer mehr zunimmt und die sehr elastische Linse immer starrer wird. Zu entsprechend stärkeren Linsenkrümmung bei Nahsicht ist sie oft kaum mehr befähigt was die Ursache die meist ab dem 45. Lebensjahr eintretende ist und das Tragen einer Lesebrille erfordert.

Obwohl die Linse ein sehr stoffwechselaktives Organ ist besitzt sie weder Nerven noch Blutgefäße sondern wird ausschließlich über die im enthaltenen Nährstoffe Elektrolyte und anderen Substanzen versorgt.

Eine Trübung der Linse aufgrund unterschiedlichster wird als Katarakt oder grauer Star bezeichnet.

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