August Dickmann wurde 1937 als Zeuge Jehovas in das Konzentrationslager Sachsenhausen eingeliefert. Drei Tage nach dem Ausbruch Zweiten Weltkriegs im Jahr 1939 wurde er aufgefordert seinen Wehrpass zu unterschreiben. Als er das ablehnte sich der Lagerkommandant mit Heinrich Himmler dem Reichsführer der SS ( Schutzstaffel Hitlers Elitewachbataillon) in Verbindung und bat die Erlaubnis Dickmann im Beisein aller anderen hinzurichten. Am 17. September 1939 berichtete die New York Times über Deutschland: „August Dickmann 29 Jahre alt wurde hier von einem Hinrichtungskommando erschossen.“ Wie der Zeitung ausgeführt wurde war er der erste deutsche Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen in damaligen Krieg.
Sechzig Jahre später am 18. September 1999 wurde von seiten der Stiftung Brandenburgische des Todes August Dickmanns gedacht. Eine Gedenktafel Besucher jetzt an seinen Mut und seinen Glauben. Eine zweite Gedenktafel an der Außenmauer ehemaligen Lagers weist die Besucher darauf hin Dickmann nur einer von etwa 900 Zeugen war die im KZ Sachsenhausen wegen ihrer litten.