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August Borsig


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August Borsig und sein Unternehmen

Der im Jahre 1804 geborene August Borsig war von Anfang Verfechter der Eisenbahn . Obwohl man in Deutschland noch keine hatte und die Gründung einer eigenen Eisenbahnmaschinerie einige Risiken barg entschied sich Borsig als der ersten deutschen Unternehmer schon im Jahre 1836 in Berlin eine Maschinenbauanstalt besonders für Lokomotiven zu gründen.

So baute Borsig trotz der gewaltigen 1840 seine erste Lokomotive und ließ sie 21. Juli auf der Strecke Berlin- Jüterbog gegen eine Stephensonsche Lokomotive antreten und mit 10 Minuten Vorsprung. Er hatte somit dass es den Deutschen trotz fehlender Erfahrung wäre Lokomotiven zu bauen die mindestens so sind wie die britischen Fabrikate. Somit war nicht mehr nötig Eisenbahnen samt Techniker zu Mit diesem Sieg erhöhte sich die Zahl Aufträge sprunghaft. Bis 1843 bestellten die preußischen Bahnen 18 Lokomotiven Borsig.

Der Schwerpunkt des Werkes mit dem Name Borsig für immer verbunden bleiben sollte sich abzuzeichnen: der Lokomotivbau. 1844 stellte Borsig auf der Berliner Industrieausstellung seine 24. Lokomotive aus. In den Jahren 1845 bis 1847 baute das Unternehmen dann insgesamt schon Lokomotiven. Neben diesen Aufträgen arbeitete Borsig zur Zeit an der Fontänenanlage in Sanssouci an der Kuppel der Potsdamer Nicolai-Kirche und an der Kuppel des Schlosses. Seine Firma vergrößerte sich in dieser massiv da überall in Deutschland neue Schienenwege wurden. Mit der steigenden Auftragszahl vergrößerte sich auch gleichzeitig der Reichtum Borsigs und so schnell aus dem Breslauer Glücksritter aus eher Verhältnissen ein reicher Unternehmer der dem Prunk abgeneigt war gleichzeitig aber Mäzen für viele Künstler war.

Borsig hatte sich Ende der 1840er so schon einen Namen gemacht so auch die Wirtschaftskrise von 1848 - 1852 dem Unternehmen nicht viel anhaben konnte. 1854 wurde die 500. Dampflok vom Unternehmen gebaut. Gleichzeitig zementiert Borsig seine Monopolstellung und baut 1854 67 der 68 neuen preußischen Lokomotiven.

Schon einige Jahre früher wurde seine in Berlin- Moabit fertiggestellt. Mit diesem Prachtbau erfüllte sich einen Traum. Allerdings konnte er seinen Reichtum lange genießen. Auf dem Höhepunkt seiner Macht er am 6. Juli 1854.

Nach dem Tod des Vaters führte Sohn August Julius Albert Borsig die Fabrik weiter und vergrößerte sie.

Anlässlich der Fertigstellung des Baus der Lokomotive fand am 21. August 1858 eine große Feier mit vielen prominenten statt darunter auch Alexander von Humboldt . Zu dieser Zeit hatte das Unternehmen mit 50 Arbeitern begann schon 2800 Arbeiter. in der Folgezeit expandierte das Unternehmen weiter. 1862 wird ein Teil der Produktion nach Schlesien verlegt und schon 1872 ist Borsig der größte Lokomotivenlieferant in Europa. Nach dem Tode Albert Borsig 1878 endete das erfolgreichste Kapitel Borsigscher Tätigkeit.

Die Firma die weiterhin zumeist durch der Familie Borsig geführt wurde baute zwar zukünftig große Mengen von Lokomotiven musste sich dem Zeitgeist beugen und verlor auch durch Transportmöglichkeiten an Marktanteil. Schon 1930 stand das Unternehmen kurz vor der Liquidierung konnte aber durch eine Fusion mit AEG gerettet werden. Im Jahre 1954 stellte die vom 2. Weltkrieg arg gebeutelte Firma aber dann den ein. Insgesamt entstanden im Hause Borsig 16.352

Literatur:

Rheinmetall-Borsig Aktiengesellschaft (Hrsg.): Deutscher Maschinenbau 1837-1937 Spiegel des Werkes Borsig. Berlin 1937.

Galm Ulla: August Borsig. Berlin 1987.

Kutschik Dietrich: Lokomotiven von Borsig: Eine der Lokomotivgeschichte der Firma A. Borsig und Nachfolgefirmen. Berlin 1985.

Pierson Kurt: Borsig ein Name geht die Welt: die Geschichte des Hauses Borsig seiner Lokomotiven. Berlin 1973.

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